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  • 21. Juli 2006, noch kein Kommentar

Karlsruhe (queer.de) - Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Urteil auf lebenslange Haft für den Mörder des Münchner Modemachers Rudolph Moshammer (1940-2005) bestätigt. Das teilte der BGH am gestrigen Donnerstag in Karlsruhe mit. Herisch Ali Abdullah war im vergangenen November vom Landgericht München I wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden. Zudem wurde die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Damit kann der Iraker auch bei guter Führung nicht nach 15 Jahren Haft vorzeitig entlassen werden. Der 27-Jährige hatte im Januar 2005 den 64-jährigen homosexuellen Moshammer nach Sex-Spielen von hinten angegriffen, mit einem Stromkabel erdrosselt und beraubt. Der 1. Strafsenat habe die Revision des geständigen Angeklagten als offensichtlich unbegründet verworfen, hieß es nun beim BGH. "Das Urteil des Landgerichts ist damit rechtskräftig." "Es kam Ihnen darauf an, Moshammer zu töten, um dann ungestört nach Bargeld suchen zu können", hatte der vorsitzende Richter beim Münchner Urteil dem Angeklagten vorgeworfen. Die Polizei war dem Mann durch einen genetischen Fingerabdruck auf dem Kabel auf die Spur gekommen. Nicht einmal 48 Stunden nach dem Mord an dem exzentrischen Modeschöpfer war er festgenommen worden. (jg)