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London (queer.de) - Britische Schwule verdienen weniger und sind eher arbeitslos als heterosexuelle Männer. Das ist das Ergebnis einer Studie des Centre for Economic Development. Demnach liegt das Gehalt von Männern in gleichgeschlechtlichen Beziehungen sechs Prozent unter dem von Männern, die mit einer Frau liiert sind. Außerdem ist für Schwule die Wahrscheinlichkeit, keinen Job zu haben, drei Prozent höher. Auch neue Antidiskriminierungsrichtlinien hätten an dieser Ungleichbehandlung nichts geändert. Dagegen verdienen Frauen in einer lesbischen Beziehung elf Prozent mehr als ihre heterosexuellen Geschlechtsgenossinnen und sind mit zwölf Prozent höherer Wahrscheinlichkeit nicht arbeitslos. Die Benachteiligung Schwuler ist der Studie zufolge am kleinsten, wenn sie über 40 Jahre alt sind und als Staatsbedienstete ihre Brötchen verdienen. Zudem fand die Studie heraus, dass Homo-Paare in der Regel eine bessere Ausbildung haben und mit höherer Wahrscheinlichkeit in der Hauptstadt London leben. Beim Einkommensungleichgewicht kamen andere Studien allerdings zu einem entgegengesetzten Ergebnis: So wollte die Untersuchung eines britischen Homo-Marketingunternehmens Anfang des Jahres noch herausgefunden haben, dass Schwule 40 Prozent mehr verdienen als ihre heterosexuellen Kollegen (queer.de berichtete). Der Unterschied in der neuen Studie liegt allerdings auch darin, dass die Forscher die Variablen Alter, Bildung, Rasse und Wohnort herausrechneten. (dk)



13 Kommentare

#1 JensAnonym
  • 28.07.2006, 15:47h
  • Diese Untersuchung entspricht den Tatsachen und ist in logischen Fakten begründet.

    Arbeitgeber die halbwegs soziale Verantwortung haben kündigen wenn überhaupt erstmal alleinstehende und Partner ohne Kinder.

    Das Gehaltsgefälle ist auch logisch da es meistens als Verheiratetes Paar andere Steuerklassen gibt. Ich bin mir sicher das das Ergebnis bei hetrosexuellen männlichen Singels genau so ausschaut.

    Das berühmte "Vorurteil" das Schwule mehr Geld verdienen als Hetros ist auch Blödsinn sie haben lediglich mehr Geld zur Verfügung und geben es auch entsprechend aus. Ob ich als Familienvater 3.300,- € für 4 Personen habe oder als schwuler Single 2.800,- € der Kostenapperat ist ja ein ganz anderer und entsprechend mehr freies Geld ist vorhanden.
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#2 seb1983
  • 28.07.2006, 16:05h
  • Da haben wir mal wieder ein Thema, das einer Diplomarbeit würdig wäre, in 20 Zeilen verpackt.....

    zum Steuervorteil: gilt doch in Gb meines Wissens mit der Eheöffnung auch für (verheiratete) Homopaare

    Und die oben zitierte alte Studie sagt ja nicht ein höheres frei verfügbares Einkommen, sondern dass "Schwule 40% mehr verdienen", was ja, sorry, nur völliger Schwachsinn sein kann.

    Und die Variablen Wohnort bildung etc wurden rausgerechnet.... nach welcher Methode? wie ist man da vorgegangen? ist das überhaupt fundiert? was hat man rausgerechnet was dringelassen???

    Am Ende kommt eine Aussage raus die man unters Volk streuen kann aber der Informationsgehalt scheint doch eher dürftig zu sein.
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#3 Wir sind Deutschland:-)Anonym
  • 28.07.2006, 16:06h
  • @1: Genau die studie ist faktisch gut begründet und wird dadurch eh nicht richtiger! Ich finde diese Studien sowieso überflüssig und für Deutschland uninteressant!

    Wer , was , wie und warum ist das so, kann man doch gar nicht in einer Studier herausfiltern! Wer besser ausgebildet, hat bessere Chancen zumindest behauptet man das in Deutschland und bekäme durch eine bessere Stelle und würde mehr verdienen! Das würde die englische Studi wiedesprechen. Ausserdem sind Homopaare und Heteropaare die nicht verheiratet sind steuerlich gleich, was bedeutet, daß nur der tatsächliche Vergleich zählt. So hinkt jede Studie , so gut sie auch sein mag der wirklichkeit hinterher!

    Übrigens das durchschnittliche Einkommen eines Deutschen liegt bei 1650 euro netto. Das ist faktisch gut gerechnet, allerdings trotzdem grober Unfug:-)!
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#4 splattergayAnonym
  • 28.07.2006, 16:28h
  • Also ich hab in meinem Bekanntenkreis die Erfahrung gemacht, daß es sich mit dem Thema sehr unterschiedlich verhält. Einerseits haben Schwule mehr Zeit für die Karriere, da keine Familie im Hintergrund ist, andererseits ist für andere gerade das der Grund keinen "großen" Verdienst anzustreben, weil man ja keine Familei zu versorgen hat.
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#5 PierreAnonym
  • 28.07.2006, 16:54h
  • Komisch, viele Schwule, die ich kenne, sind und waren fast alle immer arbeitslos, weil man vor lauter Sex und immer wieder erneute Beziehungen nie die Konzentration auf arbeiten lenken konnte.
    Ist doch klar, dass dann unterm Strich solche 'Benachteiligungen' zustande kommen.
    Die Schwulen, die engagiert arbeiten, haben auch meistens gutbezahlte Jobs.
    Dafür sind die Typen aber meistens auch hässlich und kriegen nix mit *lol**.
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#6 SvenAnonym
  • 28.07.2006, 19:34h
  • Die Studie des Centre for Economic Development scheint mir eher richtig zu sein. Gerade weil andere Einflüsse rausgerechnet wurden. Tut man dies nicht, kann man nicht feststellen welche Variablen das Ergebnis maßgeblich beeinflussen.

    Das andere ist zudem eine Studie eines Homo-Marketingunternehmens, das will natürlich Schwule und Lesben als möglichst werbeinteressant darstellen.
    Solche Studien kann man gleich in die Tonne kloppen, da kann man auch würfeln!
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#7 www0815Anonym
  • 28.07.2006, 21:59h
  • Ganz verstehen tue ich diese "News" nicht.
    Noch vor einigen Monaten gab es erst eine Untersuchung in Großbritannien, die besagte, dass Homosexuelle im Schnitt doppelt so viel verdienen wie Heterosexuelle.
    Das passt aber nicht wirklich hier zusammen?!
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#8 ibuensnetAnonym
  • 29.07.2006, 00:27h
  • Glaube nur einer Statistik, die du selbst gefälscht hast - altes Sprichwort.
    Fliegst du irgendwo raus, weil dein Chef gerade dich loswerden will, schiebt er das offiziell nie auf dein Schwulsein. Bist du single also wieder auf Suche, gesteht man dir nicht für die Suche mehr Freizeit zu - die du aber bräuchtest - als einer alten Witwe.
    Entsteht eine Umfrage in der Szene, erwischt man dort alle die eben nicht, denen es dort zu teuer ist weil seit Jahren erwerbslos. Mal mitdenken, all Ihr Meinungsmacher und kahlen Naseweise ...
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#9 No E-PatentsAnonym
  • 29.07.2006, 08:36h
  • @3: Komisch, ich bin mit meinem mann Offiziell verheiratet, zumindest von meinen Pflichten her. Von Steuerrechtlicher Seite sieht es da so aus, das wir wie zwei völlig Fremde, beide klasse 1 zahlen müssen. Also erstmal ein bischen Informieren, dann Kritzeln:)

    Übrigens: Leider gelten Schwule immer als vermögend. Das die realität ganz anders aussieht und das dies auch am mangelnden Organisationsbewusstsein der Schwuppen liegt, habe ich schon oft mitbekommen. Und, viele Arbeitslose Schwule, die von den Perversen "Reformen" unser herrendamen politiker leben müssen, können sich den besuch von Szenelokalen NICHT leisten..
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#10 hwAnonym
  • 29.07.2006, 12:44h
  • @ no.....

    szenelokale ? wie sieht´s denn da zur zeit aus ? wird da immer noch die taxe "du bist schwul, also musst du blechen" erhoben ?
    angebot-nachfrage-preis ?
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