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Jacksonville (queer.de) - Eine homo-freundliche Kirche in Jacksonville (US-Bundesstaat Florida) hat einen Internet-Pranger eingerichtet, in dem Gegner der Homo-Ehe mit Namen und voller Anschrift genannt werden. Insgesamt 450.000 "Feinde von Ehe-Gleichheit" können auf der Website der Christ Church of Peace nach Landkreisen, Straßen und/oder Namen gesucht werden. Die "Feinde" haben bei einer Volksbegehren unterschrieben, das zum Ziel hat, die Homo-Ehe in der Staatsverfassung zu verbieten. Da die Daten frei zugänglich sind und es kaum Datenschutzbestimmungen in den USA gibt, ist das Vorgehen der Kirche legal. Pfarrer Gary Debusk sagte News4Jax.com, mit der Aktion wolle er einen Dialog zwischen Gegnern und Befürwortern der Homo-Ehe erreichen. Die christlich-fundamentalistische Gruppe "Florida 4 Marriage" braucht noch gut 150.000 Unterschriften, um das Referendum 2008 auf die Wahlzettel zu bekommen. Im vergangenen Jahr hatte es bereits eine ähnliche Aktion in Massachusetts gegeben. Die Gruppe "Know Thy Neighbor" ("Kenne deinen Nachbarn") hat die Namen von Leuten veröffentlicht, die bei einem Volksbegehren zur Abschaffung der Homo-Ehe unterschrieben haben. Mit dieser Gruppe hat sich die Christ Church of Peace nun vernetzt. (dk)



#1 blumen-freundAnonym
  • 26.06.2006, 18:26h
  • das ist ja cool.
    nach circa 5.000 negativschlagzeilen in letzter zeit aus U.S.A. und vor allem dort von der christlichen seite endlich mal eine angenehme meldung.
    dieser kirche und der kirchengemeinde, die dieses projekt angestoßen hat, müsste eigentlich jeder schwule einen euro spenden.
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#2 SAMAnonym
  • 26.06.2006, 20:46h
  • Genau das ist super und wenn das nichts nützt, peitschen wir sie aus! Und sollte das nichts nützen, können wir ja noch schlimmeres machen!!!!

    Also diese Logik ist mal wieder toll, wer homofeindlich in den Staaten ist , tut das laut und viel zu oft kund, da braucht man keinen Pranger!
    Und wer sich auf dieses Niveau herunterbegibt, stellt sich mit denen auf einen Stufe!
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#3 JennyAnonym
  • 27.06.2006, 09:44h
  • Schließe mich Sam an... es war sicherlich eine gut gemeinte Idee - aber es gibt diesen Menschen eine weitere Plattform. Es gibt ihnen die Aufmerksamkeit, die sie wollen. Also haben sie im Grunde schonmal ihr erstes Ziel erreicht: Ihnen wird zugehört und sie werden ernst genommen.

    Ich habe so meine Zweifel, ob das der richtige Weg sein kann....
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#4 PeterAnonym
  • 27.06.2006, 19:24h
  • Wirkt aber auch etwas abschreckend. Schließlich unterschreiben bei solchen Petitionen ja auch Leute die sich öffentlich als tollerant darstellen. Die zu entlarven kann eigentlich nur positiv sein....
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#5 No E-PatentsAnonym
  • 02.07.2006, 17:51h
  • @SAM: Also, im Mittelalter wurden Leute, die im Pranger standen, mit Fäkalien überschüttet bzw. der Abort direkt darüber befestigt.

    Vielleicht würde das helfen?

    In unserer Freien und (angeblich) Gleichen gesellschaft ist es ja leider so, das man das verhalten manches Beamten ja leider nicht so einfach anprangern kann. LEIDER! denn, selbst wenn im GG steht, das vor dem gesetz alle menschen gleich sind, sieht es doch in der realität ganz anders aus...

    Manchen würde dsas vielleicht helfen, nicht nur den ganzen tag beamtenmikado zu spielen...

    Und, was ich daran gut finde, ist, das es endlich einen gegenpol zu dcen websites gibt, auf denen angebliche Kinderschänder öffentlich zur schau gestellt werden...
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