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Moskau (queer.de) - Der Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow hat das harte Vorgehen der Polizei beim CSD verteidigt. "Die Art, wie wir leben - unsere Moral und unsere Tradition - sind in allen Belangen sauberer", so Luschkow in einem Moskauer Radiosender. "Der Westen kann etwas von uns lernen und sollte nicht dieser verrückten Zügellosigkeit nachrennen." CSD-Veranstalter Nikolai Aleksejew, der bei der Demo am Samstag verhaftet wurde, kündigte dagegen weiteren Widerstand an. Er sagte der Nachrichtenagentur Interfax, dass er und seine Mitstreiter bereit seien, bis zum Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg zu ziehen. Dafür würden ausländische Anwälte angeheuert. "Auch wenn 99 Prozent der Russen gegen den CSD sein sollten, ist das egal. Wir sind eine Minderheit, die die gleichen Rechte hat wie der Rest der Gesellschaft", argumentierte Aleksejew. Er sagte weiter, er plane bereits einen CSD für das kommende Jahr. (dk)



38 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 31.05.2006, 15:14h
  • Wir was von denen lernen?

    Nein danke! Menschenrechte zu missachten mag in Russland Tradition haben, aber nur weil sich etwas eingebürgert hat, ist es noch lange nicht richtig.
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#2 Adrian AhlhausAnonym
  • 31.05.2006, 16:35h
  • Schon komisch, wenn eine, wie ich finde, wandelnde Wodkaflasche von Zügellosigkeit redet.
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#3 guentherAnonym
  • 31.05.2006, 17:13h
  • Die Kommunisten der Sowjet-Union haben im Laufe ihrer Herrschaft die gesamte russische Elite umgebracht und im Gulag ermordet. Was übriggeblieben ist, sind nun solche "Ex-Edelkommunisten" wie Luschkow und Konsorten, die heute die Herrschaft in Russland ausüben, das russische Volk bevormunden, ausbeuten und desinformieren und gleichzeitig selbst die Taschen bis zum geht nicht mehr stopfen. Die Russen ausserhalb Moskaus wissen in der Regel gar nicht was Homosexualität ist ,dieser Lebensstil wird von den Oligarchen und Plutokraten gar nicht erst zur Diskussion zugelassen.
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#4 DavidAnonym
  • 31.05.2006, 17:18h
  • "Schwule sind zügellos"
    Ach so, weil jeder dazu steht, kennt er auch jeden Schwulen, um das behaupten zu können?
    Ich glaube viele eher, das diejenigen es nicht haben können, das die Menschen zeigen das sie eben NICHT so sind, das sie genauso normal und "sauber" leben wie andere auch?!? Und das genau DIESE Vorurteile die Menschen auf die Strasse treibt?
    Aber Dummheit stirbt ja zuletzt...
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#5 SaschaWAnonym
  • 31.05.2006, 17:40h
  • Ich glaube, dass sie sich mal über die Definition von zügellos Gedanken machen sollten...ich fand das Vorgehen, der Polizei gegen die Schwulen sehr ungezügelt....

    ich würde "zügellos" jetzt ganz spontan mit "ausartend, oder ungebremst" übersetzten, dabei scheinen sich der Großteil der russen ebenso zu verhalten, nicht nur beim thema sexuelle orientierung....
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#6 joshAnonym
  • 31.05.2006, 20:27h
  • die gleiche argumentation mit der der klu-klux-clan in den südstaaten die afroamerikaner verunglimpt. es lohnt sich nicht sich mit diesen schein-meinungen zu befassen, letztlich geht es nur um eins: diese typen würden die lager und gaskammern am liebsten wieder aufbauen, und wir wären sicher bevorzugte "gäste".
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#7 rudolfAnonym
  • 31.05.2006, 20:39h
  • @guenther

    Ex-Edelkommunist ist für Luschkow ein unverdientes Kompliment. Eine Edel-Komunistin war die elegante Alexandra Kollontai, die in den Jahren nach der Revolution eine sehr liberale Sexual- und Familienpolitik machte und u. a. Hirschfeld zu Vortragsreisen in die junge Sowjetunion einlud (der verschollene erste schwule Spielfilm 'Anders als die anderen', in dem Hirschfeld als Befreier der Schwulen auftritt, wurde in den 90er in einem sowjet. Archiv wiedergefunden). Unter Stalin war damit Schluß und die Homosexualität war wieder strafbar. Das alte russische Bündnis von Staat und Kirche wurde wiederhergestellt und dauert bis heute an.
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#8 grün schocktAnonym
  • 31.05.2006, 21:13h
  • Russlandbeauftragter konterkariert Bundeskanzlerin - Die Geisterfahrt des Herrn Schockenhoff

    Zu den erneuten Äußerungen von Andreas Schockenhoff, Russlandbeauftragter der Bundesregierung, in Sachen Teilnahme Volker Becks an der Lesben und Schwulen Demonstration in Moskau erklären Jürgen Trittin, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und Marieluise Beck, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss:

    Mit störrischer Penetranz wiederholt Andreas Schockenhoff, dass die Teilnahme von Volker Beck an der Lesben und Schwulen Demonstration in Moskau nicht verantwortungsvoll gewesen sei. Dies steht in krassem Gegensatz zu dem, was die russische Zivilgesellschaft erklärt. Menschenrechtler von 'Memorial' haben erst heute unterstrichen, dass es faktisch unmöglich sei, Demonstrationen in Russland genehmigt zu bekommen. Ausdrücklich haben diese Menschenrechtler die Beteiligung ausländischer Politiker an nicht angemeldeten Demos für sinnvoll erklärt. Schockenhoffs Tiraden sind von keiner Sachkenntnis geprägt.

    Die gleichen Menschenrechtsgruppen haben Bundeskanzlerin Merkel für ihr Engagement bei den Menschenrechten gelobt. Herr Schockenhoff ist Russlandbeauftragter der Bundesregierung. Ein Beauftragter, der die Politik der Bundeskanzlerin so konterkariert, ist fehl an seinem Platz. Frau Merkel sollte die Geisterfahrt des Herrn Schockenhoff schleunigst beenden.
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#9 wolfAnonym
  • 31.05.2006, 21:29h
  • na dann soll er mal bei seiner besseren gesellschaft , der russischen, anfangen.
    die wird ja wohl eher von krimineller energie und zügellosigkeit geprägt, aber da steht er wohl auf tradition.
    woher haben diese quadratschädel, mit ihren feingezeichneten, intellektuellen gesichtszügen überhaupt diese umfassenden erkenntnisse über den westen ?????
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#10 wolf4606
  • 01.06.2006, 06:48h
  • Schaut einmal genau hinter die Kulissen. Es gibt ein Sprichwort und es steckt immer ein bischen Wahrheit drin. Wer schreit hat UNRECHT oder etwas zu verbergen. Ständig werden Rosenkränze gebeten und dann schnell die Sünden vergeben. Schaut hinter die Kulissen. Unsere Freunde in Russland müssen für ihre Rechte kämpfen und wir geben ihnen die Kraft, denn wir sind mit unseren Gedanken bei ihnen.
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