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Kapstadt (queer.de) - Schwul-lesbische Geschäfte dürfen in Südafrika trotz Antidiskriminierungsrichtlinien Heterosexuelle abweisen. Das hat die staatliche Behörde "Commission on Gender Equality" entschieden. Im vorliegenden Fall ging es um zwei schwule Gästhäuser in Kapstadt, bei denen heterosexuelle Frauen und Männer sowie Lesben nicht willkommen waren. Die "Gay and Lesbian Alliance" hatte gegen die Pensionen geklagt, weil sie über 100 Nicht-Schwule abgewiesen hätten. Die Kommission argumentierte jedoch, dass die Gästehäuser "eine rechtmäßiges Interesse verfolgten, wenn sie schwulen Männern eine komfortable Umgebung schaffen, in denen sie sich frei entfalten können". Wegen der historischen Diskriminierung sei ein solcher Rückzugsort nach wie vor "notwendig in unserer demokratischen Gesellschaft". Allerdings dürfen die Gästhäuser nicht mehr mit "For Men Only" ("Nur für Männer") werben. Das sei diskriminierend und würde gegen die Verfassung verstoßen. (dk)