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Ljubljana (queer.de) - Das Parlament in Ljubljana (Laibach) hat der Einführung von Eingetragenen Partnerschaften zugestimmt. Slowenien ist damit nach Tschechien das zweite postkommunistische Land, das die Homo-Ehe einführt. Das Gesetz gibt Schwulen und Lesben unter anderem gleiche Rechte in Renten- und Eigentumsfragen. Allerdings dürfen bei der Eintragung keine Gäste anwesend sein. Dem Gesetz nach müssen die Partner 30 Tage vor der geplanten Hochzeit ihre Papiere im Rathaus einreichen und bestätigen, dass sie gesund und unverheiratet sind. Homo-Verbände begrüßen das Gesetz als ersten Schritt, bezeichnen es aber als "nicht ausreichend". Sie rechnen damit, dass in den nächsten Jahren die Ehe für Lesben und Schwule geöffnet wird. Die ehemalige jugoslawische Republik Slowenien hat knapp über zwei Millionen Einwohner und ist seit 2004 Mitglied der EU. (dk)



11 Kommentare

#1 FlexiAnonym
  • 25.07.2006, 15:55h
  • Sehr schön!

    Ist zwar nur ein erster Schritt und das Ziel muss die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare bleiben, aber als erster Schritt ist es ein Schritt in die richtige Richtung.
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#2 PeterAnonym
  • 25.07.2006, 17:17h
  • Was zum Teufel bedeutet bitte:
    ...müssen die Partner (...)bestätigen, dass sie gesund und unverheiratet sind...
    Müssen Homos erst nachweisen, dass sie alle Tassen im Schrank haben, bevor sie allein und ohne ihre Freunde den Liebsten heiraten können? Eine Regelung wie in Slowenien kann einem doch gestohlen bleiben und offenbart eine subtile Homophobie.
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#3 SAMAnonym
  • 25.07.2006, 18:22h
  • Genau lieber auf das Anrecht verzichten, als in kleinen Schritten nach vorne zu gehen! Typisch unsere Arroganz, auch bei uns gibt es nur ein halbherziges Gesetz.

    Du verkennst wohl die LAge, hier ist ein ehemaliger OStblockstaat der das einführt und das wo die meisten postkommunistischen Staaten in Homofragen mehr als nur boniert und versteckt homophob sind! Besser ein kleiner Schritt und weitere die folgen als gar keiner!
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#4 BebeAnonym
  • 25.07.2006, 19:24h
  • Ist doch alles merkwürdig.....

    ..keine Gäste?
    ...daß sie Gesund sind?

    Und was ist dann mit der heulenden Schwiegermutter?
    Und dem aplaudierenden Kegelklub?
    Und was ist, wenn doch einer da steht und klatscht?

    Und was ist, wenn einer der beiden Partner gerade Schnupfen hat, wird dann nicht geheiratet?

    Wenn das wirklich SO ist, dann kann man es ja getrost vergessen!
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#5 RalfAnonym
  • 25.07.2006, 20:57h
  • Der Text ist so schwammig, dass man mit Kommentaren vorsichtig sein muss. Ich kann mir vorstellen, dass die Versicherung, gesund zu sein, zum Schutz der Partner abgegeben werden muss, damit sich niemand plötzlich wenige Monate später in der Lage befindet, einen Schwerkranken pflegen zu müssen, ohne das vorher gewusst zu haben. Kann ja sein, dass es in Slowenien bei der Eheschließung diese Vorschrift auch gibt.
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#6 gerdAnonym
  • 26.07.2006, 09:49h
  • So dann hat es Slowenien auch geschafft und eine Lebenspartnerschaft eingeführt. Wenn ab Januar 2007 die Schweiz hinzukommt, sieht man dann, wie weit Österreich zurückliegt.

    Das Standesamt in Slowenien und Tschechien ist geöffnet und da sind diese Länder sogar weiter als "unser" Bayern´, wo wir immer noch zum Notar müssen.

    Finde ich gut, dass Slowenien diesen Schritt geschafft hat...bin jetzt gespannt, was in Italien unter Prodi geschieht.
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#7 HinkoAnonym
  • 26.07.2006, 12:47h
  • ich bin grundsätzlich gegen eine Homo- und Lesbenehe!
    Kein Wunder das die Bevölkerungsrate zurück geht.
    Es ist doch klar, es liegt nicht in der menschlichen Natur das gleichgeschlechtrige Kinder bekommen und auf einer natürlichen Basis eine Familie gründen.
    Wenn sich Lesben und Schwule lieben,ok aber dann nicht in der Öffentlichkeit .
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#8 seb1983
  • 26.07.2006, 13:43h
  • @Hinko

    Die (deutsche) Bevölkerung geht seit rund 30 Jahren in Deutschland bereits zurück dank dem gesellschaftlichen Wandel zur Industriegesellschaft vor gut 100 Jahren, bereits Hitler hatte Angst, dass die Deutschen aussterben, schon damals war die Fruchtbarkeitsrate nur noch knapp über der Selbsterhaltung (dank der Homofreundlichkeit der Nazis??), seit den 1970ern dann sogar darunter, alleine durch Zuwanderung konnte der Bevölkerungsstand gehalten werden. Von einer Homoehe (Lesben sind da übrigens eingeschlossen *g*) hat damals noch keiner geträumt. Menschlich und natürlich ist alles was es gibt, Homos wie Heteros.
    Soviel dazu.

    Für alle Anderen: Feuer frei!!
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#9 sajoAnonym
  • 27.07.2006, 12:46h
  • @ 7
    Dummes Geschwätz.
    Gäbe oder gibt es ohne "Homo-Ehe" mehr Kinder? Gibt es nicht auch viele heterosexuelle Ehen ohne Kinder?
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#10 DavidAnonym
  • 27.07.2006, 13:15h
  • Ach Hinko, wurdest du nicht richtig aufgeklärt?
    Zum Kinderkriegen ist eine Ehe KEINE Voraussetzung, da die Natur KEINE Ehe kennt. Und Umgekehrt ist eine Ehe KEIN Garant für Kinder.
    Wenn es also Menschen "heiraten", die sowieso keine Kinder kriegen, wie kann oder soll das denn einen Einfluss auf diejenigen haben, die Kinder in die Welt setzen oder setzen können?
    "Wenn sich Lesben und Schwule lieben,ok aber dann nicht in der Öffentlichkeit ."
    Und was hat das dann bitteschön mit der "Ehe" zu tun? Zufälligerweise leben auch diese in Partnerschaften, und es ist doch unter Heterosexuellen üblich, zu seinem Partner an seiner Seite zu stehen (DAS ist doch im Sinne der Natur, oder?) - warum soll das hier anders sein? Da fragt auch keiner, ob es einem passt wenn diese "öffentlich lieben" - die heterosexuelle Mehrheit ist sich dessen doch gar nicht bewusst - warum soll man dann "Rücksicht" darauf nehmen?
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