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Berlin (queer.de) - Mehrere hundert Menschen haben heute Mittag vor russischen Vertretungen in Berlin, Hamburg, Bonn und München gegen die Unterdrückung von Schwulen und Lesben demonstriert. Vor der Botschaft in Berlin nahmen unter anderem die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), Sozialsenatorin Heide Knake-Werner (Linke) sowie der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, an der Aktion teil. Beck forderte die Absetzung Andreas Schockenhoffs als Russland-Koordinator. Der CDU-Politiker hatte Beck kritisiert, weil er am verbotenen CSD in Moskau teilgenommen hatte (queer.de berichtete). Die Demonstranten versuchten, den russischen Vertretungen eine Protestresolution zu übergeben. Laut epd lehnten die Diplomaten jedoch eine Annahme ab. Nur in Bonn sei es mit Hilfe der Polizei gelungen, das Schreiben abzugeben. (dk)



21 Kommentare

#1 markuskrefeld
  • 02.06.2006, 19:57h
  • Ist klar, dass die Diplomaten die Schriften nicht annehmen! Da dieses, nach Rechtsauffassung der ehemaligen UDSSR, damit ein Eingeständnis des "Fehlers" wäre!
    Es wundert mich dass die FDP durch unsere EX-Justizministerin vertreten war! Wo war Schwester Guido?? Im Schmollwinkel?? Armer Guido!
    Aber wo waren die Sozialdemokraten? Das frage ich als Mitglied dieser PARTEI!! Wo waren unsere Leute???
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#2 Adrian AhlhausAnonym
  • 02.06.2006, 20:25h
  • Leutheusser-Schnarrenberger, Gerhard Baum, Burghard Hirsch, das sind Personen die ernsthaft für die politische Kultur und freiheitliche Rechte stehen, für Inhalte mit Grundsätzen, obwohl nicht homosexuell.
    Dagegen so'ne Spaßnull, wie der derzeitige Vorsitzende, geht mir nur auf die Nerven. Der ist nicht schwul im Sinne eines politischen Kampfbegriffes, der hat lediglich eine homosexuelle Orientierung.
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#4 SaschaAnonym
  • 03.06.2006, 01:53h
  • @Adrian:

    Wer sich einer "Partei" wie der FDP, das heißt: dem verlängerten Arm raubtierkapitalistischer und neoliberaler Interessenverbände, zugehörig fühlt, setzt sich ganz bestimmt nicht für "politische Kultur" - zumindest nicht für die einer partizipativen, sozialen Demokratie - und ebenso wenig für Freiheit ein, zu der immer auch Gleichheit gehört.

    Wie so oft versucht diese Partei, die zur Befriedigung ihrer Klientel auf Spaltung und Ungleichheit in unserer Gesellschaft hinarbeitet, sich opportunistisch als "Bürgerrechtspartei" in Szene zu setzen, während sie gleichzeitig alles tut, um beispielsweise das AGG zu verhindern und Menschenrechte der Logik des "Marktes" zu opfern.

    Das ist für mich alles, nur kein glaubwürdiges Engagement! Deshalb lobe ich mir die Grünen, die sich sowohl in der Regierung als auch in der Opposition konsequent für effektive Gleichberechtigung einsetzen!
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#5 Adrian AhlhausAnonym
  • 03.06.2006, 08:23h
  • @sascha - Möglichereweise hätten die drei von mir benannten in einer anderen Partei mehr für die Rechte von Bürgern tun können - möglicherweise.
    Nun habe ich Schily schon bei der Alternativen Liste in Berlin erleben können, als Verteidiger von Mitgliedern der Roten Armee fraktion und nun bei der SPD. Obwohl ich verstehen kann, wenn sich im Laufe eines Lebens die persönlichen Meinungen zu bestimmten Themen ändern können - doch diese Wende bei der Bewertung persönlicher Freiheiten und den Rechten von Angeklagten in einem Strafverfahren ist ein weniger an Schutz vor staatlichen organen und ein deutliches mehr an Überwachung und Kontrolle durch dieselben. Das haben alle drei Persönlichkeiten so nie akzeptieren wollen und blieb leider eine Minderheit im Meinungsbild dieser Partei. Und ich finde es bedauerlich.
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#6 Warschauer PaktAnonym
  • 03.06.2006, 09:21h
  • 1. Juni: Pressekonferenz zum Warschauer Pakt in Berlin

    Im Rahmen der Pressekonferenz wurde das Projekt „Warschauer Pakt 2006“ vorgestellt.
    Teilnehmer: Claudia Roth, Bundesvorsitzende von Grüne, MdB; Volker Beck, Grüne, MdB; Mechthild Rawert, SPD, MdB; Thomas Hermanns, Quatsch Comedy Club; Georg Uecker, Schauspieler „Lindenstraße“; Holger Wicht, Chefredakteur „Siegessäule“; Maren Kroymann, Schauspielerin; Johannes Kahrs, SPD, MdB; Michael Kauch, FDP, MdB.

    www.warschauerpakt2006.de/
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#7 madridEUAnonym
  • 03.06.2006, 09:50h
  • @sascha: Es reicht einer gewissen Homo-Schickeria offenbar, sich hin und wieder gegen Diskriminierung zu äussern. Demonstrationen von immerhin offen schwulen und bekannten Politikern vor ausländischen Vertretungen, in deren Ländern eisiges Anti-Homo-Klima herrscht, ist wohl doch zu aufwendig und könnte am Ende Stimmen kosten. Da ist man dann doch lieber unter sich und plaudert über Derby in Ascot und Golf in Dubai.
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#8 fdp-sympathisantAnonym
  • 03.06.2006, 09:53h
  • erst mal muss ich alle loben die vor ort waren - ob politiker oder nicht!

    klar ruft alle welt immer nach westerwelle. aber man muss auch bedenken, dass er partei- und fraktionsvorsitzender ist. Es ist nun mal ein schwuler berufspolitiker und nicht wie beck ein politischer berufsschwuler!
    da könnte man genauso gut fragen: wo waren k.wowereit, k. beck, a. merkel, e.stoiber, r.bütikofer, o.lafontaine und g.gysi?

    alles in allem waren dort 5 bundestagsabgeordnete der FDP vorort und schließlich ist michael kauch der volker beck der FDP und der war da - neben der leutheusser-schnarrenberger, meierhofer, müller-sönksen und löning ,der auch noch der landesvorsitzende der berliner FDP ist!

    ich habe nicht wirklich was prominentes der SPD oder der CDU gesehen und die SEDPDS(-WASG) war auch total unterbesetzt. einzig bei den grünen waren neben beck noch die roth, MdB und aus dem berliner landtag der birk und die klotz da. (anm. die berliner grünenvorsitzenden habe ich nicht gesehen).

    ansonsten sei angemerkt, dass bei der demo über 20 liberale waren, d.h. nicht nur die erste reihe! soviele grüne gab es dort nicht annährend!
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#9 noch ein saschaAnonym
  • 03.06.2006, 10:08h
  • @ adrian

    schwul im sinne eines politischen kampfbegriffes?
    meinst du damit den kampf gegen gender, kapital und nation oder nur gegen heterosexualität? wieso muss man schwul in diesem sinne sein?

    @ sascha

    auch linkes stammtischgesülze wird irgendwann fad
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#10 antosAnonym