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Kostenlose Broschüre von Blue Ocean Travel wirbt um schwule und lesbische Touristen

Von Carsten Weidemann

Es muss nicht immer Gran Canaria sein. Mauritus und die Seychellen präsentieren sich in einer neuen Broschüre als alternatives Reiseziel für Schwule und Lesben "Die multikulturellen Bewohner dieser beiden tropischen Inselparadiese sind besonders für ihre Toleranz und Gastfreundschaft bekannt", so der Reiseanbieter "Blue Ocean Travel", der das Heft bei den Christopher-Street-Day-Veranstaltungen in Deutschland verteilen ließ und auf Anforderung im Internet auch kostenlos verschickt.

Unter dem Titel "dream destinations for special people" werden insgesamt sechs Angebote vorgestellt. Als Zielgruppe hat Blue Ocean Travel dabei allerdings weniger den alleinreisenden Homo auf der Suche nach kleinen Urlaubsabenteuern im Blick als vielmehr schwule und lesbische Paare. So eigneten sich die Inseln besonders für "Flitterwochen in herrlicher Umgebung".

"Gays führen auf Mauritius ein zurückgezogenes Leben und eine richtige Szene gibt es nicht", heißt es im "Spartacus" über das Reiseziel im Indischen Ozean. Der internationale Gay Guide warnt zudem vor dem "Sittlichkeits-Artikel" 250, der selbst freiwilligen Analverkehr mit fünf Jahren Gefängnis bestrafen kann, und empfiehlt grundsätzlich ein "unauffälliges Verhalten".

Die Republik Mauritius ist ein Inselstaat im Südwesten des Indischen Ozeans, ungefähr 900 km östlich von Madagaskar. Etwas weiter nördlich befinden sich die Seychellen. Das Klima ist wegen der Nähe zum Äquator tropisch und recht konstant. Die Temperatur auf den Inseln schwankt zwischen 24 und 30 °C.

24. Juli 2006



#1 SvenAnonym
  • 25.07.2006, 13:37h
  • Aus dem Polygott-Reiseführer:
    Homosexuelle Handlungen sind auf Mauritius gesetzlich verboten, es drohen bis zu 5 Jahre Haft. Allerdings findet das Gesetz nur selten bei einvernehmlich homosexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen Anwendung.

    Seychellen:
    Nicht strafbar, es gibt jedoch Verurteilungen aufgrund des "Sittenverbrechens" (laut Wikipedia).
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#2 joerg NeubauerAnonym
  • 28.07.2006, 12:44h
  • Tolle Traumziele - der Autor vergaß zu schreiben: besonders für den wohlhabenden Schwulen von auswärts aus Europa oder USA. Für die Schwulen im Land selbst vermutlich kein Traum sondern Horror Fünf Jahre Knast für schwulen Sex? Toller Traum!
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#3 Tommy78Anonym
  • 02.08.2006, 13:09h
  • Zusammen mit meinem Freund war ich schon auf den Seychellen und Mauritius und ich kann nur sagen die gay-community dort ist sehr groß und uns hat es super gefallen! Man muss ja nicht gleich auf der Strasse Analverkehr haben, oder? Genau dies ist nämlich das Problem unserer schwulen Gesellschaft, dass sich immer und überall alles nur um Sex dreht! Da braucht sich dann keiner wundern, dass vieles nicht tolleriert wird! Kann Mann und Mann oder Frau und Frau nicht auch "einfach nur" Urlaub oder Hochzeitsreisen machen? Ohne alles was nicht bei drei auf dem Baum ist durchv... zu wollen? Schaut Euch nur mal an in wievielen Ländern (auch USA) Analverkehr, auch bei Herteros, gesetzlich verboten ist! Und? Hält es Euch davon ab in die USA zu reisen? Bleibt doch bitte mal etwas realistisch und denkt nicht nur an das eine!
    Tommy & Arndt
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#4 HampiAnonym
  • 15.09.2006, 18:14h
  • @Thommy: Du hast Recht, ich finde, man muss sich halt auch mal anpassen können wenn man schon überall rumreisen will. Die Welt ist nun mal keine globale fick-frei-Zone,und das ist auch gut so! Im Iran müssen Frauen im Freien ein Kopftuch und lange Röcke oder Hosen tragen,und Männer dürfen keine kurzen Hosen tragen,na,sie können es schon tun,es ist einfach gefährlich da man ausgepeitscht oder gar erschossen werden kann....logisch,das ist nicht gut,aber es ist halt mal Realität,wer ständig nur ficken will,der soll zu Hause bleiben und dort ins schwule Puff gehen,finde ich!
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#5 ChrisAnonym
#6 JanAnonym
  • 22.01.2008, 15:34h
  • Analverkehr ist eigentlich verboten aber das bedeutet nicht dass Leute die offen Schwul sind, betraft werden. Jedes Jahr gibt es die CSD auf Mauritius und der Justizminister war auch dabei und er möchte das Gesetz ändern aber er wurde von der Kirche kritisiert. Man kann nur bestraft werden wenn derjenige der gefickt wurde, seinen Partner anzeigen wegen Analverkehr. Aber bis jetzt hat keiner sowas gemacht. Bis jetzt nur Leute im Zusammenhang mit einer Vergewaltigung wegen Analverkehr bestraft wurden. Also ihr seid keine Angst zu haben.
    Schöne Grüße
    Jan aus Mauritius
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