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  • 12. Juli 2006, noch kein Kommentar

London (queer.de) - In London arbeiten 55.000 Schwule und Lesben im Finanzwesen. Das sind 6,3 Prozent aller Angestellten. Vor zwei Jahren waren es noch 5,9 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Studie der "Blomfield Group". Als "erschreckend" bezeichneten die Studienleiter, dass Lesben drei Mal häufiger ihre sexuelle Orientierung vor Kollegen verheimlichen würden als Schwule. "Die Zurückhaltung von Lesben, offen über ihre Sexualität zu reden, hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass sie bereits als Frauen um Gleichberechtigung mit Männern zu kämpfen haben", argumentiert Keith Robinson, einer der Studienleiter. Der Bankensektor sei nach wie vor eine "Macho-Hochburg" weißer Männer. Allerdings habe sich die Lage in den letzten Jahren wesentlich verbessert. Immer wieder kam es zuletzt zu Klagen von homosexuellen Bankern wegen Diskriminierung am Arbeitsplatz. So verlangte im März ein Angestellter von der HSBC-Bank umgerechnet über sieben Millionen Euro, weil er aus dem Job gemobbt worden sei (queer.de berichtete). Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. (dk)