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Berlin (queer.de) - Die Linksfraktion hat die Große Koalition wegen der prekären Lage schwuler und lesbischer Flüchtlinge scharf kritisiert, berichtet die parteinahe Zeitung "Neues Deutschland". Anlass ist eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage: Demnach werde Berlin nicht intervenieren, wenn Verwaltungsgerichte die Abschiebung von Homo-Flüchtlingen verfügten. "Wir halten es für beschämend, dass die Bundesregierung hier keinen Handlungsbedarf sieht, obwohl diese Urteile noch den Muff der 50er Jahre atmen", erklären Barbara Höll und Sevim Dagdelen von der Linkspartei. Von Homo-Flüchtlingen werde erwartet, dass sie ihre sexuelle Orientierung im Heimatland geheim hielten. Allerdings werde das von politischen Asylbewerbern nicht verlangt, so Dagdelen. Bereits im März hatte die PDS einen Abschiebestopp für afghanische Flüchtlinge gefordert (queer.de berichtete). Gestern haben die Grünen eine Große Anfrage zur weltweiten Lage von Homosexuellen an die Bundesregierung gesandt, die demnächst im Bundestag behandelt werden soll (queer.de berichtete). (dk)



#1 holga-waldaAnonym
  • 14.07.2006, 16:47h
  • .einfach kopieren:

    menschenrechtsschwadroneuren, die bei ihrer reise durch das schwule leid rund um ihren tasschenglobus den weltbürger geben wollen, wäre an dieser stelle mehr emphatie zu wünschen.

    ....und ein bissl brecht:

    »Eine Hyazinthe im Knopfloch am Kurfürstendamm empfindet der Jüngling die Leere der Welt. Auf dem Klosett scheint es ihm deutlich: er scheißt ins Leere. Müde der Arbeit seines Vaters befleckt er die Cafés, hinter den Zeitungen lächelt er gefährlich. Er ist es, der diese Welt zertreten wird wie ein Kuhflädchen. Für 3000 Mark im Monat ist er bereit, das Elend der Massen zu inszenieren, für 100 Mark im Tag zeigt er die Ungerechtigkeit der Welt.«

    ...oder erst mal praktikant bei den grünen,
    man fischert unt metzgert sich mit der zeit schon....
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#2 sajoAnonym
#3 hwAnonym
#4 No E-PatentsAnonym
  • 14.07.2006, 21:09h
  • Also, so sehr "Parteinah" finde ich das ND garnicht. Diese Sozialistische Tageszeitung, die es geschafft hat, sich dem Zerstörungswahn der BILD-Gesteuerten Mitarbeiter der "Treuhand" zu wiedersetzen, geht eher sehr Kritisch mit der Linkspartei ins gericht.

    Also, bezeichnen wir in Zukunft die BILD als CDU-nah? Angesichts der CDU-Parteibonzen, die im Vorstand und Aufsichtsrat des Springer-Konzerns sitzen, wäre das passend.
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#5 GerdAnonym
#6 No E-PatentsAnonym
  • 14.07.2006, 22:24h
  • @gerd: daher schrieb ich auch, das ich es nicht dafür halte. ich habe nicht behauptet, das dem so sei(was du ja auch nicht getan hast).
    ansonsten bin ich im bezug darauf, was bei wiki steht, in letzter zeit etwas vorsichtiger geworden, da auch dort teilweise nicht objektiv gehandelt wird.

    mag schon sein, das es zum teil der linkspartei gehört, das schliesst aber nicht aus, das es sehr kritisch mit selbiger ins gericht zieht.
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#7 MANUAnonym
#8 No E-PatentsAnonym
  • 15.07.2006, 22:06h
  • @Manu: Die grünen machen lieber folgendes: sie ernennen einen CDU-Rechtsaussen, der ein absoluter Hardliner ist, in Frankfurt/Main zum städtischen sicherheitsdezernenten!
    ist doch lustig, wie viel von ihren idealen die "Grünen" bereits über bord geworfen haben!

    das zustimmen zu völkerechtswiedrigen angriffskriegen, die zustimmung zu grundgesetzwiedrigen auslandseinsätzen der bundeswehr(wo gehts da um landesverteidigung??), die zustimmung zur menschenverachtenden "Reformpolitik" des kaisers gerhard 1 und nun noch kräftiges mitmischen am rechten rand der cdu!!
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#9 holga-waldaAnonym
  • 16.07.2006, 11:25h
  • bei einigen grünen gehe ich davon aus,
    dass sie gar schwurmelig eine babbische
    begründung für den afghanistan-einsatz der bundeswehr basteln, die in bälde nicht nur das einkommen afgh. drogen-barone
    sichert,sondern auch den aufbau
    einer neuen religions-polizei durch den liebling der deutschen: karsei

    "Ein muslimischer Rat in Afghanistan hat sich für die Wiedereinführung einer Religionspolizei ausgesprochen. Diese solle sich für eine Durchsetzung religiöser Regeln im Land einsetzen. Präsident Hamid Karsai wolle den Vorschlag nun dem Parlament unterbreiten." (spiegel-online)

    so ensteht dann wieder schwules leid, das man hier citoyenig lamentierend beweinen kann. ein ende dieser arbeitsteilung ist nicht abzusehen. merke: die grünen braucht man noch, zumindest ihre abgefucktesten wichser.
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