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Olympia (queer.de) - Der Oberste Gerichtshof des US-Staates Washington hat gestern in der Hauptstadt Olympia mit fünf gegen vier Richterstimmen die Einführung der Homo-Ehe abgelehnt. Damit geht der Prozess von mehreren schwul-lesbischen Paaren zu Ende, die dem Staat Washington Diskriminierung vorwarfen, weil sie nicht heiraten durften. In der ersten Instanz hatten die Paare noch gesiegt (queer.de berichtete). Die Mehrheit der Richter argumentierte, nur verschiedengeschlechtliche Paare könnten Kinder kriegen, daher habe der Staat im besten Interesse der Kinder gehandelt, als er die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau definierte - eine Diskriminierung sei das Verbot der Homo-Ehe daher nicht. Das Parlament könne aber das Heiratsprivileg auch auf Schwule und Lesben ausweiten, wenn es dafür eine Mehrheit gebe.
Homo-Ehe wieder im Parlament, Gouverneurin signalisiert Zustimmung
Der demokratische Abgeordnete Ed Murray kündigte nach Entscheidung der Richter an, einen Gesetzentwurf zur Einführung der Homo-Ehe ins Parlament einzubringen. "Mein Herz ist bei den Tausenden von schwulen und lesbischen Paaren in Washington, die das Urteil bitter enttäuscht hat", so Murray in einer Pressekonferenz, in der auch sein Lebenspartner anwesend war. "Aber jetzt dürfen wir nicht enttäuscht sein. Wir werden es eines Tages schaffen, die Ehe-Öffnung durchs Parlament zu kriegen." Die demokratische Gouverneurin Chris Gregoire hat bereits angekündigt, das Gesetz zur Ehe-Öffnung zu unterzeichnen. Allerdings wird scharfer Widerstand insbesondere von republikanischen Abgeordneten in Repräsentantenhaus und Senat erwartet. Ein ähnliches Gesetz war im vergangenen Jahr bereits vom Parlament Kaliforniens verabschiedet worden. Allerdings hat der republikanische Gouverneur Arnold Schwarzenegger dann sein Veto gegen die Ehe-Öffnung eingelegt (queer.de berichtete). Schwule und Lesben dürfen in den USA bislang nur in Massachusetts heiraten. (dk)



17 Kommentare

#1 manni2Anonym
#2 hwAnonym
  • 27.07.2006, 16:45h
  • es geht um nachwachsende biomasse.
    kanonen-futter, für nationale und internationale einsätze, weisse unterschicht, latinos und schwarze.
    samt und sonders mehr oder weniger schwulenfeindlich sozialisiert.

    es geht um knast-insassen, empfehlenswert, angela davis: der gefängnis-industrielle-komplex.

    sechs- bis zwölfmal so viele inhaftierte wie in allen anderen Industrieländern, der unangefochtenen Spitzenplatz bei inhaftierungen, obwohl die kriminalitätsrate während dieser zeit zunächst stabil blieb.
    der strafvollzug wurde zum drittgrößten arbeitgeber der nation gemacht, mit 650.000 Angestellten und laufenden Kosten von über 40 milliarden dollar.

    gezüchtet wurde:
    6,5 mio us-bürger sind unter justiz aufsicht,
    jeder 20-ste mann, jeder 9-te schwarze, jeder dritte schwarze im alter von 18-35.
    es gibt 55 millionen starfregister, davon rund 1/3 männliche arbeiterklasse.

    die private gefängnisindustrie boomt.
    der hessen-hitler (titanic über koch),
    hat sich das vor einiger zeit ja schon angesehen.

    www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23149/1.html

    de.wikipedia.org/wiki/Angela_Davis
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#3 GerdAnonym
  • 28.07.2006, 09:02h
  • Das war eine sehr knappe Entscheidung. Ich denke, bald werden weitere Staaten die Ehe öffnen. Schon bei der Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre ging es nach langem Vorlauf recht schnell. Wir in Deutschland brauchen übrigens nicht so hochnäsig zu sein: Wir haben hier nur die eingetragene Partnerschaft, also eine Ehe 2. Klasse. In Massachusetts gibt es schon die Ehe 1. Klasse, ebenso in ganz Kanada. Nordamerika arbeitet also zumindest dran, während hier leider gar nichts passiert.
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#4 nqAnonym
  • 28.07.2006, 11:33h
  • @hw:

    es geht um verständliche postings
    es geht um verbindung zum thema
    es geht um missglückte betroffenheits-68er-lyrik in onlinebeiträgen.
    gezüchtet wurden:
    viele poster, die einfach ideologie loswerden wollen.
    es geht um schwulen verfolgungswahn. und nichts ausser der linkspartei ist ok. nagut, manchmal die grünen.
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#5 hwAnonym
  • 28.07.2006, 12:05h
  • @ nq

    es geht um die teilbeschreibung des sumpfes in dem u. a. schwulenfeindliche
    geschwüre gedeihen.(menschen- und weltbild)

    es geht um die beobachtung von prozessen
    über dem teich, um hier reagieren zu können, falls was rüberschwappt.

    es geht hier nicht um betroffenheit, denn es gibt hier keine giftspritzen, elektrische stühle, folter, illegale gefangenenlager, angriffkriege, geplünderte rentenkassen.
    so solls bleiben.

    es geht immer um ideologie, auch die "nicht-ideologie" ist eine, sie kostet zur zeit die meisten menschenleben.

    zu deinen anschauungen zur linkspartei und den grünen, möcht ich mich nicht äussern, die sind mir zu einseitig.
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#6 hwAnonym
  • 28.07.2006, 13:03h
  • @ nq

    wie hw ausführte geht es um den problemkreis züchtung und verwendung,
    weniger um verforlgungswahn, dazu ein lohnender gang ins archiv:

    ".... 09.11.2005
    Baptisten verbrennen Regenbogenfahne

    10. nq schreibt am 09.11.2005, 21:34:54 Uhr:
    Interessantes Detail ist die Verquickung der abgetriebenen Föten mit Homosexualität.
    Ich dachte, man sollte heterosexuellen Sex haben, um Föten überhaupt zu erzeugen?

    Hier gehts vermutlich darum, andere Menschen dazu zu zwingen, Familien zu gründen.
    Unter dem Aspekt der Demographie ein edles Ansinnen, klingt aber sehr nach dem Nazi-Jungborn
    (oder so ähnlich), wo der Nachwuchs gezüchtet wurde.
    Ein durch und durch unchristliches Menschenbild. Interessanter Widersinn....."
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#7 TorstenAnonym
  • 29.07.2006, 01:41h
  • Mehr muß man nicht mehr dazu sagen, wie es im großen Land der Demokratie, der Freiheit und Gleichheit wirklich aussieht, alles dort basiert auf Lügen, nichts ist real.
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#8 hwAnonym
  • 29.07.2006, 13:11h
  • @ torsten

    ..ja, da bleibt einem die luft weg...ursachen ?

    Nasa will Erde nicht mehr verstehen

    Die Nasa hat stillschweigend einen ihrer Kernsätze gestrichen: Die Erde zu schützen und zu verstehen. Jetzt passe das Leitbild besser zu den Mond- und Mars-Plänen von US-Präsident Bush, glaubt Nasa-Chef Griffin. Forscher der Raumfahrtbehörde vermuten eher umweltpolitische Motive....

    (spiegel online)

    Man muss nicht lügen, es geht auch anders.

    Wie kann es angehen, dass die FED einfach fuer die Weltleitwaehrung US-Dollar die monatliche Bekanntgabe der Geldmenge M3 einstellt?
    Angeblich ist sie fuer die Geldpolitik nicht mehr so wichtig.
    Sind das nicht Anzeichen einer zunehmenden Nervositaet in Bezug auf die wachsenden Instabilitaeten im globalen Finanzsystem?
    Man will den Bondmaerkten anscheinend keine Anlass zu Panikreaktionen geben, falls die internationalen Glaeubiger der USA abrupt beginnen sollten ihre Weltwaehrungsreserven umzuschichten. Also eine Vorbeugemassnahme fuer den Dollar-Crash?
    Ohne die Geldmenge M3 kann die FED den Grossbanken Repos zu Verfuegung stellen und US-Treasuries kaufen wie sie will. Sie schoepft Geld, ohne dass das die Oeffentlichkeit richtig nachvollziehen kann.

    Na, wie nennt man sowas ?
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#9 OlafAnonym
  • 29.07.2006, 13:55h
  • Der Antiamerikanismus in den Foren von Queer.de ist manchmal kaum zu glauben. Natürlich sind die USA nicht perfekt und die gegenwärtige Regierung ist äußerst beschissen. Aber 2008 gewinnt hoffentlich wieder ein Demokrat, dann sieht die Sache wieder ganz anders aus.

    Um einige Aussagen zu entkräften, die hier immer wieder auftauchen:

    1. Die USA sind eine Demokratie, viel basisdemokratischer als Deutschland. Auf der Ebene der Staaten gibt es andauernd Volksentscheide. Die Vertreter des Repräsentantenhauses werden alle zwei Jahre gewählt. Natürlich gibt es Unzulänglichkeiten in der Medienberichterstattung, insbesondere beim Fernsehen. Aber demokratische Länder wie Italien haben hier eine viel größere Medienkonzentration.

    2. Auch sozial ist nicht alles schlecht dort. Immerhin hat der Kongress heute dafür gestimmt, den Mindestlohn auf 7,25$ heraufzusetzen. In Deutschland gibt es nicht einmal einen Mindestlohn von 10 Cent - also so unsozial klingen die USA in dieser Frage nicht!

    3. Auch Schwule und Lesben leben dort nicht wirklich schlecht: In Massachusetts darf man heiraten, in Staaten wie Vermont und Kalifornien gibt es Civil Unions. Die Antidiskriminierungsgesetze sind viel strikter in den meisten Staaten als das AGG, das wir jetzt in Deutschland haben.

    Überlegt euch also, bevor ihr euch in eurem diffusen Antiamerikanismus als Deutsche überlegen fühlt. Wir sollten uns eher an der eigenen Nase fassen.
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#10 hwAnonym
  • 29.07.2006, 14:12h
  • @ olaf

    Stimmt diffuser Anti-amerikanismus blendet. Es geht nicht um Amerika, sondern, um die Politik der ca. 200 herrschenden Familien in diesem Land.

    Die Demokraten befürworten die Erhöhung des Mindestlohnes, lehnen die Senkung der Erbschaftssteuer aber ab. Der demokratische Minderheitsführer im Senat, Harry Reid (Nevada), bezeichnete die Verknüpfung dieser beiden Themen als "Erpressung von Arbeiterfamilien". Von der Senkung der Erbschaftssteuer würden vor allem Eigentümer großer Grundstücke und Anwesen profitieren.
    Anit-Amerikanismus und Amerikanismus sind ein Angriff auf die Arithmetik, den gesunden Menschenverstand.
    So sah es auch der Literatur-Nobelpreisträger Günther Grass bei seiner Eröffnungsrede des 72. Internationalen P.E.N.-Kongresses in Berlin:
    "Der von ihr gewollte und die Gesetze der zivilisierten Welt missachtende Krieg fördert den Terror und kann nicht enden, die Verbrechen der USA sind systematisch, konstant, infam und unbarmherzig".....
    "Abwechselnd und zugleich werden Diktaturen - und an Auswahl fehlt es nicht - Schurkenstaaten genannt, was in der Regel das fundamentalistische Machtgefüge in den großmäulig mit Militärschlägen bedrohten Ländern festigt, dümmer und gefährlicher kann Politik nicht sein".....
    "Doch alle Welt hört weg und gibt sich ohnmächtig."
    "Die Komplizenschaft der britischen Regierung mit der wie zwangsläufig kriminell handelnden Großmacht USA wird nicht aufgekündigt, selbst angesichts aufgedeckter Lügen. und der Schande offenkundiger Folterpraxis. Englands Regierung stellt sich taub. Ob Bush oder Blair, die Heuchelei ist ihnen ins Gesicht geschrieben."

    "Die USA betreibt weltweit eine ziemlich kühl operierende Machtmanipulation, und gebärdet sich dabei als Streiter für das universelle Gute zu . Dies sei ein glänzender, sogar geistreicher, äußerst erfolgreicher Hypnoseakt", sagte Grass.

    "Geradezu buchhalterisch ist der Westen bemüht, die Opfer von Terroranschlägen aufzulisten - und deren Zahl ist schrecklich genug - aber niemand zähle die Leichen nach amerikanischen Bomben- und Raketenangriffen."
    "Gewiss ist von den bisher sorgfältig gezählten 2400 gefallenen amerikanischen Soldaten des gegenwärtigen Irak-Krieges jeder Soldat als ein Toter zu viel zu beklagen, doch kann diese Verlustliste nicht einem rechtswidrig begonnenen und verbrecherisch geführten Krieg im Nachhinein begründen und gewiss nicht die übergroße Zahl der getöteten und verstümmelten Frauen und Kinder aufwiegen, die aus westlicher Sicht mit der barbarischen Umschreibung 'Kollateralschäden' bagatellisiert wird", sagte Grass.
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