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Paris (queer.de) - Frankreichs Innenminister Nicolas Sarkozy will in einer Studie prüfen lassen, ob die Ehe geöffnet werden solle und Homosexuellen das Adoptionsrecht gewährt werden könnte. Der Chef der regierenden konservativen UMP hatte sich zuvor stets gegen die Homo-Ehe ausgesprochen. Nun scheine aber der "Zivile Solidaritätspakt" (PACS) - eine "Ehe-Light", die sowohl Hetero- als auch Homosexuelle eingehen können - "dem Bedürfnissen von einem Teil unserer Mitbürger nicht mehr zu entsprechen", so Sarkozy in einem offenen Brief an den ehemaligen Erziehungsminister Luc Ferry. Der Philosoph solle in den kommenden Monaten untersuchen, ob die Möglichkeiten für homosexuelle Paare erweitert werden sollen. Dabei solle Ferry in "breiten Anhörungen" das Thema untersuchen und auch Erfahrungen aus dem Ausland auswerten. Einschränkend schrieb Sarkozy, dass es wichtig sei, "das Gleichgewicht zu bewahren, auf dem unsere Gesellschaft basiert". Wichtig dafür sei die "durch die Ehe geschützte heterosexuelle Familienzelle" sowie "die Suche nach dem Interesse des Kindes". In der vergangenen Woche hat Ségolène Royal, die voraussichtliche Präsidentschaftskandidatin der Sozialisten, bereits angekündigt, dass sie sich im Falle eines Wahlsieges für die Öffnung der Ehe einsetzen werde (queer.de berichtete). (dk)



#1 holga-waldaAnonym
  • 27.06.2006, 19:03h
  • der philisoph wird in der grande nation mit großen worten und in einem großen prozess des denkens rechtzeitig zum
    richtigen ergebnis kommen.
    was soll der sein auftraggeber, der hardcore-neoliberale giftzwerg auch machen, wenn eine katholische generalstochter auf sozialistischem ticket sich schon dafür ausspricht.
    ihre originalität in dieser sache ist damit schon angeknackst.
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#2 FloAnonym
  • 27.06.2006, 19:56h
  • Ich hoffe sehr, dass Frankreich die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnet. Nur das ist echte Gleichberechtigung!

    Je mehr Länder sich zu diesem Schritt entschließen, desto besser und desto mehr gehen den Gegnern die Argumente aus, wenn sie sehen, dass es funktioniert und nicht der Untergang des Abendlands ist.
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#3 rudolfAnonym
  • 27.06.2006, 20:42h
  • @holga-walda

    Uiii, katholische Generalstochter, die Madame Royal, da kommt mir aber mächtig das Gruseln. So katholisch ist die Dame, daß sie mit dem Sozialisten-Chef Hollande im 'Konkubinat' vier 'Kinder der Sünde' in die Welt gesetzt hat.

    Anstatt über alles, was nicht stalinstisch ist, herzuunken, könntest selbst Du Dich mal drüber freuen, daß im Land Voltaires und der Marseillaise die römischen Finsterlinge weder rechts noch links viel zu sagen haben. Und den Schwulen ging's da ohnehin seit 1791 besser als noch heute im sonnigen Kuba.
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#4 holga-waldaAnonym
  • 27.06.2006, 21:44h
  • @ rudolf

    uiiiii, rudolfo, willst mir ein stalinüstisches
    mützerl auziehen, du chelm !
    aber mach mal. nimmst dein klatscherl und haust drauf. für´s krokodil und die gretel finden wir auch noch jemanden.
    war die pariser commune auch schon "stalinistisch" ?
    ich liebe frankreich und ohne die jakobiner
    ihren "bolschewistischen" elan und ihre massenbasis, die mit den schlechten zähnen und der schlechten grammatik, könntest du hier nicht den connaisseur der
    menschenrechte geben. diese unke musst du nicht schlucken. aber sieh sie dir gut an.
    natürlich sieht die royal besser aus. das hamm royals so an sich.
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#5 rudolfAnonym
  • 27.06.2006, 23:47h
  • Also, als rheinischer Jakobiner lasse ich mich von nichts und niemand in meiner Liebe zu Frankreich überbieten.

    Über Robespierres Zähne weiß ich nichts. Aber seine Garderobe war wie seine Grammatik comme il faut. Auch sein lieber Saint-Just konnte sich sehen lassen.

    Man muß nämlich nicht schmuddelig sein, um Revolution zu machen.

    P.S. Eine Massenbasis allein sagt gar nichts. Die hatten nämlich auch die konterrevolutionär-klerikalen Torfköppe in der Vendee. Die hatten übrigens auch garantiert schlechte Zähne und eine schlechte Grammatik...
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#6 holga-waldaAnonym
  • 28.06.2006, 13:05h
  • @ rudolf

    "...Man muß nämlich nicht schmuddelig sein, um Revolution zu machen...."

    siehste, da stimm ich dir zu.
    obgleich ein gewisser muffliger geruch beim guerillakampf auch für rechtsanwälte und ärzte, wohl unvermeidlich ist, so die überlieferung.
    Fidel Castro und Ernesto Che Guevara wollten davon aber kein Lied singen.
    hasta la victoria siempre !
    das mit den zähnen und der grammatik haben sie auf der insel übrigens auch recht
    fix in den griff bekommen. bildung und gesundheit sehen wir hier als so normal an, dass wir manchmal vergessen, dass es da auf anderen kontinenten sehr sehr düster aussieht.
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