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Salt Lake City (queer.de) - Die mormonische Religionsgemeinschaft macht gegen die "Homo-Gen"-Theorie Front. In "The Salt Lake Tribune", der meist gelesenen Zeitung im Bundesstaat Utah, schrieb David Clarke Pruden, dass "alle Wissenschaftler, deren Studien zitiert werden, um die Idee zu untermauern", die Theorie in Wirklichkeit ablehnten. Die Frage sei besonders wichtig für die in den USA immer wieder aufflammende Debatte um die Homo-Ehe: "Wenn man annimmt, dass Menschen schwul geboren werden and sich nicht verändern können, ist es die logische Schlussfolgerung, dass die Homo-Ehe die einzig rationale Wahl für gleichgeschlechtlich orientierte Leute ist", argumentiert Pruden. Allerdings sei die "Born gay theory" nicht bewiesen - eher im Gegenteil. So zitiert er eine Studie von Robert Spitzer, der 200 Menschen untersucht hat, die sich einer "Re-orientation therapy" unterzogen haben. Demnach hätten 44 Prozent der Frauen und 66 Prozent der Männer ein funktionierendes heterosexuelles Verhältnis aufgebaut. Fast alle gaben an, nicht von homosexuellem Verlangen "geplagt" zu sein. Allerdings bemängeln Kritiker der Studie, dass es sich bei den untersuchten Personen ausnahmslos um sehr religiöse Individuen handle, die bei einem homosexuellen "Ausrutscher" ihren gesamten Freundeskreis und ihr Weltbild verlieren würden - was Pruden nicht in seinem Artikel nicht erwähnt. Er führt weitere "Zeugen" für die Verschwörung der "Homo-Gen"-Befürworter an. So habe die Universität Illionois festgestellt, dass es kein einzelnes Gen gefunden wurde, das Homosexualität bestimme. Pruden selbst ist Chef von "Evergreen International", einer mormonischen "Ex-Gay"-Gruppe, die Leuten beim "Ausstieg" aus der Homosexualität helfen will. Die Mormonen-Kirche ist eine semi-christliche Glaubensgemeinschaft mit Hauptsitz im US-Bundesstaat Utah, in dem sie auch die Bevölkerungsmehrheit stellt. Sie hat weltweit 12,5 Millionen Mitglieder, davon 36.000 in Deutschland. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

10 Kommentare

#1 redforceAnonym
  • 11.07.2006, 14:48h
  • 44%, 66%, Theorie hin, Studie her... selbst wenn 100.000 an einer Studie teilnehmen und nur eine(r) ist homosexuell, sprich 0,001% -- hat der/die dann kein Recht auf ein würdiges, diskriminierungsfreies Leben?
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#2 VollkornmannAnonym
  • 11.07.2006, 17:24h
  • »Wenn man annimmt, dass Menschen schwul geboren werden und sich nicht verändern können, ist es die logische Schlussfolgerung, dass die Homo-Ehe die einzig rationale Wahl für gleichgeschlechtlich orientierte Leute ist«

    Wenn einer sowas für logisch hält, hat er sowieso einen ziemlich beschränkten Horizont.
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#3 SimonAnonym
#4 holga-waldaAnonym
  • 11.07.2006, 18:22h
  • diese evergreen-jünger hab ich als erstaunlich kontaktfreudig und offen erlebt.
    bei einem straßenfest kamen zwei von denen, sehr zielgerichtet an den infostand im schönsten regenbogen-ornat, erklärten,
    dass sie aus den usa gekommen, seien um uns zu retten. der eine modell bay-watch, blond der andere, angenehmer durchschnittstyp dunkel etwas kleiner.
    den fragte ich, ob er lügen dürfe, er verneinte. dann wollte ich wissen, ob er diesen monat, wir hatten die erste woche, schon onaniert hätte ,und ob er die rechte oder linke hand bevorzuge, im hellen oder im dunkeln und ob er mit seinem glaubensbruder in einem raum schläfe.
    war gemein, er wurde knallrot und blickte auf den boden, na wenigstens ehrlich in der reaktion. kaderführer bay-watch übernahm dann. weiss jemand ob´s da
    org-intern 1000 punkte für die bekehrung gibt ? bay-watch nahm sich 2 stunden zeit, für uns war´s straßentheater der besonderen art. die beiden hatten ein zimmer. na ja, normal sind wohl 3er gruppen wg. der größeren kontrolle (höhö..).
    was mir unklar war, war das für die ein zufallstreffer in sachen mission oder presseauswertung (veranstaltungshinweis).
    oder ist der evergrenn-level, bei denen generell hoch.
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#5 SvenAnonym
#6 Thyson RexAnonym
  • 11.07.2006, 19:55h
  • "so habe die Universität Illinois festgestellt, dass kein
    einzelnes Gen gefunden wurde, das Homosexualität
    bestimme" – wie geil ist das denn? Es wurde auch noch kein
    einzelnes Gen gefunden, dass bestimmt dass der Daumen
    länger ist als der kleine Zeh. Was man in Illinois nicht so alles
    NICHT findet. Phantastisch!
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#7 manni2Anonym
  • 12.07.2006, 04:29h
  • Ja es stimmt, man wird bereits schwul geboren.
    Ich wusste bereits im Kindergarten das ich anders bin...im ersten Schuljahr war ich in meinen Lehrer
    verknallt......heute sind wir verheiratet....

    Angela oeffne endlich die Ehe fuer uns!!!!!
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#8 RabaukeAnonym
  • 12.07.2006, 12:31h
  • Lieber User,

    was die Mormonen nicht alles so "retten" wollen. Wenn ich an die Zeit denke, als ich selber zu den Mormonen gehörte.

    Irgendwie alles ganz prima Leute mit echt offenen Ansichten. Geht es aber um das Thema der Homosexualität, so wird, wurde ich zu Anfang der 90er >>freundlich<< gebeten, den "orden der Retter", man verzeihe mir echt hier meinen Zynismus,zu verlassen. Lange Zeit hörte man von den Mormonen gar nichts mehr.

    Mein Fazit: Es ist bei den Mormonen........wie mit allen anderen guten oder schlechten Produckten. Wenn´s nicht mehr so läuft muss man raus und jammern, erklären oder ebend "retten".

    Die Antwort, wer und was hier eigentlich gerettet werden muss, die weis bestimmt allein der Wind:)
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#9 Axel BerlinAnonym
  • 12.07.2006, 14:55h
  • die mormonenböcke sollen erst mal vor der eigenen türe kehren.
    wie vereinbart sich die vielweiberei mit der lehre jesu?
    die schwänze sollen ihnen abfallen.
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#10 Wir sind Deutschland:-)Anonym
  • 13.07.2006, 15:22h
  • Jaja die Vielweiberei, wie gut das man ja mal was gehört hat! Seit 3 Jahrzehnten ist die Vielweiberei in den USA verboten und selbst in Utah wird sie fast nicht mehr praktiziert. Ausnahmen gibt es immer , das ist schon klar- nicht nur da!
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