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  • 24. Juli 2006, noch kein Kommentar

London (queer.de) - Der offen schwule Schauspieler Sir Stephen Fry (48, "Oscar Wilde") hat sich einem Interview zu einem Suizid-Versuch bekannt. Dieser sei als Folge von Depressionen entstanden, sagte der mehrfach ausgezeichnete Engländer in einer neuen BBC2-Dokumentation. In "The Secret Life of a Manic Depressive" ("Das geheime Leben eines Manischdepressiven") erzählt Fry über den Tag im Jahre 1995, als er nach einer Aufführung des West-End-Stücks "Cell Mates" in seinem Auto saß und darüber nachdachte, sich mit ausströmenden Autogasen umzubringen. "Ich ging in meine Garage, versiegelte die Türe mit einer Daunendecke und stieg in mein Auto. Ich saß rund zwei Stunden im Auto, meine Hand am Zündschlüssel", gibt Fry im Interview zu. Der Schauspieler wird in der BBC2-Doku mit Kollegen wie Carrie Fisher ("Star Wars") und Richard Dreyfuss ("Der weiße Hai") sprechen, die ebenfalls mit einer bipolaren Störung diagnostiziert wurden. Bei Fry wurde diese Form der manischen Depression im Alter von 37 Jahren festgestellt. "Damals hörte ich zum ersten Mal davon, aber von da an konnte ich mir die großen Hochs und fatalen Tiefs in meinem Leben erklären", sagte Fry, der mit 17 Jahren zum ersten Mal umbringen wollte. Die Dokumentation soll im Herbst auf BBC2 ausgestrahlt werden. (jg)



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