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Brighton (queer.de) - In England sind zwei Konzerte von homophoben Reggae-Sängern abgesagt worden. Buju Banton sollte ursprünglich in Brighton auftreten, Beenie-Man war in der Stadt Bournemouth (Grafschaft Dorset) gebucht. In beiden Fällen haben sich die Behörden gegen die Auftritte ausgesprochen. In Brighton hat der Club "Concorde 2" das Konzert abgesagt, weil die Stadt damit gedroht hatte, dem Veranstalter die Lizenz zu entziehen. Das Konzert gefährde die öffentliche Ordnung. In Bournemouth hat die Stadtrat das Konzert im International Centre abgelehnt. Banton stand vor allem wegen seines Songs "Boom Bye Bye" in der Kritik. Hier rief er dazu auf, "batty boys" ("Schwule") durch Kopfschuss zu töten. Beenie Man hat unter anderem im Lied "Hang Up Deh" dazu aufgerufen, Lesben zu hängen. Die Homo-Gruppe Outrage! sagte, erst im April hatten die beiden Künstler bei einem Festival auf Jamaika ihre homophoben Ausbrüche wiederholt. Plattenfirmen in England hatten jedoch versprochen, mäßigend auf die Sänger einzuwirken und die beanstandeten Lieder nicht mehr zu veröffentlichen. (dk)



#1 Wir sind Deutschland:-)Anonym
#2 PeterAnonym
  • 07.07.2006, 01:03h
  • Super ist was anderes. Ich finde es absolut unter aller Sau das man erst protestieren muss damit solche Plattenfirmen "beanstandete" Lieder nicht WEITER veröffentlicht. Man sollte iegentlich meinen die Plattenfirmen kennen die Texte und wenn sie ihren Job richtig gemacht hätten, gäbe es gar keine Lieder die zu beanstanden sind.
    Früher wurde wegen nem Titel wie "Lass mich dein Sklave sein" von den Ärzten Stress gemacht...aber wenn es um Mordaufrufe gegen Schwule geht dann geht das maximal durch die schwulen Medien.
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#3 MichelAnonym
  • 09.07.2006, 15:25h
  • Ich finde "solche" Texte sollten nicht verboten werden. Werden sie verboten besuchen wir vielleicht solche Blödel beim Konzert, schieben denen unser Geld rein und irgendwann erfahren wir deren (un)geistige Gesinnung. So wissen wir wo wir dran sind und können denen aufs Dach steigen oder ignorieren. Am besten, sollte der CSD mitten durch das Konzert maschieren. Oder die Konzertfirma sollte als Vorgruppe Störkraft oder ähnlicher Käse engagieren. Dann würde ich mir das Konzert aber auch anschauen. ;-)
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