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  • 21. Juli 2006, noch kein Kommentar

San Francisco (queer.de) - Ex Village-People-Sänger Victor Willis hat sich wegen Drogenbesitzes schuldig bekannt. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Der 54-Jährige Amerikaner erklärte vor Gericht, er habe Kokain gekauft und besessen. Mit diesem Geständnis will Willis den angedrohten fünf Jahren Haft entkommen. Maximal drohen ihm jetzt nur noch zwei Jahre Gefängnis. Weiteren Medienberichten zufolge sieht es aber derzeit so aus, dass sich der Sänger mit dem Gericht einigt. Angeblich könne er dann mit sechs Monaten Haft und einer Therapie davonkommen. Das Urteil soll im September verkündet werden. Victor Edward Willis, wie der Sänger mit vollem Namen heißt, war im Juli 2005 bei einer Polizei-Kontrolle festgenommen worden, weil er weder Führerschein noch Ausweis bei sich hatte und die Beamten in seinem Auto eine Waffe und Drogen fanden. Bei einer späteren Hausdurchsuchung fand die Polizei Kokain, Drogen-Utensilien und zwei aggressive Pitbulls vor, die ins Schlafzimmer eingesperrt waren. Schon Anfang der 80er Jahre hatte Willis, der als Polizist die schwule Stereotypen-Truppe Village People anführte, Probleme mit Drogen. Willis war zwischen 1977 und 1979 Kopf der Disco-Gruppe, gilt aber als heterosexuell. Er schrieb mit an den Hit-Singles "YMCA", "In The Navy" und "Macho Man". Seine Nachfolge trat Ray Simpson an, der heute noch Mitglied der Village People ist. (jg)