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  • 26. Juli 2006, noch kein Kommentar

Los Angeles (queer.de) - Hollywood-Superstar Nicolas Cage, plant in einem Film über das Leben des schwulen Entertainers Liberace nicht nur Regie zu führen, sondern auch die Hauptrolle zu übernehmen. Das berichtet die US-Zeitung "San Francisco Chronicle". Liberace (1919-87) war ein insbesondere in den 50er und 60er Jahren enorm erfolgreicher Pianist, der klassische Musik mit "Pop-Touch" spielte und so mehrere Millionen Platten verkaufte. Insbesondere sein extravaganter Kleidungs- und Lebensstil sorgte immer wieder für Schlagzeilen. Seine Homosexualität hielt er Zeit seines Lebens versteckt. Erst 1987, nachdem der Künstler an Aids verstorben war, bestätigte die von ihm gegründete Liberace Foundation, dass er homosexuell gelebt habe. "Hundertprozentig steht das Projekt zwar noch nicht, aber ich freue mich auf diese Herausforderung", sagte Cage bei einem Interview in San Francisco. Er promotet derzeit seinen aktuellen Film "World Trade Center" (über die Ereignisse des 11. Septembers 2001). Insbesondere das "geheime" schwule Leben von Liberace soll in der Filmbiografie einen zentrale Rolle spielen. "Er hat so viel über sein Leben gelogen. Das lag an der Zeit, in der er lebte. Aber ohne ihn könnte auch ein Elton John heute nicht so offen leben und sich zu seiner Homosexualität bekennen. Zu Liberaces Zeit war das Karriere-Selbstmord", ergänzte Cage. Liberace begann bereits in den 50er Jahren gegen Medien gerichtlich vorzugehen, die berichteten, er wäre homosexuell. Bis zu seinem Tode verneinte er jeglichen schwulen Kontakt, wurde aber 1982 zu einer Unterhaltszahlung in Höhe von 95.000 Dollar verklagt: für seinen ehemaligen Chauffeur und Lebensgefährten Scott Thorson. (jg)