Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?5091

Das Top-Ereignis für alle schwulen Schlager-Fans: Gitte Haenning, Wencke Myhre und Siw Malmkvist mischen den Kölner CSD auf.

Von Jan Gebauer

Gitte Haenning, Siw Malmkvist und Wencke Myhre, die Ikonen des Schlagers der 60er und 70er, treten mittlerweile im dritten Jahr mit ihrem Programm in Deutschland auf. Für schwule Schlager-Fans dürfte es eines der Top-Ereignisse des Sommers werden, wenn die drei zwischen dem 14. und 23. Juli ihre großen Hits von einst in der Kölner Philharmonie zum Besten geben – pünktlich zum CSD. Vierzig Jahre zählen sie nun schon zum Show-Establishment, sei es für die deutsche Schlager-Welt, den Eurovision Song Contest oder als National-Heiligtümer in ihren Heimatländern Dänemark (Gitte), Schweden (Siw) und Norwegen (Wencke).

Gitte gelang der große Durchbruch 1963 in Deutschland bei den damals sehr beliebten Schlagerfestspielen mit "Ich will 'nen Cowboy als Mann". Sie sang einige überaus erfolgreiche Duette mit Rex Gildo ("Vorm Stadtpark die Laternen") und feierte leichtgewichtige Solo-Hits ("So schön kann doch kein Mann sein", "Lampenfieber"). Im Laufe ihrer Karriere wandte sie sich mehr und mehr anspruchsvollem Liedgut zu, wie ihre exzellente Cover-Version von Barbra Streisands "Woman In Love", "Die Frau, die dich liebt", belegt. 1998 nahm sie dann ein ganzes Album mit internationalen Evergreens auf: "My Favourite Songs". Daneben machte sie sich einen Namen als veritable Jazz-Sängerin. Ihre letzten beiden Alben "Jazz" und "Johansson" wurden von der Kritik hoch gelobt.

Drei Jahre nach dem Durchbruch von Gitte gewann Wencke Myhre mit "Beiß nicht gleich in jeden Apfel" den ersten Platz der Schlagerfestspiele in Baden-Baden und begann so ihre erfolgreiche Karriere im deutschsprachigen Raum. Sie etablierte sich als eine der führenden Komikerinnen Deutschlands und Skandinaviens, war in unzähligen Unterhaltungsshows zu sehen und landete witzige Stimmungshits wie "Er hat ein knallrotes Gummiboot", "Lass mein Knie, Joe" und "Er steht im Tor". Das starre Korsett der Ulk-Nudel legte sie aber immer wieder ab, zuletzt 2002 als sie auf dem Album "Viva La Diva" Lieder von Zarah Leander, Marlene Dietrich und Hildegard Knef neu interpretierte.

Den Hit des Jahres 1964 landete wiederum Siw Malmkvist mit "Liebeskummer lohnt sich nicht", ein Lied, das wohl auch heute noch jeder singen kann. Bis Anfang der 70er Jahre landete sie Hit auf Hit, später spielte sie in zahlreichen Musicals, Theater- und Filmproduktionen mit und etablierte sich in Skandinavien ebenfalls als Jazz-Sängerin. Im Trio mit Gitte und Wencke konnte sich Siw Malmkvist wieder als feste Entertainmentgröße in Deutschland etablieren und überraschte das Publikum bislang vor allen Dingen als brillante Komödiantin.

Die Kölner Philharmonie präsentiert alle drei Sängerinnen zwischen dem 14. und 23. Juli 2006 – perfekt zum Cologne Pride, der zeitgleich am Wochenende (14.-16. Juli) stattfindet. Die genauen Termine, Informationen und Karten können über die Homepage von Köln Ticket bezogen werden. Auf der Webseite der drei Diven kann man sich über das Programm und die Termine der kommenden Monate informieren. Ein Ereignis, das es nicht zu verpassen gilt!

28. Juni 2006



#1 SaschaAnonym
  • 28.06.2006, 18:33h
  • Beachtet hierzu doch bitte auch:

    www.gittehaenning.de
    www.siw-malmkvist.de
    www.gittehaenning.de/gwsframes.html
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SaschaAnonym
  • 28.06.2006, 18:33h
  • Beachtet hierzu doch bitte auch:

    www.gittehaenning.de
    www.siw-malmkvist.de
    www.gittehaenning.de/gwsframes.html
  • Antworten » | Direktlink »
#3 MarcAnonym
  • 29.06.2006, 20:48h
  • Also ich habe das Konzert dieser 3 Power-Ladies schon gesehen und war wirklich restlos begeistert. Schon lange hat mich keine Show mehr dermaßen begeistert. Es waren auch Leute dabei, die nicht gerade auf Schlage stehen und deshalb erst mal sehr skeptisch waren, aber am Ende standen alle und jubelten und riefen Bravo.

    Dazu muss man wissen, dass die drei zwar in den 60ern und 70ern in Deutschland mit Schlagern Erfolge feierten, in ihrer skandinavischen Heimat aber eher für ganz andere Stile berühmt sind: Gitte für Jazz, Siw für Chansons und Wencke für Balladen, Jazz und Rock.

    Natürlich singen sie auch ihre alten Schlager (zur Hauptsache als 20-minütiges Medley im Finale), aber das sind alles richtige Feelgoodsongs und man wundert sich immer wieder wie viele Hits die hatten, die heute noch jeder kennt. Darunter auch Homo-Kult-Hits wie Gittes "Ich will alles" oder "Ich bin stark".

    In der Show wird aber auch Jazz, Rock, Musical, Ballade, Chanson, etc. gesungen. Aber alles sehr gut und auch wenn es den ein oder anderen melancholischen Moment gibt, so ist die Show insgesamt sehr witzig und voll von guter Laune.

    Es ist unglaublich, wie viel Charme, Energie und Lebensfreude die drei verbreiten. Die sind für mich echte Stars.

    Die Inszenierung ist perfekt: tolle Kostüme, tolle Beleuchtung eine geniale Band (der Pianist ist der Ex-Abba-Arrangeur Anders Eljas und dreht beim Abba-Medley richtig auf).

    Die ganze Show hat mir von der ersten bis zur letzten Minute (und auch die Zugabe) mehr als gefallen. Es war echt das Beste, was ich seit langem gesehen habe und ich sehe viel in dem Bereich...

    Meine Favoriten sind Wenckes Balladen "Der Wind malt Lieder" (die deutsche Version eines skandinavischen Volksliedes, wo jeder Tränen in den Augen hatte) und "Manchmal wein' ich heimlich". Gittes "Ich bin stark" und "There's no business like show business", Siws "Nur die Zeit hat Zeit" und ihr witziges Chanson (Name leider vergessen).

    Und natürlich all die Teile, wo sie zu dritt singen und ihre Späße machen. Aber die ganze Show ist von vorne bis hinten klasse.

    Und wie gesagt, das ist keine Schlagerrevue, sondern eine sehr moderne Show, wo die drei mal zeigen können, was sie alles drauf haben, wieviel Power sie haben und was es für tolle Frauen sind!

    Diese Show MUSS man gesehen haben. Und ich werde sie mir in Köln nochmal ansehen, weil ich nicht genug von den dreien bekommen kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 JustinAnonym