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Montréal (queer.de) - Das kanadische Parlament soll Ende des Jahres darüber abstimmen, ob die Homo-Ehe wieder abgeschafft werden soll. Das kündigte der konservative Premierminister Stephen Harper an. Er kündigte an, dass seine Minderheitsregierung eine Abstimmung darüber anstrebe, ob die Debatte um die Öffnung der Ehe wieder eröffnet werden soll. Der Fraktionszwang soll dafür aufgehoben werden. "Das haben wir in unserem Wahlprogramm versprochen. Darum wird es diesen Herbst eine freie Abstimmung geben", so Harper. Es gilt als unwahrscheinlich, dass die Öffnung der Ehe wieder rückgängig gemacht werden wird. Die Homo-Ehe war im vergangenen Jahr von der damaligen liberalen Regierung geöffnet worden. Zu diesem Zeitpunkt war die Homo-Ehe allerdings unter anderem wegen gerichtlichen Anordnungen bereits in acht von zehn Provinzen legal. Harpers konservative Partei verfügt derzeit lediglich über 125 der 308 Sitze im Parlament. Alle drei Oppositionsparteien, die Liberalen, die sozialdemokratische NDP und eine Separatistenpartei aus der Provinz Québec, befürworten die Öffnung der Ehe, ebenso wie die knappe Mehrheit der Kanadier. (dk)



#1 FloAnonym
  • 06.06.2006, 17:12h
  • Da sieht man wieder mal, dass man sich nie auf bereits Erreichtem ausruhen kann und immer vorsichtig bleiben muss!
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#2 andyAnonym
#3 starletAnonym
  • 06.06.2006, 18:03h
  • "Natürlich" dürfen nur solche Paare eine gesetzlich anerkannte Partnerschaft eingehen, die auch Kinder zeugen. Alle anderen "Ehen" sind also ab sofort wieder zu annullieren, wenn sie keine eigenen Kinder nachweisen können! Gleiches Recht - gleiche Pflichten! Alles andere wäre inkonsequent!
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#4 DavidAnonym
  • 06.06.2006, 19:27h
  • Dann stellt bitteschön auch die Möglichkeit ein 2. und 3.mal. und etc... zu heiraten (nach einer Scheidung) in Frage. Dies ist laut Kirche auch nicht erlaubt und in diesen Fällen wird manchmal sehr wohl TATSÄCHLICH die Familie (nämlich die, die aus der ersten Ehe hervorging!) geschädigt!
    Natürlich sind die Zeiten vorbei, in denen eine Ehe unzertrennbar war (was in den Fällen auch nicht besser war, wenn eine Lüge gelebt wurde).
    Aber wie einer sagte: They can marry twice, Gays even can't marry once.
    Bestes Beispiel die Politiker, die erneut geheiratet haben, sich aber wehemment gegen eine Gleichstellung wehren.
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