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Eine breite Medienkampagne soll die Zahl der HIV-Infektionen reduzieren.

Von Carsten Weidemann

Die in über 70 Ländern aktive Gruppe Family Health International (FHI) hat eine positive Bilanz ihrer "Sex Alert"-Kampagne in Thailand gezogen. Diese richtet sich an "Men who have sex with men" (MSM) - also sowohl Schwule als auch heterosexuelle Männer, die sich prostituieren. Die MSM hören die Zeichen der Zeit, so das Resümee der im Februar gestarteten Kampagne, die auch vom thailändischen Gesundheitsministerium unterstützt wird.

Anlass war eine Studie aus dem vergangenen Jahr. Sie besagt, dass ganze 28 Prozent der Bangkoker MSM HIV-positiv sind. Die auf acht Monate angelegte Kampagne kann sich auf zielgruppengerichtete Websites, Bannerwerbung, Radiospots, SMS-Nachrichten und andere Formen der Werbung stützen. So soll das Bewusstsein in dieser Gruppe geweckt werden, dass man sich vor HIV und Aids schützen kann. Außerdem sollen die sexuell aktiven Männer regelmäßig extra für sie eingerichtete Gesundheitszentren in Bangkok oder Chiang Mai aufsuchen.

Die Reaktion auf die 'Sex Alert'-Kampagne hat uns Mut gemacht", erzählt Dr. Somchai Sriplienchan, der Chef von FHI Thailand. "Wir haben seit Februar zu zehntausenden Menschen den Kontakt hergestellt und sind sicher, dass die Mundpropaganda unser Programm und unsere Message noch weiter tragen wird."

Allein 6.000 Männer hätten die eigens eingerichteten Call Center kontaktiert, die auch von der amerikanischen Hilfsorganisation USAID unterstützt werden. Eine Roadshow hat 130 Mal in 100 verschiedenen Locations Halt gemacht, in denen MSM verkehren. Hier informierten die Veranstalter rund 15.000 Männer, die alle ein Infopaket sowie "Safe Sex Kits" mit Kondomen und Gleitmittel erhielten. Die Kits gespendet hat die Thai Nippon Rubber Industry Company.

"Sex Alert" geht noch bis zum September - danach ist aber nicht Schluss: "Der Erfolg der Kampagne kann nur als Startschuss auf einem langen Weg zum Erfolg gewertet werden", so Dr. Somchai fast euphorisch. "Die Hotlines und Websites werden ohne Einschränkungen weitergeführt. Damit können wir hoffentlich die Zahl der HIV-Infektionen unter den MSM deutlich senken." Wichtig sei jetzt allerdings, auch bei kurzfristigen Erfolgen einen langen Atem zu behalten. Das Thema HIV wird in Thailand auch in den kommenden Jahrzehnten noch auf der Tagesordnung stehen.

4. Juli 2006



#1 San und ManfredAnonym
  • 08.07.2006, 20:10h
  • .....uff 28 % ,da wird es einem uebel ,beim abzaehlen auf der Silom 1-2-Bingo 3-4
    Bingo .Wenn ich je Lust gehabt haette auf fremdgehen -nach den Zahlen waere sie sicher weg.Schlimm fuer die die noch keinen festen Partner haben oder garnicht wollen.
    Fremdgehen macht gluecklich behauptet das HIV Virus,besonders wenn Alkohol oder Drogen im Spiel sind und das ganze unkontroliert verlaeuft,das Kondom durch die Fingernaegel beschaedigt wurde oder garnicht vorhanden ist -hab ich ne echte Moeglichkeit mich toll zu vermehren.

    Aufklaerung tut Not-vielleicht auch bei einigen ein veraendertes Verantwortungsverhalten
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