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New York (queer.de) - Fünf afrikanische Staaten wollen im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids ihre Bürger auffordern, sich beschneiden zu lassen. Das berichtet die britische Zeitung "The Times". Die Länder Botswana, Lesotho, Sambia, Swasiland und Tansania haben bei den Vereinten Nationen darüber beraten, wie sie die Beschneidung zugänglicher für die Bevölkerung machen könne. Eine drei Jahre alte südafrikanische Studie an über 3.000 jungen Männern in einem Township hat herausgefunden, dass eine Beschneidung das Risiko, sich mit HIV zu infizieren, um 60 Prozent reduziert. Folgestudien haben dieses Ergebnis bestätigt (queer.de berichtete). (dk)



#1 SaschaWAnonym
  • 06.06.2006, 14:19h
  • Tolle Studie, aber ohne Gummi bleibt ohne Gummi und damit ein RISIKO...echt unglaublich, wann verstehen die da unten es endlich mal?

    Die meinen auch, dass Sex mit einer Jungfrau sie von HIV/Aids heilt...
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#2 Adrian AhlhausAnonym
  • 06.06.2006, 15:03h
  • Bleibe man mal bei der Logik dieser Ländern.
    @sascha - Sex mit Jungfrauen ist tatsächlich eine MInimierung des Riskos. Allerdings auf Kostend er Mädchen, denn bei ihen bleibt das Risiko geich. Abgesehen davon, dass diese JUngfrauen seltener freiwillig beteilgt sind, wie aus Südafrika bekannt ist.
    Das die Beschneidung zu weniger 'Durchseuchung' einer Bevölkerung führt. -Das Wort heißt in der Epidemiologie tatsächlich so. Jedes Mal fährt mir bei diesem kalten Wort ein Schauer über den Rücken.
    Vielfältige Krankheiten werden nunmal durch die unzureichende Hygiene nicht beschnittener Männer an die vorwiegend weiblichen Sexpartner weitergegbenen.
    Soviel mir bekannt ist, sind multiple Infektionen das Problem, weshalb eine relativ geringe Menge von HI-Virus bereits zur Infektion führt. In diesem Sinne edrücken die Ergebnisse der Statistik bekannte Zusammenhänge aus.
    Das alles ändert allerdings gar nichts daran, das Kondome jede Beschneidung überflüssig machen würden.
    Hier scheint mir das psychologische Moment ausschlaggebend. Ein Mann der sich Bescheniden lässt erlaubt anderen einen höchst intimen Eingriff am eigenen Körper, und das ohne akute Not. So prägt sich der Zusammenhang von Sex und Krankheit recht gut ein. Für 'Familienpolitker' eine ideale Kampagne. Und diese Familienorientierung gilt im schwarzen Afrika als fast schon selbstverständliche, weil traditionelle Lösung für die sozialen Probleme. Damit würde ein neutrales, von den Nördlichen-Reichen bekanntes Sozialsystem gar nicht erst aufgebaut werden müssen, eines, das möglicherweise homosexuelle mit heterosexuellen Menschen per Gesetz gleichbehandelt würde. Damit kann im schwarzen Afrika kein Politiker Mehrheiten gewinnen
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#3 thommenAnonym
  • 06.06.2006, 15:05h
  • Interessant ist doch, dass sich nur der Ficker damit "schützen" kann, der/die Gefickte bleibt dabei hochansteckbar...

    Es wäre sicher politisch unkorrekt, den verantwortlichen Politikern und "Fachleuten" "kulturelle Unfähigkeit" vorzuwerfen!
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#4 SaschaAnonym
  • 06.06.2006, 22:08h
  • @Adrian:

    Welcher der autoritären Regimevertreter muss denn bitte "demokratische Mehrheiten" gewinnen?

    Es geht den überwiegend kriminellen Eliten ja gerade darum zu verhindern, dass so etwas wie Demokratiebewusstsein und (damit auch sexuelle) Selbstbestimmung entstehen können!

    Ich kann nur sehr hoffen, dass die Vereinten Nationen nicht allen Ernstes diesem völlig verfehlten und letztlich perversen Ansatz folgen!
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#5 SaschaAnonym
  • 06.06.2006, 22:10h
  • Und noch eines @Adrian:

    Ich darf dich bitten, einen Kommentar zu einem Beitrag von SaschaW auch an SaschaW zu richten - sonst kommt es immer wieder zu Verwechslungen!
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