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New York (queer.de) - Die Ausbreitung der Immunschwächekrankheit Aids hat sich 2005 verlangsamt, berichtet die Behörde UNAIDS in ihrem gestern vorgestellten Jahresbericht. Im vergnagenen Jahr haben sich demnach 4,1 Millionen Menschen mit dem HI-Virus, 800.000 weniger als 2004. Die Zahl der Aids-Toten ging vom 3,1 Millionen auf 2,8 Millionen zurück. Seit 1981 sind damit über 25 Millionen Menschen an der Immunschwächekrankheit gestorben. Trotz der positiven Entwicklung kritisierte UNAIDS die Anstrengungen im Kampf gegen den Virus. "Trotz einiger bemerkenswerter Fortschritte ist die Antwort auf die Aids-Epidemie bislang nirgends auch nur annähernd angemessen", heißt es im Bericht. So bräuchten die Entwicklungsländer allein in diesem Jahr 15 Milliarden Dollar im Kampf gegen Aids - es stünden aber nur rund neun Milliarden Dollar zur Verfügung. Rund 95 Prozent der Betroffenen lebten dem Bericht zufolge in Entwicklungs- oder Schwellenländern. Während in Afrika erste Erfolge erzielt würden, breite sich die Epidemie in Asien, Zentralamerika und Osteuropa weiter aus. Das Robert-Koch-Institut meldete bereits Anfang Mai, dass sich in Deutschland 2005 rund 13 Prozent mehr Menschen mit dem HI-Virus angesteckt hätten als im Jahr zuvor (queer.de berichtete). (dk)



#1 blumen-freundAnonym
  • 31.05.2006, 20:19h
  • irgendwann werden wir westlichen wohlstandsländer es auch noch kapieren, dass es bei weitem nicht ausreicht, sich einmal im jahr am welt-aids-tag eine rote schleife ans revers zu stecken.
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