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Wien (queer.de) - Wegen der Geschlechtsanpassung einer Transsexuellen sind in Österreich erstmals zwei Frauen miteinander verheiratet. Der Verfassungsgerichtshof in Wien hat das Innenministerium angewiesen, das Geschlecht des bisherigen Ehemannes im Geburtenbuch zu "weiblich" zu verändern. Davor hatte der "Transsexuellen-Erlass" des Innenministeriums das verhindert. Dieser hatte besagt, dass das Geschlecht nur bei unverheirateten Transsexuellen in Urkunden verändert werden darf. Allerdings ist unklar, ob das Paar weiter verheiratet bleibt. Schließlich sei die Ehe in Österreich verschiedengeschlechtlichen Paaren vorbehalten. Der Verfassungsgerichtshof ließ deshalb die Frage offen, ob "die durch eine Änderung des Geschlechts eintretende Gleichgeschlechtlichkeit bisheriger Ehepartner am Fortbestand der Ehe etwas ändert oder deren Auflösung herbeiführt, erzwingt oder ermöglicht." (dk)