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Kampala (queer.de) - Die Regierung von Uganda will die Todesstrafe für HIV-Positive einführen, die mutwillig Unter-18-Jährige anstecken. Das meldet die Zeitung "The Monitor" aus Kampala. Das Gesetz soll in Kürze ins Parlament eingebracht werden, gab ein Mitglied des Parlamentsausschusses für HIV bekannt. Ugandas Aids-Politik gilt bislang als eine der wenigen Erfolgsgeschichten in Afrika. So ist nach offiziellen Angaben die Zahl der Infizierten von 15 Prozent in den frühen 90er Jahren auf fünf Prozent 2001 gesunken. Seitdem gibt es allerdings wieder mehr Neuinfektionen. Derzeit sollen rund sieben Prozent der Ugander das Virus in sich tragen. Nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen wie dem "National Guidance and Empowerment Network" liegt die Zahl aber weit höher. Für 2004 geht das Netzwerk davon aus, dass 17 Prozent der Bevölkerung HIV-positiv sind. Die Menschenrechtsgruppe "Human Rights Watch" warnte vor kurzem, dass Enthaltsamkeitsprogramme den relativen Erfolg der Aids-Politik wieder zunichte machen könnten. Bislang kann die Todesstrafe in Uganda für Mord, schweren Diebstahl, Entführung mit Mordabsicht sowie Vergewaltigung von Unter-15-Jährigen verhängt werden. Die Verurteilten werden entweder gehängt oder erschossen. (dk)



#1 RabaukeAnonym
  • 06.07.2006, 00:43h
  • Dazu sage ich persönlich nur eins!
    "Willkommen bei den Wilden, Buschleuten ohne Aufklärung, jahre langer, fehlgeleiteter Entwicklungshilfen der reichen Industrienationen! Schlimm , schlimm.
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#2 holga-waldaAnonym
  • 06.07.2006, 10:33h
  • @ rabauke

    also, wenn die gleichen leute, die hier im
    interesse ihres clientels recht erfolgreich
    hartz IV, V, VI usw. durchziehen, kann ich mir nicht vorstellen, dass die entwicklungshilfe fehlgeleitet war.
    von welchem standpunkt aus ?
    rechnen sich kalkuliertes chaos
    und zwangsregimes ?

    riesensprung: irak-krieg, kosten seit beginn des krieges etwa 293 milliarden uS-dollar (stand 02.juli 2006)

    das geld kam von quellen und ging auf konten. fehlgeleitet? auch hier eine frage des standpunktes.
    rechnet sich die kriegsdauer ?
    sollte man einen neuen beginnen ?

    sprung zurück:

    UNO-Bericht über deutsches Engagement im Kongo : Da ist von einer Nürnberger Firma die Rede, die mit gesuchten Kriegsverbrechern paktiert haben soll. Und dies mit Duldung des Deutschen Wirtschaftsministeriums. Keine einfache Recherche für Thomas Reutter, dessen Film jenseits von Deutschland beginnt.
    aber bald im "schutz" deutscher truppen im kongo ?

    www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=1270414/qhatcy/
    index.html
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