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  • 18. Juli 2006, noch kein Kommentar

Berlin (queer.de) - Im vergangenen Jahr ist die Zahl der gemeldeten Syphilis-Fälle erstmals seit Einführung der Meldepflicht 2001 nicht angestiegen. Das Robert-Koch-Institut registrierte 3.210 Erkrankungen im vergangenen Jahr - und damit vier Prozent weniger als 2004. Bundesweit verlief der Trend jedoch sehr uneinheitlich: So wurden in Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg Zuwächse registriert - betroffen seien insbesondere ländliche Regionen außerhalb der Großstädte. Gegen den Trend hätten in Leipzig und Aachen Infektionszahlen stark zugenommen; in Leipzig seien insbesondere Homosexuelle betroffen, während es in Aachen zu einem Ausbruch unter Heterosexuellen - hauptsächlich unter drogenabhängigen Prostituierten - gekommen sei. 78 Prozent der Fälle seien nach wie vor beim Sex zwischen Männern aufgetreten. Syphilis kann beim Sex leichter als HIV übertragen werden und ist im frühen Stadium mit Penicillin heilbar - bei Nichtbehandlung sind schwere Organschäden die Folge, die zum Tode führen können. (dk)