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Riga (queer.de) - In der lettischen Hauptstadt Riga kam es heute zu gewalttätigen Protesten gegen eine Homo-Veranstaltung in einer anglikanischen Kirche. 50 Schwule und Lesben hatten anstatt des verbotenen CSDs einen Gottesdienst in der kleinen Kirche abgehalten. Nach Angaben von "365gay.com" kreisten daraufhin Hunderte von Rechtsradikalen das Gotteshaus ein. Sobald Menschen aus der Kirche kamen, kam es zu verbalen Auseinandersetzungen und zu Handgreiflichkeiten. Viele der Gottesdienst-Teilnehmer und der Pfarrer wurden mit Fäkalien beworfen. Nach Polizeiangaben wurden fünf Skinheads festgenommen. Die Gottesdienst-Teilnehmer sagten jedoch der Presse, die Polizei habe zunächst nichts gegen die Rechtsradikalen unternommen. Erst als es zu Schlägereien kam, seien die Beamten eingeschritten. "Wir müssen und werden jetzt alle juristischen Wege beschreiten", reagierte Linda Freimane auf den Angriff. Sie ist die Sprecherin des Vereins Mosaik, der den Gottesdienst organisiert hatte. Der Führer der rechtsradikalen Gruppe ANSS, die zum Protest gegen die Homo-Veranstaltung aufgerufen hatte, verteidigte die Aktion: "Homosexuelle sind schmutzige Sünder", so Viktors Biese zur Nachrichtenagentur AFP. "Sie sind unmoraliche Leute, die keinen Platz in der normalen Gesellschaft haben. Wir müssen sie jetzt aufhalten. Wir können nicht warten, bis sie verlangen, heiraten zu dürfen oder sogar Kinder adoptieren wollen." Die Stadt Riga hatte am Mittwoch den CSD wegen "Sicherheitsbedenken" verboten (queer.de berichtete). (dk)



#1 josefAnonym
  • 23.07.2006, 12:18h
  • nicht zu glauben was für primitive menschen es gibt da jagt es einem ja der nuggi raus.
    die heteros die solchen mist rauslassen sollten mal daran denken,die machen uns wir wachsen nicht von selbst.
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#2 rudolfAnonym
  • 23.07.2006, 14:31h
  • Interessant ist, daß die homophobe Front auch vor Kirchen und Gottesdiensten nicht Halt macht. Das sei allen in's Stammbuch geschrieben, die meinen, Homophobie gäbe es nur wegen des vielen nackten Fleisches auf dem CSD. Der Homophobiker haßt auch den ganz braven Schwulen!
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#3 MalteAnonym
  • 23.07.2006, 14:39h
  • "die Polizei habe zunächst nichts gegen die Rechtsradikalen unternommen."

    Wieso auch? Solange die EU seelenruhig zusieht, wie die EU-Neumitglieder Schwule und Lesben als Untermenschen behandeln, werden sie diese Politik auch nicht ändern...

    Die EU hat diese ganzen Homohasserstaaten wie Polen und das Baltikum aufgenommen, ohne zunächst Verbesserungen der Menschenrechte zu verlangen. Wenn diese Staaten jetzt der EU ins Gesicht lachen, soll die EU dies auch ausbaden! Oder dies wird das Ende der EU sein!!
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#4 StarletAnonym
  • 23.07.2006, 18:14h
  • Nach den immer wieder auftretenden Anpöbeleien und dergleichen ist es wahrhaftig nicht schwer, zu entscheiden, wer hier "schmutziger Sünder " ist! Gegen solche etwas zu tun, wäre Aufgabe des Staates!
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#5 ssj3 vegotenksAnonym
#6 wolfAnonym
  • 24.07.2006, 09:05h
  • es kann ja wohl nicht angehen, dass wir uns nach jahrzehnte langen bemühungen um akzeptanz, nun von diesen dumpfbacken aus dem ehemaligen ostblock wieder zu "schulschiffen" degradieren lassen, damit die betonköpfe in 30 jahren kapiert haben worum es geht.
    zumal es nur um persönliche und machtpolitische interessen geht. denn wenn es sich um den "westlichen lebensstil" handelt, sind die jungs und mädels aufgeklärter als wir und gehen dafür über leichen.
    die eu sollte endlich reagieren.
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#7 Klaus & MirkoAnonym
  • 24.07.2006, 10:12h
  • es wird zeit, dass die in brüssel endlich aufwachen und schritte unternehmen gegen die staaten die menschenrechte mit füßen treten! sollte zbs polen seine haltung gegenüber homos und lesben nicht sofort ändern und verbessern, dann sollte überlegt werden diesen ländern geld der eu zu streichen notfalls auch zurück fordern! die polnische staatsführung ist untragbar und eine schande für ganz polen! neunazis auf dem vormarsch! die eu muss handeln, sonnst machen die sich in brüssel mit schuldig unglaubwürdig und vor allem lächerlich! ein kleiner wildgewordener diktator tanzt der eu auf der nase und macht was er will! raus mit polen aus der eu, und alle weiteren staaten auch die sich nicht an eu recht halten, können oder wollen!
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#8 hwAnonym
  • 24.07.2006, 12:23h
  • Klaus & Mirko

    die gelder werden bleiben und in notwendigen bereichen aufgestockt.

    die schürf- und förderrechte auf dem territorium des heutigen russlands
    können nicht ausschließlich durch militärischen druck errungen werden.

    osteroberungen liefen schon immer
    mit parteien gottes (arabisch: he(t)zbollah)ab, seit den deutschrittern.

    erst das überrollen der ehemals sozialistischen staaten mit eu-geldern,
    machte es dem deutschen kapital möglich
    im fabrik- und häuserkampf, sektor um sektor unter relative oder ganze kontrolle zu bekommen.

    dieser prozeß ist noch nicht abgeschlossen.
    die hezbollah-staaten sind schließlich sprungbrett für weitere expansionen und somit hilfstruppen.
    denen läßt man die eine oder andere sauerei ohne aufregung durchgehen.
    der vorgang ist doch uramerikanisch.
    und bisher ging die rechnung doch einigermaßen auf. ausnahmen häufen sich.
    gemenschenrechtelt wird dann, wenn´s was bringt oder verlust verhindert werden soll.
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