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Wien (queer.de) - Die oppositionelle SPÖ fordert eine große Reform des Familien- und Eherechts. Diese soll im Falle eines Sieges bei den Nationalratswahlen am 1. Oktober in drei Stufen umgesetzt werden: Im ersten Schritt sollen gleichgeschlechtliche Partner Eingetragene Partnerschaften eingehen können, in denen sie fast die gleichen Rechte wie heterosexuelle Ehepaare erhalten sollen. "Wir fordern keine rechtliche Gleichstellung mit der Ehe, aber wir fordern eine gesetzliche Regelung für Situationen, die man nicht für möglich hält", so SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl. Als Beispiel nennt sie, dass im Krankheitsfall der Homo-Partner nach wie vor kein Auskunftsrecht hat. Im zweiten Schritt sollen die Rechte aller unehelichen Lebensgemeinschaften gestärkt werden, insbesondere in Erbrecht, Wohnrecht und Unterhalt. Mit der dritte Stufe soll die finanzielle Absicherung des schwächeren Partners beim Auseinanderbrechen einer Lebensgemeinschaft gewährleistet werden. Die gegenwärtige Rechtslage bezeichnete Kuntzl als "unmenschlich", die regierende ÖVP habe ein veraltetes Familienbild. Die SPÖ hat bereits 2004 auf einem Parteitag die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften gefordert (queer.de berichtete). (dk)



#1 WisczinskAnonym
  • 19.07.2006, 17:10h
  • es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich eine Partei verändert wenn sie in der Opposition sitzt! Man sollte nicht vergessen, daß die SPÖ bis vor kurzem noch Österreich regierten, aber auch da waren Sie nicht zu diesen Gesetzen bereit!

    Aber jeder darf seine Meinung ändern, ich hoffe auch nach den NW noch!
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#2 konskiAnonym
  • 19.07.2006, 20:09h
  • Bis vor kurzem regierte... Seit 2000 regiert hauptsächlich die ÖVP, die nur etwas in Richtung Gleichstellung ändert, wenn es gar nicht mehr anders geht. Die Grünen und die SPÖ haben seit langem eine Homosexuellen-Teil-Gruppe, von der ÖVP bekommt man nur gehässige, abschätzige Meldungen a la: die wollen ja nur das Geld (no na natürlich wollen wir gleiches Erbrecht) oder man muss die familie schützen (vor wem? vor was?)
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#3 No E-PatentsAnonym
  • 20.07.2006, 06:00h
  • Also, das die ÖVP "gehässige" Sachen von sich gibt, ist ja noch geschmeichelt! Diese Partei ist Rechtsextrem, was soll mann also von ihr erwarten?

    Andererseits hätte sich auch die SPÖ schon eher dafür einsetzen können, denn die möglichkeit war da. nicht nur dafür, denn bis vor wenigen jahren wurden noch schwule weggesperrt, wenn sie was mit unter 18-jährigen hatten.

    Solange die SPÖ nicht so wie die "S"PD in der BRD aufführt, auf der einen seite wasser predigen und auf der anderen seite wein saufen; was nichts weiter bedeutet als verbesserungen fordern aber gesetze erlassen, die das leben immer schwerer machen, finde ich diese forderungen okay
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#4 BjoernXAnonym
  • 20.07.2006, 13:21h
  • Auch wenn darin kein Wort zum Thema Steuerbegünstigung und Adoption fällt, ist es bzw. wäre es ein großer Schritt nach vorne.
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#5 thomasAnonym
  • 20.07.2006, 14:39h
  • ist doch ein schritt in die richtige richtung!
    die reaktionen der römisch-katholischen kirche werden nicht lange auf sich warten lassen!
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#6 WisczinskAnonym
  • 20.07.2006, 23:11h
  • @konski: Bis vor kurzem trifft es jawohl doch! Ich weiß ja nicht wo du lebst , auch wenn die ÖVP/FPÖ seit 2000 regierten hat die SPÖ immerhin davor mit kleien Unterbrechungen fast so lang regiert wie ich lebe und das ist ne klene Ewigkeit:-)!
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#7 konskiAnonym
  • 21.07.2006, 09:50h
  • sagen wir, das letzte mal, als keine ÖVP in der Regierung war, war 1986.
    Wenn Sie jetzt behaupten, dass sich die Zeiten seit damals nicht geändert haben...
    damals gab es noch kein internet, kein satelitenfernsehen, keine schwulen im deutschen tv, damals kam aids, damals war die groer-affäre...

    Schüssel betrachtet es nicht einmal für wert, überhaupt einen kommentar zur homo-ehe abzugeben. Seine antwort, wieso er keinen Kommentar abgebe: DESHALB. Seine Antwort bezüglich Gleichstellung und Eingetragene Partnerschaft: DIE GIGI MOG DES NED (Gigi ist seine Frau)
    Es hat sich etwas verändert. nur nicht bei der övp
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