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Eine neue Online-Umfrage sammelt Daten zu Wissen und Verhalten bezüglich sexuell übertragbarer Infektionen bei Schwulen. Jeder kann mitmachen.

Von Carsten Weidemann

Es ist nach wie vor Fakt: Männer, die mit Männern Sex haben, stellen in Deutschland wie auch in anderen westlichen Industriestaaten eine Bevölkerungsgruppe dar, die in besonderem Maße von sexuell übertragbaren Infektionen betroffen ist. Auf sie entfallen die Hälfte der in Deutschland gemeldeten HIV-Infektionen und drei Viertel der Syphilis-Infektionen. Nachdem es in Folge des Auftretens von AIDS Mitte der achtziger Jahre zu dramatischen Verhaltensänderungen gekommen war (Rückgang der Partnerzahlen, Verzicht auf Analsex sowie eine deutliche Zunahme des Gebrauchs von Kondomen), nahm auch die Häufigkeit sexuell übertragbarer Infektionen bei homo- und bisexuellen Männern deutlich ab. Seit Beginn der 90er Jahre und verstärkt seit Mitte der 90er steigen die Partnerzahlen jedoch wieder an und das Repertoire der Praktiken wird wieder breiter, wenngleich noch immer bei der Mehrzahl der Kontakte Kondome verwendet werden. Vieles spricht aber dafür, dass die beobachteten Anstiege sexuell übertragbarer Infektionen damit in Zusammenhang stehen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin will es nun genau wissen und hat deswegen eine bundesweite Studie gestartet, mit der Wissen, Einstellungen und Verhalten homosexueller Männer in Bezug auf sexuell übertragbare Erkrankungen erhoben und analysiert werden sollen. Ziel dabei ist es, besser zu verstehen, wie sich Wissen, Überzeugungen und Erfahrungen in Bezug auf sexuell übertragbare Infektionen verändert haben, und wie diese Veränderungen Einfluss auf das sexuelle Verhalten (und das sogenannte Risikomanagement) und damit auf Übertragungsgeschehen nehmen. Die Studie soll somit dazu beitragen, sexuell übertragbaren Infektionen besser vorbeugen zu können.

Wer an dieser anonymen Studie teilnehmen möchte, kann dies über den unten stehenden Link sofort tun, man sollte sich aber etwas Zeit nehmen und vielleicht vorab noch einen Kaffee holen. Die Befragung dauert etwa 20 Minuten. In gedruckter Form ist der Fragenkatalog auch über Arztpraxen zu beziehen.

11. Juni 2006



#1 holga-waldaAnonym
  • 11.06.2006, 10:32h
  • .......mit bolschewistischem elan.
    ...ist das ziel klar, ist alles nur eine frage
    der organisation.......
    das schlimmste verhüten....das beste erreichen - für alle.....
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#2 geilerdomiAnonym
  • 11.06.2006, 10:38h
  • Also, ob so eine Umfrage so viel bringt....

    Denn, ganz ehrlich, es wird doch massig gelogen! Allein wie viele bei GR drin stehen & da stehen haben "SaferSex: immer" und sich dann als die totalen barebacker herausstellen, ist schon der wahnsinn. Dann mit bildern, da haste dann ne geile sahneschnitte drauf und dann steht beim date nen opa vor dir.

    also, in umfragen wird erst recht nur rumgelogen!!
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#3 YannisAnonym
  • 11.06.2006, 13:16h
  • bei gr lügen die leute, weil sie sich dadurch einen vorteil erhoffen, ein ziel zu erreichen. das fällt bei einer anonymen umfrage weg, deshalb denke ich nicht, dass da in gleichem maße gelogen wird.
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#4 JanAnonym
  • 11.06.2006, 17:58h
  • @ geilerdomi:
    In wissenschaftlichen Studien werden solche Dinge berückichtigt, so dass Aussagen, die im Sinne der 'sozialen Erwünschtheit' getätigt werden, das Ergebnis nicht verfälschen.
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#5 JürgenAnonym
  • 12.06.2006, 19:57h
  • Also, nicht jeder User bei GR der dort Safer Sex angibt ist ein Lügner.
    Finde ich ganz schön unverschämt, so eine Behaubtung.

    Ich finde solche Ausagen zu oberflächig.

    Sicher, es gibt "schwarze Schafe", aber sollte man nicht gleich alle in einen Topf werfen.

    Wenn ich Sex habe, dann kann ich das auch nur Safe richtig genießen.
    Ohne Angst und Befürchtungen.

    Ich finde, das in der heutigen Zeit zu Verantwortunglos in die Betten gestiegen wird, ohne klar zu werden, was man sich und auch dem Partner zumutet.
    Ob nun Schwul oder Hetro.

    Hinzu kommt das in letzter Zeit der Ruf der Schwulen in der Öffentlichkeit leidet, weil viele gleich das mit AIDS verbinden.
    Finde ich schade, in so einen Topf gesteckt zu werden.

    Daher ist es gut, eine Befragung durch zuführen, um zu sehen, wie viele nicht wissend, bzw. bewußt das Risko eingehen.

    Soll ja auch gleichzeitig ein Lerneffekt sein, wo Lücken sind, um sich dann zu Informieren.

    Aufklärung ist sehr wichtig!
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#6 hophilosAnonym
  • 12.06.2006, 20:02h
  • Nicht alle Fragen konnten von mir richtig beantwortet werden, weil es einfach nicht immer ausreichende Auntwortmöglichkeiten gab! Und das ist schlecht, denn es werden so falsche Antworten VERLANGT, denn ansonsten geht es zum Teil nicht weiter.
    Ansonsten aber eine sehr gute und seriöse Befragung, die ich gerne beantwortet habe.
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#7 zakaAnonym