Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?5168

Berlin (queer.de) - Bundeskanzlerin Angela Merkel glaubt, die Brüsseler Antidiskriminierungsrichtlinien, die zur Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) in Deutschland geführt haben, könnten Euroskeptiker beflügeln. "Das gehört zu jenen europäischen Regularien, bei denen die Menschen wegen eines Übermaßes an Bürokratie den Glauben an Europa verlieren können", so die Kanzlerin in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". In Deutschland werde bereits der Diskriminierung gesetzlich vorgebeugt, deswegen würden die Bürger nicht verstehen, warum es noch eines von der EU aufgesetzten Gesetzes bedürfe, argumentiert Merkel. Dem AGG haben bereits Bundestag und Bundesrat zugestimmt - es soll am 1. August in Kraft treten. (dk)



17 Kommentare

#3 gerdAnonym
  • 10.07.2006, 15:27h
  • Der Antwort von Frau Merkel ist natürlich eine Verfälschung und Verschleierung der Wahrheit: Sie äußert kritisch,, "...warum bei uns, wo der Diskriminierung doch schon gesetzlich vorgebeugt wird, noch solche zusätzlichen Richtlinien sein müssen...."

    Ihr Antwort ist falsch, da halt NICHT schon gesetzlich in Deutschland vorgebeugt wird; dies ist nämlich gerade im Arbeitsrecht und im Zivilrecht bei Massengeschäften nicht der Fall. Wenn dem so wäre, dann wäre Deutschland auch "aus dem Schneider gewesen", da es der Richtlinie ausreichend bereits nachgekommen war.

    Tja liebe CDU, damit macht ihr Euch bei alten Menschen, behinderten Menschen oder homosexuelle Menschen nicht beliebt. ..
  • Antworten » | Direktlink »
#4 No E-PatentsAnonym
  • 10.07.2006, 17:45h
  • Wen interessiert schon, was diese von sich gibt! doch nur leutz die an das WELT-BILD des SpringerKonzerns glauben
  • Antworten » | Direktlink »
#5 seb1983
  • 10.07.2006, 19:26h
  • was haben denn CDU und FAZ mit dem Springer Konzern zu tun??? Zum Glück nicht viel...
  • Antworten » | Direktlink »
#6 OlafAnonym
  • 10.07.2006, 20:35h
  • @seb1983
    Mensch, seb, du hast gar nichts gelernt. Die FAZ steckt mit der CDU und dem Springer-Verlag unter einer Decke. Die wollen das Proletariat versklaven und mit den Profiten eine Herrschaftsklasse etablieren, die sich nur von Kaviar und Champagner ernährt. Steht alles in der Jungen Welt ;-)
  • Antworten » | Direktlink »
#7 WolfAnonym
  • 10.07.2006, 21:33h
  • "Das gehört zu jenen deutschen Regularien, bei denen die Menschen wegen eines Übermaßes an Bürokratie den Glauben an Deutschland verlieren können" kann die Antwort eines genervten Bürgers auf den Spruch von Frau Merkel lauten! Nirgendwo auf der Welt wird soviel in Gesetzen und Verordnungen geregelt, wie in Deutschland. Warum bitte schön, dann nicht auch die Anti-Diskrimierung? Es scheint doch notwendig zu sein. Oder ist die 2. Ergänzungsverordnung zur Klopapierverordnung doch wichtiger?
    Es grüsst
    ein genervter Steuerzahler
  • Antworten » | Direktlink »
#8 No E-PatentsAnonym
#9 rangerAnonym
  • 11.07.2006, 09:00h
  • das eigentlich merkwürdige an diesem Interview ist doch, dass da eine Regierungschefin quasi Opposition gegen ihr eigenes Gesetz macht. Und da es über die EU-Vorgaben hinausgeht, kann sie auch nicht sagen: ja, wir mussten halt.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 MarkusAnonym
  • 11.07.2006, 14:11h
  • Es erscheint doch eher so, dass die Leute in diesem Land den Glauben an die eigene Regierung, sprich die grosse Koalition, verloren haben. Eine wirklicher Abbau von bürokratischen Regelungen und ein mutiger Schritt nach vorne wäre die komplette Streichung von Altlasten wie dem Ladenschlußgesetz oder auch dem Ehegattensplitting. Die so genannte Gesundheitsreform verdient ihren Namen ebenfalls nicht. Es gibt genug Themen die ein Interesse in weiten Teilen der Bevölkerung wecken, das AGG gehört meiner Meinung nur bedingt dazu.
  • Antworten » | Direktlink »