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  • 24. Juli 2006, noch kein Kommentar

Wir stellen den absoluten Kracher aus Großbritannien vor: Stomp!

Von Carsten Weidemann

Theater vor diesem epochemachenden Meilenstein war natürlich nie langweilig, Theaterspektakel gab es ebenso zuvor. Aber mal ganz ehrlich - war Theater nicht ein klein wenig ärmer, bevor "Stomp" die Bretter der Welt eroberte? Der universale Siegeszug sucht seinesgleichen, von Moskau bis Peking, von New York bis London, von Tokio nach Sydney, Neuseeland, Südafrika, dann wieder kreuz und quer den nord-, mittel- und südamerikanischen Kontinent durchstreifend, setzt er sich mülltonnen-deckel-schlagend im "alten" Europa fort. Nonverbal erzählt das geniale Rhythmustheater die kleinen, lustigen Episoden des Alltags. Präzise, doch mit gnadenlosem Witz und Individualität schlägt ein ausgesuchter Künstlertrupp – raubeinig sind die "Kerls", raubeinig zeigen sich die "Mädels" – das Publikum mit seinen unverwechselbaren Rhythmen in den Bann.

Die beiden großen Kreativen, Musiker und vielfach prämierten Filmemacher, Luke Cresswell und Steve McNicholas, sind nicht nur Schöpfer dieser einzigartigen Theaterform, sondern erfinden sich und "Stomp" permanent und immer wieder neu. Werden mitunter ganze Nummern ausgetauscht, liegt der Akzent in der Veränderung verblüffender Details. Weltweite Auditions auf der Suche nach passenden wie gleichsam eigenwilligen Charakteren, bescheren dem Besucher stets aufs Neue Überraschungen. Und so passiert es oft, dass viele Fans, "Stomp" zwar viele Male, doch immer wieder anders erlebt haben.

24. Juli 2006