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  • 17. Juli 2006, noch kein Kommentar

Ab Oktober fliegt Pro Sky Travel zweimal wöchentlich von Köln direkt nach Brasilien. Tickets gibt's ab 199 Euro.

Von Micha Schulze

Lufthansa, Air France und Co. bekommen nun auch auf der Langstrecke Konkurrenz: Ab sofort können unter www.koeln-rio.de die neuen Direktflüge von Köln in die brasilianische Gay-Metropole Rio de Janeiro gebucht werden. Die Preise in der Economy Class beginnen bei 199 Euro pro Einzelstrecke zzgl. Gebühren, in der Business Class bei 899 Euro.

Der Anbieter Pro Sky Travel fliegt vom 4. Oktober an immer mittwochs und sonntags mit einer Boeing 767-300 der renommierten brasilianischen Fluggesellschaft BRA um 15 Uhr ab Köln. Wer im Rheinland und Umgebung wohnt, spart durch die direkte Flugverbindung ohne Zwischenstopp in Frankfurt, Paris, London oder Sao Paulo wie bei anderen Anbietern bis zu fünf Stunden Reisezeit. Aber auch für Reisende aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Verbindung interessant: Billigflieger wie Germanwings oder HLX können günstige Zubringer sein. Am Flughafen Köln/Bonn halten zudem auch ICE-Züge.

Pro-Sky-Travel-Inhaber und Geschäftsführer Armin Truger rechnet mit einer starken Nachfrage nach der einzigen Non-Stop-Verbindung von Deutschland nach Rio: "Die Preise sind im Vergleich zu den Mitbewerbern sehr attraktiv, der Service so gut wie bei anderen renommierten Airlines." Der Sitzabstand in der mit Ledersitzen ausgestatteten "Holzklasse" beträgt 81 Zentimeter, und zu den im Flugpreis enthaltenen Mahlzeiten wird ein kostenloses alkoholisches Getränk serviert. Softdrinks sind jederzeit kostenfrei erhältlich. Der Flug selbst dauert etwa zwölf Stunden.

Anders als in den USA hat sich Brasilien in Deutschland noch nicht so recht als homofreundliches Reiseziel herumgesprochen – was bislang vor allem an der Entfernung und den recht teuren Flugpreisen lag. Rio de Janeiro gilt dabei wegen des besonderen Lebensgefühls als schwule Hauptstadt des Landes, auch wenn es in der 16-Millionen-Metropole Sao Paulo, rund 400 Kilometer südlich, fast dreimal so viele Szenelokale gibt. Vor allem die Atmosphäre an dem mit Regenbogenfahnen beflaggten Gay-Beach von Ipanema ist einzigartig locker und kommunikativ.

Im Jahr 2004 besuchten 294.989 deutsche Urlauber Brasilien. Bis 2010 rechnet das Brasilianische Fremdenverkehrsamt mit der doppelten Anzahl an Touristen.

17. Juli 2006