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Köln (queer.de) - Der homophobe Sänger Elephant Man (bürgerlich: O'Neil Bryant) soll in einer Woche zum Summerjam-Festival nach Köln kommen. Das Reggae-Event findet zeitgleich mit dem Kölner CSD statt. Elephant Man ist in der Vergangenheit in die Kritik geraten, weil er in seinen Liedern zur Ermordung von Schwulen aufgerufen hat. So singt er in "We Nuh Like Gays": "Queers must be killed. Take them by surprise" ("Schwule müssen getötet werden. Überrasch sie."). In "A Nuh Fi Wi Fault" variiert er diese Aufforderung: "Shoot dem like bird" ("Schieß sie ab wie einen Vogel"). Im 2001 veröffentlichten Hitsong "Log On" will er Schwule zunächst anzünden, um daraufhin auf ihren Körpern herumzutrampeln. Bereits in der Vergangenheit hatten die Hass-Sänger für Aufregung gesorgt. So wandte sich bereits 2004 der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) gegen den Auftritt von homophoben Künstlern beim Summerjam-Festival (queer.de berichtete). Im Juni kritisierten Homo-Aktivisten den Auftritt von Buju Banton in der Schweiz (queer.de berichtete). Dagegen wurde gestern das Konzert von Banton und einem anderen Hass-Sänger in Großbritannien kurzfristig abgesagt (queer.de berichtete). (dk)



23 Kommentare

#1 mikAnonym
  • 06.07.2006, 15:05h
  • kann mir jemand sagen wie der konzertveranstalter heisst der dieses festival organisiert hat?
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#2 gerdscAnonym
  • 06.07.2006, 15:28h
  • Der Name des Veranstalters ist auf der summerjam-HP im Impressum angegeben:

    Contour Music Promotion GmbH
    Alexanderstr. 78
    70182 Stuttgart - Germany
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#3 Wir sind Deutschland:-)Anonym
  • 06.07.2006, 17:22h
  • Was wir so alles in diesem unseren Land zulassen.
    Man sollte solche Leute rauswerfen , oder auf sie genauso reagieren wie sie es Minderheiten wünschen! Seltsam das die immer vergessen, das sie meist selbst einer Minderheit angehören!
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#4 UdoUliAnonym
  • 06.07.2006, 17:26h
  • Hir habt ihr die E-Mailadresse von diesen Verantstalter
    office@contour-music.de
    Haben denen auch schon eine E-Mail gesickt.
    Hoffe das es noch viele das tuen werden,den solche Menschen dürfen keine Platform erhalten
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#5 MarkusAnonym
  • 06.07.2006, 17:30h
  • Echt erstaunlich... Ich kann mir auch irgendwie ganz einfach nicht vorstellen, dass solche Texte in Deutschland veröffentlich, geschweige denn öffentlich 'dargeboten' werden dürfen?
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#6 martinAnonym
  • 06.07.2006, 18:03h
  • @Markus
    Patois (dieses Jamaica-Englisch) verstehn ausser ein paar reggae nerds in deutschland nicht allzuviele. Somit übersehn viele, dass gerade im reggae und noch mehr bei dancehall schwulenbeschipfung bis hin zu morddrohungen zum guten ton gehört. Von wegen happy kiffer urlaubsschunkeln. Dazu kommt, dass im strengreligiösen jamaica jegliche art von sex zwischen männern strafbar ist.
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#7 DoggieNRWAnonym
  • 06.07.2006, 18:33h
  • Wenn schon Druck machen, dann gleich richtig... Also nicht nur dem Veranstalter schreiben (man sollte vermuten die wissen wen sie angagiert haben), sondern auch gleich den Sponsoren 1Live, Arte... sowas hat möglicherweise mehr Wirkung auf den verantwortlichen Veranstalter und erhöht die Chancen.
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#8 MarkusAnonym
  • 06.07.2006, 19:03h
  • Das finde ich auch... Da muss man echt 'nen Lauten machen! Arte ist Sponsor? Auweia...
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#9 holga-waldaAnonym
  • 07.07.2006, 10:38h
  • der zwangsneurotiker in mir muss darauf hinweisen, dass die gedanken der ns-hass-prediger von der presse des hugenberg-konzerns verbreitet wurden.

    dieser hass-prediger wird doch meines wissens vom sony-konzern vertrieben.

    ich habe mir erzählen lassen, dass der sinuierte satuierte schwule citoyen, möglichst viele sächelchen dieses konzerns braucht, um sein neoliberales wachkoma mit momenten der euphorie
    zu betupfen.

    ich denke man sollte auch an diesem sack
    ziehen.

    www.sony.de/
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#10 luxuriaAnonym
  • 07.07.2006, 10:40h
  • Arte und 1Live als Sponsoren finde ich auch ein dickes Ding. Was unterstützen die als nächstes? Störkraft oder den Parteitag der NPD?
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