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Riga (queer.de) - Nach einer hitzigen Debatte hat es das lettische Parlament abgelehnt, Schwule und Lesben vor Diskriminierung auf dem Arbeitsplatz zu schützen. Abgeordnete der Christdemokraten, der größten Regierungspartei in Lettland, bezeichneten während der Debatte Homosexualität als "Sünde" und beschimpften Schwule als "degeniert". Eine Richtlinie der EU verlangt von allen Mitgliedsstaaten, einen Diskriminierungsschutz für Schwule und Lesben am Arbeitsplatz in nationales Recht umzusetzen. Die Erfüllung aller Richtlinien war 2004 Voraussetzung für die Aufnahme des baltischen Staates in die EU. Dem Land drohen nun Strafzahlungen. Die International Lesbian and Gay Association (ILGA) hat bereits die europäische Kommission aufgefordert, unverzüglich ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Lettland einzuleiten. Das lettische Parlament hat bereits vor einem halben Jahr das Verbot der Homo-Ehe in die Verfassung aufgenommen (queer.de berichtete). (dk)



#1 TorbenAnonym
  • 16.06.2006, 15:04h
  • Wundert mich gar nicht, da die baltischen Staaten nicht minder schwulenfeindlich sind als Polen. Sind halt nur kleiner und werden deshalb weniger in der Presse erwähnt.

    Das Staaten, die Schwule und Lesben als degenerierte Sünder ansehen, ohne Änderung ihrer Meinung in die EU aufgenommen wurden, zeigt welchen Stellenwert Menschenrechte für Schwule und Lesben für die EU hat! (Nicht umsonst fehlen Schwule und Lesben in der EU-Verlage für das ADG und werden höchstens nationalstaatlich geschützt.)

    Ich war mal ein großer Europabefürworter, aber die EU hat das völlig vernichtet!
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#2 markuskrefeld
  • 16.06.2006, 17:33h
  • Wieder ein Land welches sich nicht in Europa Integrieren lassen will! Schade! Dieses Land will aus der EU die Rosinen haben, aber nicht seine Pflichten als Europäisches Mitglied erfüllen!
    Hoffentlich reagiert Strassbour mit aller Härte!!!!!!
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#3 SvenAnonym
  • 17.06.2006, 02:16h
  • Die Strafzahlungen sollten aber auch mindestens 1 Euro höher sein, als alle bisherigen EU-Zahlungen an dieses Land, sonst zahlen wir (wir Europäer) die Strafe selbst.
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#4 joshAnonym
  • 17.06.2006, 11:27h
  • jetzt kann die eu mal zeigen, ob sie ihre eigenen verträge überhaupt ernst meint. ich bin da skeptisch.
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#5 rainerAnonym
  • 17.06.2006, 18:45h
  • Hallo ,
    ich kriege ja hier in malaysia nicht so alles mit.Ich habe mal eine frage : der vatikan ist doch auch ein eu mitgliedstaat,weiss eidendlich jemand wieviel strafe der vatikan bezahlen muss wegen seiner homo feindlichkeit?
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#6 joshAnonym
  • 18.06.2006, 20:33h
  • soweit ich weiss ist der katholikenstaat nicht in der eu. sonst hätten sich ja wenigstens die frauen gewehrt, die werden ja da auch diskriminiert.
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#7 seb1983
  • 19.06.2006, 14:23h
  • der Vatikan ist kein offiziellles EU Mitglied, ebensowenig wie auch Andorra, San Marino, Monaco oder Lichtenstein.
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