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Canterbury (queer.de) – Die Anglikaner wollen die amerikanische Episkopalkirche wegen deren liberaler Haltung gegenüber Homosexualität aus der Gemeinschaft ausschließen. Rowan Williams, Erzbischof von Canterbury und geistliches Oberhaupt der Anglikaner, plant nach Angaben der Londoner Zeitung "The Times", der Episkopalkirche lediglich eine "assoziative Mitgliedschaft" anzubieten, falls sie weiterhin mit Canterbury verbunden bleiben will. Nur Landeskirchen, die ein Abkommen unterzeichnen, das zur Beachtung "traditioneller Bilbelwerte" verpflichtet, dürfen demnach Vollmitglieder bleiben. Es gilt als unwahrscheinlich, dass neben der Episkopalkirche die liberalen Landeskirchen von Kanada und Neuseeland der rigiden Bibelauslegung zustimmen. Der Antrag soll im kommenden Februar bei einem Treffen beschlossen werden. Die Episkopalkirche war innerhalb der anglikanischen Gemeinschaft in die Kritik geraten, weil sie 2003 einen Schwulen zum Bischof weihte (queer.de berichtete). Bei ihrem Treffen vor einer Woche wollten sich die Amerikaner nicht auf das insbesondere von afrikanischen Anglikanern geforderte Verbot von Homosexuellen in Kirchenämtern einlassen (queer.de berichtete). Nun hat offenbar die Church of England die Teilung beschlossen, um die afrikanischen Landeskirchen nicht zu verlieren. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 holga-waldaAnonym
  • 28.06.2006, 10:32h
  • "...Nun hat offenbar die Church of England die Teilung beschlossen, um die afrikanischen Landeskirchen(ehem. kolonialkirchen) nicht zu verlieren...."

    ja, das ist sinnvoll.
    seit dem die chinesen den schwarzen kontinent mit aufkäufen und investitionen förmlich überrollen, wird afrika wieder interssant. modifizierter teil II von: erst kommen die misssinare, dann die kanonen. hier heisst das, vorhandene positionen halten und ausbauen. schwul und afrika geht da nicht. die kirchen könnten
    ihrer aufgabe die raubcliquen, mit ihrem opium für´s volk, zu schützen nicht mehr nachkommen.
    sie werden getrennt marschieren, um gemeinsam für ihre "große sache" zu schlagen. auch eine art opiumkrieg.
    boxeraufstände nicht in sicht und nicht erwünscht.
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#2 WilliamAnonym
  • 28.06.2006, 18:16h
  • I applaud the Espicopal Church USA for its willingness to stand up against the conservative and fundamentalist voices that are now taking power in the churches which used to represent liberal thinking and progressive vision. Many African churches are not without their own tolerance of practices which are deemed in other cultures to be "unbibilical," (polygamy, corruption) yet they seem more interested in pointing out the mote in their brother's or sister's eye than removing the log in their own, and the Western/Northern churches are bowing to their demands.

    Upon my recent coming out, my own church, in close relations with the Episcopal Church and which desires to appear to be gay-welcoming, fired me and forced me to resign from the roster of ordained clergy of the church, then, in an e-mail sent to over 700 persons, institutions and church bodies in the US and around the world, broadcast the news of my termination and homosexuality. Another victory for the conservatives and fundamentalists.
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#3 aquarius40Anonym
  • 28.06.2006, 23:03h
  • Ist ja Klasse, was da von der Insel Kommt:
    Genau auf den Tag genau am 515 Geburtstag von Heinrich VIII., der sich wegen sexuellen Unstimmigkeiten von Rom getrennt hat (Scheidung etc.) will sich nun die Anglikanische Kirche von Ihren normal denkenden und handelnen Schwestern und Brüdern trennen. Toller Protstantismus -> welches eigenlich heißt:
    Für eine Sachen einstehen. Naja tun sie ja, aber für die Falsche.

    Wird Zeit, dass um die Insel ein großer Zaun gezogen wird und ein großer Deckel kommt , mit einem Loch, zum .......!
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#4 Wir sind Deutschland:-)Anonym
  • 29.06.2006, 10:04h
  • Heinrich VIII trennte sich nur vordergründig wegen der Unbeweglichkeit von Rom! Es ging ihn nur um seien Scheidungen und wenn das nicht ging, meist um die Hinrichtung seiner Frauen ohne wirklichen Grund. Im Laufe der Zeit mag es ja verkworden sein, aber Heinrichs Schaffung einer Kirche galt nur seinen persönlichen Bedürfnissen, Frauenlust und das Unwissen diese loszuwerden:-)!
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#5 TimAnonym
  • 29.06.2006, 19:53h
  • Ich bin immer wieder schockiert, wie sehr manche angeblichen Gottesdiener das Wort Gottes missachten und missbrauchen. Denen kommt es nicht auf Toleranz und vorurteilsfremde Nächstenliebe an - denen geht es nur um Geld und Macht um ihren persönlichen Hass weiter verbreiten zu können.
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