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Köln Die Staatsanwaltschaft in Köln ermittelt gegen die ehemaligen Vorstände des insolventen LSVD NRW, berichtet das wissenschaftlich-humanitäre komitee (whk). Unter dem Aktenzeichen 113 JS 8002 gehe die Behörde dem Verdacht des Subventionsbetruges gegen drei Ex-Vorstände nach, darunter der ehemaliger Schatzmeister Jacques Teyssier, Lebensgefährte des grünen Bundestagsabgeordneten Volker Beck, der auch im Bundesvorstand des LSVD sitzt. Unter anderem seien für die Öffentlichkeitsarbeit bewilligte Gelder für die Renovierung der Geschäftsstelle in der Kölner Pipinstraße zweckentfremdet worden, sagt whk-Mitglied Dirk Ruder, der seit Jahren den LSVD kritisiert und Hintergründe recherchiert. (nb/pm)
Ein detaillierter Bericht folgt im Laufe der Woche.



#1 efish2@gmx.netAnonym
  • 26.01.2004, 19:12h
  • Dass man einen solchen Wust von Verdrehungen (wie in dem whk-Pamphlet) zum Anlaß für Berichterstattung nimmt ist wirklich traurig. Ein Ermittlungsverfahren sagt über die Berechtigung eines strafrechtichen Vorwurfes noch gar nichts aus.
    Gilt unter Schwulen und Lesben die Unschuldsvermutung? Oder sind das Anstandsregeln, die man nur außerhalb der Gay Community erwarten darf?
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#2 KurtAnonym
  • 27.01.2004, 08:44h
  • Ein Ermittlungsverfahren ist also noch kein Grund für einen Bericht? Dann hätte die Öffentlichkeit bis heute nichts über die CDU-Spendenaffäre erfahren (bis heute niemand verurteilt), auch vieles andere müsste unbekannt bleiben. Es ist schon merkwürdig, warum immer auf die Homo-Presse eingeprügelt wird, wenn sie mal negativ über die Grünen oder den LSVD berichtet. Der Gedanke, dass auch schwulenfreundliche Politiker und Verbände mitunter Mist oder Schlimmerrs bauen, scheint wohl unerträglich zu sein.
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