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  • 25. Juli 2006, noch kein Kommentar

Das Pferdchen hoppelt wieder munter durch das Schlachthaus. Die Rocker haben ein neues Album am Start.

Von Carsten Weidemann

Fury In The Slaughterhouse gehören zu den wichtigsten und erfolgreichsten deutschen Rockbands. Nach ihrer Gründung im Jahre 1987 landete die Band mit ihrem gleichnamigen Debüt (1988) und den folgenden zwei Alben "Jau!" (1990) und "Hooka Hey" (1991) bereits eine Vielzahl von kleineren Hits wie "Time To Wonder", "Won't Forget These Days", "Trapped Today, Trapped Tomorrow" oder "Cut Myself Into Pieces". Die 1993 veröffentlichte CD "Mono" hielt sich 20 Wochen in den Top-50, hatte mit "Radio Orchid" und "Every Generation Got Its Own Disease" wieder zwei Singlehits und die Band bekam schließlich die erste Goldauszeichnung. Die Hannoveraner gehen mit ihrem neuesten Album "Every Heart Is A Revolutionary Cell" einen konsequent persönlichen und überaus organischen Weg. "Dieses ist eine vollkommen interne Platte, die mit Absicht fast so etwas wie Demo-Flair versprüht", erklärt Thorsten Wingenfelder, Bruder von Sänger Kai Wingenfelder und einer der Gründungsmitglieder der Band. "Es gibt keine ordnende Hand auf dieser Scheibe und genau das soll man auch hören."

Fury In The Slaughterhouse haben während des kreativen Prozesses eine Vielzahl Songs geschrieben, die typischer für die Band nicht sein könnten. "Aufrührerisch zu sein ist für uns reife Herren möglicherweise ein etwas komischer Ansatz, denn eigentlich sollten wir ja von 20-jährigen Revolutionären umgeben sein. Aber wir begeben uns mit diesen neuen Songs auf die Suche nach der revolutionären Zelle in uns, die uns tagtäglich als Musiker weitertreibt. Früher waren wir jung und hungrig, heute dagegen gehen wir mehr in die Tiefe." Und dieses tiefe Eintauchen ins Innere der Band hört man in Titeln wie "Wasted", "Nothing To Go" "P.O.W." oder "Winterday" und variiert zwischen schroffen Gitarrenhooks, eingängigen Melodien und melancholischen Momenten.

Tour-Daten

10.11.2006 Höxter * Residenz Stadthalle
11.11.2006 Olsberg * Stadthalle
12.11.2006 Aurich * Stadthalle
14.11.2006 Hannover * Capitol
15.11.2006 Hamburg * Große Freiheit 36
16.11.2006 Bremen * Aladin
18.11.2006 Bielefeld * Ringlokschuppen
19.11.2006 Düsseldorf * Stahlwerk
20.11.2006 Mannheim * Capitol
22.11.2006 Stuttgart * LKA Longhorn
23.11.2006 München * Georg Elser Halle
24.11.2006 Nürnberg * Löwensaal
26.11.2006 Berlin * Kesselhaus
27.11.2006 Dresden * Alter Schlachthof
28.11.2006 Leipzig * Werk II

25. Juli 2006