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Canberra (queer.de) - Die australische Regierung geht gegen die Einführung von Eingetratgenen Partnerschaften im Australian Capital Territory (ACT) vor. Das ACT ist ein selbstverwaltetes Gebiet mit rund 330.000 Einwohnern, das zum Großteil aus der Hauptstadt Canberra besteht. Das Parlament des Territoriums hatte im vergangenen Monat beschlossen, dass es "Civil Unions" einführen wolle. Premierminister John Howard, ein erklärter Gegner der Homo-Ehe, verkündete jetzt: "Wir akzeptieren nicht, dass Eingetragene Partnerschaften der Ehe gleichgesetzt werden." Er verwies auf ein Gesetz aus dem Jahre 2004, das die Ehe als Verbindung zwischen Frau und Mann definiert (queer.de berichtete). Der ACT-Justizminister sagte aber gegenüber dem "Sydney Morning Herald", dass seiner Meinung nach die "Civil Unions" nicht gegen das Bundesgesetz verstoßen. Das Territorium werde mit der Umsetzung des Gesetzes fortfahren. (dk)



#1 SvenAnonym
#2 Adrian AhlhausAnonym
  • 08.06.2006, 16:32h
  • Gesetze allein genügen nicht, man muss diese auch druchsetzen können. Da hoffe ich doch, dass das ACT ihr 'Civil Unions' durchsetzen kann.
    Die wichtigen Kämpfe für die Gleichberechtigung von Schwulen werden in fortgeschrittenen Gesellschaften in den Parlamenten entschieden, und nicht bei Prügeleien auf der Straße. Polen, Russland, Estland oder andere müssen sich daran messen lassen.
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#3 StarletAnonym
  • 08.06.2006, 17:52h
  • Bis jetzt habe ich immer noch keine plausible Erklärung vernommen, warum gleichgeschlechtliche Partnerschaften, wenn sie anerkannt sind, der Ehe zwischen Mann und Frau schaden sollen! Man hört nur immer Protestgeschrei - aber wogegen, das kann einem keiner sagen!
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#4 franzAnonym
  • 08.06.2006, 20:41h
  • @) starlet

    es geht um das verhindern
    lebender beispiele,
    das es auch anders geht.
    der größte machtbedrohung
    sind ehen oder eingetragene partnerschaften mit glücklichen
    kindern.

    der zusammenahng von ehe, privateigentum, staat und macht.
    der wurde im vorletzten jahrhundert
    erstmals systematisch beschrieben:
    august bebels, friedrich engels wären
    hier zu nennen.

    www.onb.ac.at/ariadne/vfb/vfbchron1884.htm

    die buchstäblich gänzliche durchdringung
    der erde durch den kapitalismus, bis hin zum handel mit verpesteter luft, läßt in nicht
    allzuferner zukunft krisen heraufziehen, bei denen herschaftscliquen auf uralte bewährte machtmittel zurückgreifen müssen. so etwas muss man im vorfeld vorbereiten. das geht nicht von heute auf morgen. ein katalysatorisches ereignis wie
    world-trade-center, geht in diesem bereich nicht. also jede
    lebende alternative beseitigen, sonst könnte man ja sagen: geht doch...
    warum kuba verschwinden muss, weisst du jetzt auch. und wenn´s kuba schon gibt muss man es mit embargos so häßlich machen und stressen, dass es "unattraktiv"
    wird.
    das kann man auch mit homosexuellen lebensformen machen. es geht um macht.
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