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Beirut (queer.de) - Libanons Innenminister Ahmed Fatfat hat Aussagen konservativer Muslims zurückgewiesen, die Regierung würde eine Homo-Gruppe und FKK-Strände zulassen. Das berichtet "The Daily Star". "Im Gegensatz zum dem, was Prediger in Moscheen gesagt haben, haben wir weder die Helem-Gruppe zugeglassen noch die Eröffnung von Nudisten-Stränden in Jounieh und Jbeil", sagte Fatfat. "Diese Berichte wurden von bestimmten Predigern und einem Teil der Presse erfunden." Die Helem-Gruppe ist die einzige Homo-Organisation in dem konservativen Land, in dem homosexuelle Handlungen als "Akt gegen die Natur" mit Gefängnis bis zu einem Jahr geahndet werden. "Helem" bedeutet Traum. Vertreter dieser Gruppe gaben an, dass Teile der Polizei, der Justiz und der Presse dem Kampf für Entkriminalisierung nicht mehr ablehnend gegenüber stehen. Im letzten Jahr hat ein Gericht festgestellt, dass die nicht zugelassene Gruppe nicht gegen das Gesetz verstößt, wenn sie eine Website betreibt und ein Büro unterhält. (dk)



#1 xapplexAnonym
  • 27.06.2006, 19:52h
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    Wenn an obskuren christlichen Universitäten in den USA ein schwuler Student rausgeschmissen wird, dann empört man sich hier bis die Tastatur qualmt.
    Wenn aber der sunnitische Innenminister eines mehrheitlich islamischen Landes sich damit brüstet, keine Homo-Gruppe zugelassen zu haben, dann wird es hier still.
    Kritik an Moslems schickt sich nicht für das deutsche Gutmenschentum, Homorechte hin oder her. Und das Feindbild USA muss schon sein, damit die Empörungsmaschinerie angeworfen wird.
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