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Jerusalem (queer.de) - Vertreter von jüdischen, christlichen und islamischen Religionen haben sich strikt gegen die Austragung des World Pride Anfang August in Jerusalem ausgesprochen. "Wir müssen sechs Tage sexuelle Freizügigkeit und Auschweifungen ertragen, die es bisher noch nie im Nahen Osten gegeben hat", so der amerikanische Rabbi Yehuda Levin bei einer Pressekonferenz in Jerusalem. In einem nun von ultraorthodoxen israelischen Juden veröffentlichten Flyer wird zu einem Massenprotest gegen die "Abscheulichkeitsparade" aufgerufen. Sie fürchten, dass religiöse Jugendliche und Kinder Homosexualität ausgesetzt werden könnten. Scheich Ibrahim Sarsur sagte, Schwule würden "den Tempelberg während der Parade nur über unsere Leichen" erreichen. Auch der vatikanische Botschafter in Israel beschwerte sich in einem Gespräch Uri Lupolianski, dem ultraorthodoxen Bürgermeister von Jerusalem, über die Parade. Es werde "vielen Menschen der Wille von wenigen aufgebürdet", so Erzbischof Antonio Franco. Die CSD-Organisatoren geben sich jedoch unbeeindruckt: "Die tollen Reaktionen der Bevölkerung hier in Jerusalem zeigen uns, dass die Öffentlichkeit nicht bereit ist, ihre Stadt den Radikalen zu überlassen", so Noa Satat, Vorsitzende der Organisation Open House, die den CSD veranstaltet. "Die Veranstaltung wird ein tolerantes, respektvolles Jerusalem zeigen. Wir werden auch versuchen, mit den Religionen in Dialog zu treten." Die Polizei berät heute mit dem Innenministerium, ob sie eine sichere Durchführung der Parade gewährleisten kann. Der erste World Pride hatte 2000 in Rom unter heftigem Protest der katholischen Kirche stattgefunden. (dk)



#1 casihhAnonym
#2 HugoAnonym
  • 04.07.2006, 19:30h
  • Es währe Zeit die Religionen abzuschaffen, dann währen garantiert auch weniger Kriege
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#3 Wir sind Deutschland:-)Anonym
  • 04.07.2006, 21:55h
  • Es wäre Zeit Staaten und Reichtum und Firmen abzuschaffen, dann wäre sicher auch weniger Kriege!
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#4 No E-PatentsAnonym
  • 04.07.2006, 22:20h
  • Immer diese Scheiß Fanatiker! Egal welche Religion, die sind ALLE gleich!!

    Vielleicht sollte man Religionen abschaffen, aber dann findet sich garantiert wieder etwas anderes....

    Zum Thema Religion und wie schnell das zu Sektierern führt, empfehle ich
    www.sekteninfo-bayern.de

    P.S.: Als letzte Woche ein Künstler eine Kreuzigung darstellte, sprach Stoiber von "Gotteslästerung"; Als "BILD" wenig später schrieb, nachdem Lehmann die Elfmeter der Argentinier hielt, "Gott" habe seine Hände im Spiel gehabt, sprach keiner von Blasphemie... Schon komisch, oder??
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#5 Axel BerlinAnonym
  • 05.07.2006, 01:11h
  • Jerusalem die heilige Stadt? So blutgetränkt, wie die heilige Stadt sind ihre Götzen auf denen sie Macht, Reichtum, Arroganz und Unterdrückung bauen.
    Was kann man dieser Stadt und ihren Bewohnern noch schlimmeres antun als in 2000 jahren geschehen, etwa ein Demo von Homosexuellen?
    Pfaffen, Muftis und Rabiner: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.
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#6 ThysonAnonym
  • 05.07.2006, 13:38h
  • Oh auf dieser Veranstaltung wird eine bunte Sammlung
    religiöser Spinner die Runde machen. Ich möchte hier nur auf
    zwei aufmerksam machen, denen ich gestern in einem
    Podcast mit einer perversen Lust am groteken zugehört habe.
    Da hätten wir die "Gastgeberin" der Show Jan Markell. Sie ist
    unglaublich. Leute die Sätze aussprechen "well it‘s gay pride
    season. Well i rather would call it gay shame season" Also
    bitte. Ok das Gespräch ging um den Gay Pride in Israel, und
    als besonderen Gast gabs Herrn Stephen Bennett. Dieser
    Junge Familienvater, der nach eigenen angaben früher dem
    dunklen Pfad der Homosexualität folgte, wurde durch Christus
    "errettet" und wir nun fröhlich zum Gaypride gehen, um
    andere schwule auf den rechten Weg zu führen.

    Schaut doch mal auf die webseiten dieser beiden
    Musterbeispiele der religiösen Rechten, die nicht kapier
    haben, das die Bibel nur ein Buch und nicht Gott persönlich
    ist.
    www.olivetreeviews.org/
    und


    www.sbministries.org/ sind wirklich so unglaubliche Beispiele
    religiösen Wahns, dass man tatsächlich versucht diese
    Menschen einsperren zu lassen.

    Und solltet ihr den lieben Stephen auf dem Gay Pride treffen,
    gebt ihm eine dicke, schwule Teddy Umarmung von mir,
    gratuliert ihm zu seinen zwei Kindern und stellt euern Martini
    auf den 2000 Bibeln ab, die er so liebend gern an euch
    verteilen würde.
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#7 SAMAnonym
  • 05.07.2006, 17:26h
  • @ Axel: Für das Apck und die Dummheit brauchen wir nicht bis Jerusalem die umgibt uns von selbst , vor uns , hinter uns und wer weiß wo noch in uns:-)!
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