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So unbeschwert und freizügig wie nie: Joe Phillips‘ süße und sportliche "Cali Boys" rauben einem den Verstand

Von Jan Gebauer

Der Meister des schwulen Comics geht neue, farbenfrohe Wege: Joe Phillips hat diesmal Einzelzeichnungen zu einem Ganzen verwoben, so dass die kraftvollen Szenen kleinere Geschichten aus dem sonnigen Kalifornien ergeben. Was sich nicht geändert hat, sind seine atemberaubend schönen Jungs. Unschuldig anmutende Surfer-Boys mit Körpern, die den täglichen Sport am Strand erkennen lassen, tummeln sich in den Gegenden, die man mit dem westlichen Bundesstaat der USA in Verbindung bringt: Surfin’, Fun und Cruisin’ am Strand. Aber auch junge Männer auf dem Jahrmarkt im Rollercoaster und diesmal auch die Phillips-Boys in den Bergen beleben die Szenerie.

Total unbeschwerte Phantasien, leichte Lebensweisen und das typische Feeling der Westküste kennzeichnen dieses Werk und laden zum entspannten "California Dreamin’" ein. Das Lebensgefühl der traumhaften Gegend teilt sich in jedem Pinselstrich mit. Dieser ist so federleicht und unbeschwert wie nie zuvor. Dabei zeigen sich Phillips und seine Boys freizügiger als bisher. Ihre prachtvolle, gerade erblühte Männlichkeit verkommt allerdings nicht zur blanken Fleischbeschau im Comic-Format, sondern ist die ästhetische, einfühlsame Verdeutlichung, dass aus kalifornischen Boys junge Männer werden.

Phillips zaubert mit seiner romantischen, spaßigen Atmosphäre nach wie vor kleine Kunstwerke auf das Papier. Seine Jungs zeigen sich gewohnt bunt in leuchtenden Farben in allen Lebenslagen, die man sich in diesem Alter erträumt.

Seinen absoluten Durchbruch in Deutschland unterstrich Philips eindrucksvoll mit Bestsellern wie "Boys Will Be Boys” und "For The Boys”. Diese konnten sich über mehrere Monate auf den oberen Rängen der Bestsellerlisten im Comic-Bereich platzieren. Zuletzt haben die beiden Bände zu "Die unheimliche Begegnung des Jonas Morecock" für Furore und viele zufriedene Fans gesorgt.

Dem wird "Cali Boys" in nichts nachstehen, denn Phillips kennt das, was er auf das Papier bringt aus seinem eigenen Leben. Er wohnt und arbeitet zusammen mit Bruder und Katze im sonnigen San Diego. Dort sieht er die Traumjungs aus seinen Comics quasi ständig an sich vorbeiziehen. Dieser Mann ist zu beneiden!

Joe Phillips: Cali Boys, Erotic-Comic, 80 Seiten, Hardcover, Bruno Gmünder Verlag, 19,95 €

5. Juni 2006



#1 Adrian AhlhausAnonym
  • 05.06.2006, 12:52h
  • Dieser Text ist komisch bis zum Abwinken:
    "Ihre prachtvolle, gerade erblühte Männlichkeit ... ist die ästhetische, einfühlsame Verdeutlichung, dass aus kalifornischen Boys junge Männer werden." - Was soll sonst aus Ihnen werden? Blümchen?
    "Dort sieht er die Traumjungs aus seinen Comics quasi ständig an sich vorbeiziehen." - Der Ärmste, immer nur gucken.
    PR-Lyrik vom Feinsten.
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#2 seb1983
  • 10.06.2006, 17:41h
  • hey, hab ich mir auch gedacht beim Lesen. Da hat jemand beim schreiben aber ganz tief in den Honigtopf gegriffen ;-)))
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