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Berlin (queer.de) - Der Berliner Gedenkort für die in der NS-Zeit ermordeten Homosexuellen ist bei Lesbenvereinigungen auf Kritik gestoßen. Das berichtet die Nachrichtenagentur epd. So bezeichnete es der Lesbenring als "eklatantes Defizit", dass im Innern des Mahnmals nur ein küssendes schwules Paar zu sehen sei, aber kein lesbisches. Damit werde das Schicksal homosexueller Frauen nicht ausreichend gewürdigt. Vor einem guten halben Jahr hatte sich der Entwurf des dänischen Künstlerduos Michael Elmgreen und Ingar Dragset gegen Mitbewerber durchgesetzt (queer.de berichtete). Das 450.000 Euro teure Projekt soll gegenüber dem Stelenfeld des Holocaust-Museums entstehen zum CSD 2007 eingeweiht werden. Der Bund, der den Auftrag für das Denkmal gegeben hat, betrachtet nach Angaben der epd die konzeptionelle Seite bereits als abgeschlossen. (dk)



17 Kommentare

#1 SvenAnonym
  • 13.07.2006, 16:03h
  • Warum regen sich die Lesben jetzt auf?
    Ein bisschen spät!

    Zu dem ist noch viel Platz in Berlin, da können die noch ihr eigenes Mahnmal bekommen.
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#2 RogerAnonym
  • 13.07.2006, 16:31h
  • Wen man für jedes deutsche Verbrechen das bis 1945 verübt wurde ein separates Denkmal errichten würde, wäre Berlin bald von Mahnmalen zugehpflaster.
    Warum kann es also kein Ort des Gedenkens für alle Homosexuellen Opfer des Naziterrors geben?
    Mir ist es völlig unverständlich warum man so kleinkariert denken muss.
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#3 holgerAnonym
  • 13.07.2006, 17:00h
  • ja ja - darauf habe ich ja nur gewartet. genauso wie wir schwulen nicht in lesbenkneipen dürfen, sie aber selbstverständlich die schwulenkneipen für sich beanspruchen, weil da so nette männer sind und sie nicht angebaggert werden. und wenn mann sich darüber aufregt, ist mann natürlich ein frauenfeind.
    ich finde diese lesbendiskussionen langsam echt zum kotzen.
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#4 SvenAnonym
  • 13.07.2006, 17:38h
  • Ich kann übersowas nur den Kopf schütteln.

    Ein Mahnmal für die Opfer! Das reicht völlig, oder gibt es etwa Opfer 1., 2. und 3. Klasse?

    Was soll der Quatsch?!
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#5 LuxuriaAnonym
  • 13.07.2006, 19:26h
  • Die Rampe bleibt.

    Nicht nur in den Lagern des deutschen Faschismus wurde sauber getrennt, auch das gedenken teilt und trennt die Opfer in seperate Gruppen. Gelber Stern, schwarzer, Rosa, roter und lila Winkel bleiben auch hier getrennt.

    Undenkbar für viele Vertreter der Opfergruppen wäre es mit anderen zusammen zu gedenken. Selbst im Tode und in der Trauer wird das Systhem der Häscher und Mörder getreulich fortgesetzt.

    Wer sich da nicht entsetzt, dem ist nicht zu helfen.
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#6 FredAnonym
  • 13.07.2006, 19:38h
  • ......Ups,das klingt aber merkwuerdig,wurden den in der Nazi Zeit auch Lesben verhaftet und ermordet?
    Ich dachte immer die Nazis haetten sich fuer gleichgeschlechtliche Beziehungen unter Frauen garnicht interresiert.Oder taeusche ich mich da ?????
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#7 AngelAnonym
  • 13.07.2006, 22:19h
  • @Fred
    Ja, da täuscht Du Dich. Nur das es keinen extra farbigen Winkel gab, sondern diese Frauen als "asozial" eingestuft wurden und deshalb lange historisch nicht in Erscheinung tratten !

    Zumal finde ich es genauso dämlich, dass viele lesbische Kneipen für Männer gesperrt sind, genauso wie es auch jede Menge schwule Kneipen und Clubs gibt, die für Frauen gesperrt sind. Gehe prinzipiell nur in gemischte Clubs etc - bringt sowieso mehr Spaß, wenn nicht alles separiert wird.
    Und genau deswegen verstehe ich die Forderung nach getrennten MAhndenkmälern nicht ! Wieso kann man es nicht bei 1 Mahndenkmal belassen, die dann beide Geschlechter gleichermassen ernst- und wahrnimmt. Ich weiss natürlich nicht, welche Vorschläge und wer das so entschieden hat.
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#8 DanielaAnonym
  • 13.07.2006, 23:33h
  • @Holger:

    Du scheinst Lesben mit Heteras zu verwechseln:
    Es sind die Heten, die so gern in Schwulenkneipen neben den netten Jungs, die sie nicht anbaggern, sitzen ;-)
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#9 JVSAnonym
#10 MarkusAnonym
  • 14.07.2006, 12:36h
  • Wow, da war aber jemand auf Zack! Wie lange ist der Entwurf jetzt schon bekannt? Wie lange steht die Entscheidung? Und JETZT protestieren die Lesbenvereinigungen?
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