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Berlin (queer.de) - Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat die Entscheidung der großen deutschen Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa und ddp begrüßt, auf die Berichterstattung über die Deutschlandtournee des Pop-Stars Robbie Williams zu verzichten. Der Boykott ist eine Reaktion auf den Ausschluss der Bildjournalisten der Agenturen von den Konzerten des 31-Jährigen - ein "Versuch, die freie Berichterstattung über Robbie Williams zu verhindern", wie Michael Konken, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes DJV, in einer Pressemitteilung kritisiert. Der Ausschluss der Bildjournalisten von den Konzerten sei nicht der erste Vorfall in dieser Richtung, so Konken. "Williams und seine Manager kommen anscheinend nicht damit klar, dass die Medien nicht nach ihrer Pfeife tanzen wollen." Der DJV begrüßte die Reaktion der Nachrichtenagenturen ausdrücklich. Laut DJV-Sprecher Henrik Zörner wollen die Agenturen der Künstler möglichst stark kontrollieren "auf welche Weise ihre Klienten fotografiert werden. Man will sie wohl möglichst vorteilhaft herüberbringen." (pm/jg)



Das Beste von Robbie Williams

Das erste neue Album des britischen Superstars nach zwei Jahren: "In And Out Of Consciousness: Greatest Hits 1990-2010"
Robbie Williams will ein homosexuelles Baby

Der britische Popstar wünscht sich mit seiner neuen Ehefrau ein schwules oder lesbisches Kind.

14 Kommentare

#1 SvenAnonym
  • 13.07.2006, 16:07h
  • Falschverstandene Pressefreiheit!

    Anders kann ich das echt nicht nennen.

    Wer die Bild-Zeitung auschließt zeigt doch eher, dass er Wert legt auf unabhängige, freie und seriöse Berichterstattung.

    Sorry, aber eine Solidarisierung mit Bild ist eine systematische Opferbestrafung!
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#2 SaschaAnonym
  • 13.07.2006, 16:13h
  • Ja, und vor allem soll um jeden Preis vermieden werden, dass die gerichtlich rückversicherte Super-Hete Robbie Williams nicht irgendwie "tuckig" oder gar schwul herüberkommt...

    Nach seinen zahlreichen und hilflosen Coming-Out-Versuchen ist sein Management wohl vorsichtiger geworden!
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#3 MartinAnonym
#4 SaschaAnonym
  • 13.07.2006, 16:32h
  • @Sven: Es geht hier nicht um die "Bild"-Zeitung, sondern um den generellen Ausschluss von Bildjournalisten (solche, die unabhängig und selbständig Bilder anfertigen) der Nachrichtenagenturen, sprich: es dürfen nur diejenigen Bilder veröffentlicht werden, die von R. Williams Fotografen selbst angefertigt und von seinem Management freigegeben werden...
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#5 seb1983
  • 13.07.2006, 16:41h
  • War auch kurz am Rätseln ob es sich um BILD Reporter dreht aber hab aus dem Kontext dann auch auf Fotografen geschlossen...

    Solche Sachen hab ich über andere Künstler auch schon gelesen, natürlich wollen die alle die Presse für sich arbeiten lassen und die Kontrolle darüber haben was fotografiert wird, und dass danach nochmal ein paar Falren wegretuschiert werden.

    Sympatisiere da aber auch eher mit dem Journalistenverband und für eine freie Berichterstattung, man soll ruhig sehen dass Superstars auch Menschen sind und keine perfekten Abziehbilder!
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#6 Roman P.Anonym
  • 14.07.2006, 14:01h
  • Tag auch, shön dass ihr Bildgeilis auch mal draußen bleiben musstet! Ihr seid doch bloß enttäuscht dass ihr diesmal nicht mit euren Kameras wieder bis in den A..... hinein fotgrafiern konntet ! ! Und nicht zu vergessen Kohle kann man ja dann auch nicht verdienen, was wohl mit der Hauptgrund für euren Boykott sein dürfte.
    Mir ist schon klar dass Personen die als Star bezeichnet werden Personen sind die durch die Medien und das Publikum dazu gemacht worden aber ihr vergesst gerne dass sie trotzdem noch Meschen wie du und ich sind. Auch schon mal darüber nachgedacht den Leuten etwas mehr Privatsphäre zu geben und dass daraus für euch eventuell mehr rauspringen könnte?
    Es gibt ja Unterschiede zwischen sinnvoller
    und sinnloser Information und die z.B Bild steht für letzteres! Ich muß aber zugeben das in unserer Gesellschaft leider ein Grossteil auf diese Art von Information abgeht, denn wenn das nicht interessieren würde gäbe es ja auch kein Geld däfür.Und für die Zukunft wird sich das Problem wohl eher verschlimmern, denn dann gibts noch mehr von solchen die noch nichtmal ausbildungsfähig sind und deren Horizont nicht reicht für gute und informative Berichte. Denn die wollen lieber grosse Bilder und kleine Texte und das zu Themen
    die mit der Wirklichkeit auf der Welt nichts zu tun haben. Schön wäre es auch wenn sich z.B die Bildzeitung als auflagenstärkstes Blatt sich ihrer Verantwortung bewusst würde, dann könnte sie einen grossen Beitrag dazu leisten das Nachrichten nicht nur aus Fehltritten von B und C Promis bestehen!
    Das ist von keinem Robbie Williams Fan und Bild-leser, es ist als allgemeine Kritik gedacht und es sollten alle mal darüber nachdenken was wichtig ist und was nicht!
    Danke fürs Lesen ! ! ! ! ! ! !
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#7 MichaAnonym
  • 14.07.2006, 14:49h
  • @Roman P.
    Hallo? Es geht nicht um BILD-Journalisten, sondern um Bildjournalisten. Mit Bildjournalisten sind nicht die Journalisten der BILD-Zeitung gemeint, sondern Fotografen die halt Bilder machen(deswegen Bildjournalist!), egal bei welcher Zeitung oder Agentur. Haben auch schon einige meiner Vorredner klar gestellt. Vielleicht mal die ganzen Meinungen lesen. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
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#8 MarcAnonym
  • 14.07.2006, 16:50h
  • Ja, leider wird unabhängigem Journalismus immer öfter aus rein wirtschaftlichen Interessen ein Strich durch die Rechnung gemacht.

    Früher waren Künstler froh, wenn Fotos von ihnen gemacht wurden und verbreitet wurden. Heute dürfen nur noch retuschierte Bilder in die Öffentlichkeit gelangen, genauso wie nur noch Playback gesungen wird.

    Die Künstler alter Schule waren noch echte Talente, da brillierte noch die Wirklichkeit und nicht das aufpolierte Marketing.
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#9 DeeJayAnonym
  • 15.07.2006, 02:49h
  • @Roman: Da binich platt ob solcher Ignoranz. Bin selber Pressefotograf (oder Bildjournalist oder Bildberichterstatter) und obwohl ich auch schon das zweifelhafte Vergnügen hatte, für das größte deutsche Blatt zu fotografieren fühle ich mich als Freier denen nicht wirklich verbunden. Sind eben die Brötchen, die man damit verdient. Und in erster Linie geht es um die BERICHTERSTATTUNG, nicht um Voyeurismus - in Deiner Welt scheint es nur Paparrazzi zu geben, was darauf schließen lässt, welche Zeitungen und Magazine Du liest. Ein großer Vorteil im Bildjournalismus ist die Barrierefreiheit - jeder Mensch, der sehen kann, sollte anhand von ordentlichem Bildmaterial informiert werden können. Bevor man Hasstriaden auf ungeliebte Paparrazzi verfasst, ist das Einschalten des Gehirns zwecks Differenzierung nicht das Schlechteste.
    Ganz ab davon ist, um beim Thema hier zu bleiben, ein Boykott von Williams (und auch dem/der ein oder anderen Künstler/-in) sinnvoll - eben um ihnen klar zu machen, dass sie ohne Medien einfach nicht (künstlerisch) existieren würden, da der Auftrag der Presse, Menschen zu informieren, nicht nachgekommen wurde. Williams wird übrigens nun schon zum zweiten Mal boykottiert...und das ist auch gut so!
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#10 DannyAnonym