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Warschau (queer.de) - Die rechtsradikale Gruppe "Allpolnische Jugend" hat ihre CSD-Gegendemo gestern abgesagt. Der Jugendverband der Partei Liga Polnischer Familien (LPR) begründete den Rückzug mit dem Appell des Erziehungsministers Roman Giertych, während der Fußball-WM keine ideologischen Auseinandersetzungen zu provozieren. Der Minister hatte auch einen Verbot des "obszönen" CSD gefordert. Morgen werden beim "Gleichheitsmarsch" mindestens 1.500 Demonstranten erwartet, darunter viele Teilnehmer aus Deutschland wie Thomas Hermanns ("Quatsch Comedy Club"), Georg Uecker ("Lindenstraße") und die Grünenpolitiker Volker Beck und Claudia Roth. (dk)



14 Kommentare

#1 joshAnonym
  • 09.06.2006, 12:52h
  • wozu soll man auch demonstrieren, wenn man weiss das man regierung und polizei hinter einem hat. das ist doch ein durchsichtiges manöver um kritik aus dem ausland einzudämmen.
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#2 SAMAnonym
  • 09.06.2006, 15:08h
  • Wie schön das die nationalistische polnische Jugendorganisation auf den aufruf des Ministers hört! Während man die Österreicher noch bestraft und ausggerrenzt hatte, wird hier ein offen neonationaler Politiker Teil einer Regierung eines Landes das zur EU gehört und interessiert es die Eurokraten? Nein Hauptsache Friede , Freude, Eierkuchen , denn die EU hat Vorfahrt ! Was interessieren da schon MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN IN EINEM MITGLIEDSLAND DER EU! Eine Organisation die anderen Ländern in Afrika und im Nahen Osten erzählen will wie undemokratisch und intolerant ihre Regime sind!
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#3 stephan
  • 10.06.2006, 10:35h
  • Was mich am meisten ärgert: So ein Land (Polen) ist in der EU. Vielleicht hätten unsere Politiker doch die Bevölkerung fragen sollen, ob sie ein Europa wollen mit partiell chauvinistischen Landstrichen. Kulturell sind Polen und demnächst Rumänien etc. echte Rückschläge in Sachen Weltoffenheit und Akzeptanz.
    Europa sollte diese Gesichtspunkte beim Betritt stärker berücksichtigen und eine aktive Akzeptanzpolitik zur Bedingung des Beitritts machen!
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#4 SAMAnonym
  • 10.06.2006, 13:15h
  • @sjh: Obwohl die von dir genannten Punkte sehr wichtig sein sollten, zählten sie überhaupt nicht beim Beitritt der Ostblockstaaten zur EU. Es ging nur darum , daß sie wirtschaftlich und politisch nicht irgendwann zurück zu Russland sich schlagen würden. Hätte man auf die wirtschaftliche, demokratische und freiheitliche Ordnung dieser Länder genau hingesehen wären die meisten heute kein Mitglied der EU - aber genau das war gewollt die Mitrgliedschaft, zu Lasten von Freiheiten, Menschenrechten und der Demokratie allgemein. Und zum Dank schlagen sich die Neu EU Länder meist politisch auf die Seite der USA. Wenn es nicht traurig wäre, fände ich es lustig!
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#5 FloAnonym
  • 10.06.2006, 13:31h
  • Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen an dem Gleichheitsmarsch teilnehmen - je mehr desto besser!

    Man muss den polnischen Faschisten zeigen, dass sie im Unrecht sind!
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#6 GrUene DankeAnonym
  • 10.06.2006, 18:23h
  • Ohne das Gruenen Unterstutetzung und die Attacke in Moskau waere das nicht ein so grosser Erfolg in Warschau geworden. Danke Volker, danke Claudia und danke Gruene.
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#7 VollkornmannAnonym
  • 11.06.2006, 09:01h
  • Bleibt anzumerken, daß es ja auch in Deutschland während der Fußball-WM keine CSDs gibt. Alle auf später verschoben.
    Dabei wäre das doch gerade eine gute Gelegenheit gewesen, Leute aufmerksam zu machen, die noch am ehesten Vorurteile gegen Schwule haben.
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#8 GraalAnonym
  • 11.06.2006, 10:15h
  • Sehr geehrte Frau Roth,

    mit großer Freude habe ich heute festgestellt, dass Sie nach Warschau gekommen
    sind, um an der Demo für Gleichheit .... teilzunehmen und uns polnische Schwule
    und Lesben mit Ihrer Anwesenheit unterstützt haben, den polnischen Politikern,
    die leider in ihrem Denken sehr rückständig bzw. ausgeprägt schwulen- und
    lesbenfeindlich sind, zu zeigen, dass nun auch die Zeit in Polen gekommen ist,
    gesellschaftlich eine zeitgemäße Liberalität zuzulassen und die Rechte von
    Schwulen und Lesben in Polen gesetzlich zu festigen und gesellschaftlichen
    Reaktionismus in die Grenzen zu weisen. Sie, sehr verehrte Frau Roth, haben
    natürlich durch Ihre Anwesenheit hier eine ganz maßgebliche Rolle gespielt, denn
    die polnischen "Verantwortlichen" konnten es sich nicht

    : leisten, bei so prominenten Gästen, die Dinge so laufen zu lassen, wie sie es
    vielleicht gern gewollt hätten, um dem politischen Denken zu entsprechen.
    An dieser Stelle möchte ich mich mit dieser Mail persönlich bei Ihnen bedanken.

    Es ist schön zu wissen, dass in Deutschland aufmerksame PolitikerInnen auch
    schauen, was im "Osten" los ist und den dort Regierenden durch persönliches
    Engagement zeigen, dass Reaktionismus hinsichtlich schwuler und lesbischer
    Lebensgestaltung nicht mehr durchgesetzt werden kann und ein Umdenken statt
    finden muss. Einen ersten erfreulichen Fortschritt in dem Denken in dieser
    Hinsicht, zumindest in der polnischen Polizeiführung, konnte man vielleicht
    heute darin erkennen, dass die Gleichheitsdemo vor den Skins geschützt wurde.
    Noch vor einiger

    Zeit wäre die Polizei gegen die Schwulen und Lesben vorgegangen und hätte bei
    Übergriffen durch die Skins weg geschaut. Heute konnte man zumindest schon
    ansatzweise erleben, dass vielleicht diesbezüglich eine gewisse "neue Zeit" in
    Polen begonnen hat. Und hier, sehr geehrte Frau Roth, muss ich es noch einmal
    betonen, wäre es ohne Ihre prominente Anwesenheit, sowie die des Herrn Volker
    Beck, nicht so gelaufen. Darum nochmals: Vielen Dank ! Richard .R.
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#9 GraalAnonym
  • 11.06.2006, 10:15h
  • Sehr geehrte Frau Roth,

    mit großer Freude habe ich heute festgestellt, dass Sie nach Warschau gekommen
    sind, um an der Demo für Gleichheit .... teilzunehmen und uns polnische Schwule
    und Lesben mit Ihrer Anwesenheit unterstützt haben, den polnischen Politikern,
    die leider in ihrem Denken sehr rückständig bzw. ausgeprägt schwulen- und
    lesbenfeindlich sind, zu zeigen, dass nun auch die Zeit in Polen gekommen ist,
    gesellschaftlich eine zeitgemäße Liberalität zuzulassen und die Rechte von
    Schwulen und Lesben in Polen gesetzlich zu festigen und gesellschaftlichen
    Reaktionismus in die Grenzen zu weisen. Sie, sehr verehrte Frau Roth, haben
    natürlich durch Ihre Anwesenheit hier eine ganz maßgebliche Rolle gespielt, denn
    die polnischen "Verantwortlichen" konnten es sich nicht

    : leisten, bei so prominenten Gästen, die Dinge so laufen zu lassen, wie sie es
    vielleicht gern gewollt hätten, um dem politischen Denken zu entsprechen.
    An dieser Stelle möchte ich mich mit dieser Mail persönlich bei Ihnen bedanken.

    Es ist schön zu wissen, dass in Deutschland aufmerksame PolitikerInnen auch
    schauen, was im "Osten" los ist und den dort Regierenden durch persönliches
    Engagement zeigen, dass Reaktionismus hinsichtlich schwuler und lesbischer
    Lebensgestaltung nicht mehr durchgesetzt werden kann und ein Umdenken statt
    finden muss. Einen ersten erfreulichen Fortschritt in dem Denken in dieser
    Hinsicht, zumindest in der polnischen Polizeiführung, konnte man vielleicht
    heute darin erkennen, dass die Gleichheitsdemo vor den Skins geschützt wurde.
    Noch vor einiger

    Zeit wäre die Polizei gegen die Schwulen und Lesben vorgegangen und hätte bei
    Übergriffen durch die Skins weg geschaut. Heute konnte man zumindest schon
    ansatzweise erleben, dass vielleicht diesbezüglich eine gewisse "neue Zeit" in
    Polen begonnen hat. Und hier, sehr geehrte Frau Roth, muss ich es noch einmal
    betonen, wäre es ohne Ihre prominente Anwesenheit, sowie die des Herrn Volker
    Beck, nicht so gelaufen. Darum nochmals: Vielen Dank ! Richard .R.
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#10 gerdAnonym
  • 11.06.2006, 12:40h
  • Auch ich muss herzliches Dankeschön an den engagierten Einsatz von Prominenten wie Georg Uecker und Thomas Hermanns aussprechen.
    Schön dass Ihr hingefahren seit...

    Ebenso gilt dies für die engagierten Einsatz der Grünen-SpitzenpolitikerInnen, die in Warschau vor Ort waren.

    Damit ist die Demonstrationsfreiheit in Polen gesichert worden und dies dürfte für die EU von hoher zukünftiger Bedeutung sein.

    Die politische Auseinandersetzung und Überzeugungsarbeit in Polen wird weitergehen; aber ein guter Schritt ist erfolgt, indem in den kommenden Jahren die öffentliche Sichtbarkeit von homosexuellen Menschen in den Städten erreicht werden kann. Dies ist ein erster Anfangserfolg in Polen.
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