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  • 07. Juli 2006, noch kein Kommentar

Berlin (queer.de) - Motown/Universal veröffentlicht mit "Blue" von Diana Ross das lange in den Archiven verschollene Album mit Jazz-Standards der Homo-Ikone. Die 16 enthaltenen Songs entstanden in den Jahren 1971/2, ungefähr zeitgleich mit den Aufnahmen, die zu ihrem längst zum Klassiker avancierten "Lady Sings The Blues"-Soundtrack führten. Die Songs auf "Blue" waren stilistisch an die unvergessenen Aufnahmen von Billie Holiday angelehnt. "Blue" war laut der Plattenfirma eine Zufallsentdeckung. Gerüchte von diesen Aufnahmen kursierten bereits seit der Veröffentlichung von "Lady Sings The Blues" im Jahr 1972. Berry Gordy sagte, dass Ross sich dermaßen intensiv in Billie Holiday hereinversetzt hatte, dass sie schließlich zu jazzy sang. Das Unternehmen lohnte sich trotzdem, denn Ross wurde für ihre Darstellung der Jazz-Legende Holiday mit einer Oscar-Nominierung belohnt. Die Soundtrack-LP konnte als einzige ihrer Alben den ersten Platz der US-Alben-Charts belegen. "Blue" beinhaltet 16 amerikanische Klassiker, die "Herzschmerz und Hoffnung gleichermaßen verhandeln, und die heute noch so ergreifend sind wie ‚Lady Sings The Blues’ vor über 30 Jahren." (Pressetext Universal) Ross letztes reguläres Studioalbum erschien 1999 mit dem Titel "Every Day Is A New Day". (pm/jg)