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London (queer.de) - In Großbritannien sorgt eine Schlagzeile über Portugals Starfußballspieler Cristiano Ronaldo für mächtig Wirbel. Das Boulevardblatt "The Sun" hatte das Mittelfeldass nach dem Viertelfinalspiel England gegen Portugal als "nancy boy" (sinngemäß: weibischer Junge) bezeichnet. Ronaldo hatte das entscheidende 1:0-Tor geschossen. Darüber hinaus hatte die Zeitung ein Foto von Ronaldo abgedruckt, das als Zielscheibe zu benutzen sei. "Unsere lebende Dartscheibe zeigt den portugiesischen, weibischen Spieler Cristiano Ronaldo. Wir haben den Manchester-United-Spieler auf frischer Tat ertappt, wie er seinen portugiesischen Kollegen zu zwinkert, nachdem er uns und seinen Mannschaftskollegen Mickey Rooney aus dem Turnier gekickt hat", hatte die "Sun" hämisch angemerkt. "Das ist die Chance für jeden englischen Fußballfan sich an dem größten ‚Zwinkerer der Welt’ zu rächen." Wegen diesen Bemerkungen schaltete sich nun auch Homo-Aktivist Peter Tatchell in die Diskussion ein und bat die englische Football Assocation (FA) darum, "The Sun" der zuständigen Pressebehörde zu melden. Tatchell ist der Meinung die gesamte Berichterstattung würde homophobe Vorurteile schüren. "Diese miese Verleumdung ist eine pathetische, bigotte Rache, nachdem Ronaldo das Siegertor geschossen hatte", sagte Tatchell. "Die FA hat die Verantwortung, dass es keine Homophobie im englischen Fußball gibt und sollte Spieler schützen, die homophoben Vorurteilen ausgesetzt sind." Eine Sprecherin der FA hat indes gegenüber dem Online-Magazin "pinknews.co.uk" verlautbart, dass man sich nicht einmischen wolle. "Unser Gebiet ist Fußball. Es handelt sich dabei aber um eine Medienangelegenheit. Wir können uns nicht in eine Debatte reinziehen lassen, die mit der Meinung einer Zeitung zu tun hat." Indes ist Portugal am gestrigen Mittwoch mit 0:1 im Halbfinale der Fußball-WM gegen Frankreich ausgeschieden. (jg)



Trannys entlasten Ronaldo

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Ronaldo: "Ich bin nicht schwul!"

In einem TV-Interview erklärte der Fußballer, dass er von transsexuellen Prostituierten reingelegt wurde und selbst ein braver heterosexueller Bürger sei.
#1 SAMAnonym
  • 06.07.2006, 17:23h
  • Die spinnen die Briten, das ist doch nichts Neues. Und nach der WM wenn er wieder Tore für ein englisches Team schießt ist eh alles vergessen!

    Trotz allem sind die Kommentare niederstes Niveau und passen halt einfach zur Sun und Britannien!
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#2 RogerAnonym
  • 07.07.2006, 00:27h
  • Nein, Portugal ist nicht gegen Frankreich aus dem Turnier ausgeschieden.
    Zuerst müssen sie am Samstag noch die Klinsi Truppe in die Pfanne hauen... :-)
    Sonst muss Cristiano Ronaldo abermals heulen, und das wohlt ihr als gute Gastgeber doch nicht zulassen!

    "Zu gast bei Freunden", ein wirklich gutes Motto.
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#3 BrittaAnonym
  • 07.07.2006, 09:23h
  • Hallo Sam, generell sind die Briten um vieles weiter als wir. Dort gibt es seit einem halben Jahr ein Lebenspartnerschaftsgesetz, das der Hetero- Ehe so gut wie gleicht, und Anti- Diskriminierung und Kampagnen gegen Homophobie werden dort seit einiger Zeit auch großgeschrieben. In dem Land hat sich tatsächlich in den letzten zehn Jahren eine Menge zum Positiven gewandelt. Die Sun ist eine Zeitung, die der hiesigen BILD entspricht und repräsentiert bestimmt nicht die ganze britische Bevölkerung oder gar die britische Politik. Ich habe fünf Jahre in England gelebt, habe dort so gut wie keine Homophobie erfahren und wünschte, Deutschland wäre schon so weit.
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#4 CarhelanAnonym