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Der "aufrechte" Herr Bush hat aus seiner Abneigung gegen Homos nie einen Hehl gemacht. Nun will er aber nicht nur mit the "war against terror" im Wahlkampf punkten, sondern auch mit einem "war against gays". So wetterte er gegen den Verfall der Sitten in seiner "State of the Union"-Rede vor dem Kongress – in der der Präsident traditionell die Regierungspolitik für das Jahr erläutert. Im November stellt sich Bush der Wiederwahl.

"Unser Land muss die Unverletzlichkeit der Ehe verteidigen", brüllt der Texaner den Abgeordneten entgegen. Dass der Präsident sich in der wichtigsten Rede des Jahres so auf eine Gruppe einschießt, ist sehr ungewöhnlich, soll die "State of the Union"-Rede doch eher Gemeinsamkeiten hervorheben.

Anlass für das Bush-Geplärre ist eine Entscheidung des Verfassungsgerichtes von Massachusetts – sie besagt, dass Schwule und Lesben diskriminiert werden, weil der Staat sie von der Ehe ausschließt. "Wenn Richter dem Volk ihre willkürliche Meinung aufdrängen", schnauft Bush, "ist die Verfassung der einzige Ausweg."

Er reicht damit der Rechten die Hand, die das Verbot der Homo-Ehe in der Verfassung sehen wollen. Doch nicht nur Schwule sind in Bushs Welt schlecht, Sex an sich zerstört die Zivilisation – darum verdoppelt er die finanzielle Unterstützung für "Enthaltsamkeitsprogramme", deren einzige Aussage ist, dass man mit dem Geschlechtsakt doch bitte bis nach der (heterosexuellen) Ehe warten soll. So erhebt er die Doppelmoral zur Staatsdoktrin.

Gründe genug also, dem "Führer der freien Welt" eine ganze Palette Homo-Gurken zu überreichen. (dk)

21. Januar 2004, 13:47 Uhr



#1 BastianAnonym
#2 AnneAnonym
  • 03.02.2004, 11:25h
  • Guck doch mal ganz unten rechts, da steht ein Kürzel - und auf der Team-Seite findest Du einen Redakteur, der genau dieses Kürzel verwendet...
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