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Ankara (queer.de) - Ein Gericht in Ankara hat die neueste Ausgabe des von der Homo-Gruppe Kaos GL publizierten Magazins verboten, berichtet die Nachrichtenagentur BIA. Richter Tekman Savas Nemli sagte, die Titelgeschichte über Pornografie verstoße gegen die "allgemeine Moral", nannte aber keine Details. Für Kaos-Anwältin Oya Aydin ist die Entscheidung ein Eingriff in die freie Meinungsäußerung: "Wir werden Berufung einlegen", so Aydin. "Es gibt kein Gesetz für Verstöße gegen 'allgemeine Moral' in der Türkei. Das Verbot ist ein politisches Manöver. In Männermagazinen gibt es pornografische Abbildungen von Frauen, die keinerlei juristische Reaktion hervorrufen." Kaos GL bezeichnete das Verbot als "sexistisch und homophob". Bereits im vergangenen Jahr wollte ein Gouverneur die 1994 gegründete Gruppe verbieten lassen, scheiterte damit aber vor Gericht (queer.de berichtete). (dk)



19 Kommentare

#1 TimAnonym
  • 28.07.2006, 15:10h
  • Na toll!

    Und dieses Land soll in die EU (die Beitrittsverhandlungen laufen schon...).

    Nicht nur, dass dort offenbar Redefreiheit und Pressefreiheit nichts wert sind, sondern es wird gezielt gegen Schwule und Lesben gearbeitet. (Hetero-Porno-Magazine gibt es weiter, aber ein Schwulenmagazin verstößt gegen Sitten.)

    Schon die Aufnahme Polens und der baltischen Staaten in die EU war eine Katastrophe und wir lesen fast täglich von den Folgen. Wenn jetzt der selbe Fehler mit der Türkei wiederholt wird, habe ich auch noch mein letztes bisschen Vertrauen in die EU verloren!

    Und vor allem: dann wären die Homohasser in der EU stark genug, um auch in den anderen Staaten eine Menge an Fortschritt zu verhindern oder sogar bereits Erreichtes wieder rückgängig zu machen...
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#2 SAMAnonym
  • 28.07.2006, 15:58h
  • @TIM: Uiih wie schrecklich die böse Türkei, wir haben viel schlimmere Staaten bereits in der EU. Die haben vorher was dargestellt was sie gar nicht sind. Und man denke nur die Türkei zeigt wie sie ist....wow.......sicherlich finden wir das Scheiße , aber auf der anderen Seite verbergen sie ihre Defiezite nicht . Man muß dran arbeiten, aber das wird bei der Türkei eh gemacht, schließlich haben die Schwulen eine starke Lobby die nur eine demokratische, weltoffene und liberale Türkei in der EU sehen will- die Christkonsrervativen! Wie nett das die mal wirklich was für die Gemeinschaft tun:-)!
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#3 splattergayAnonym
  • 28.07.2006, 16:44h
  • Immerhin standen in D auch schon mehrere Schwulenmagazine auf dem Index (ist aber kein Totalverbot) und Staatsanwälte durchsuchen auch mal gerne Buchhandlungen nach schwuler Literatur, z.B. Königs "Kondom des Grauens" Gerade hinsichtlich Medienzensur (Film, Internet, us.w.) braucht sich Deutschland in vielerlei Hinsicht nicht hinter solchen Staaten wie der Türkei zu verstecken.
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#4 hwAnonym
  • 28.07.2006, 17:58h
  • ganz ganz prima. vor jahren noch undenkbar, da mußte man zum bären noch onkel sagen bis man über der brücke ist.
    jetzt kann man dem bären beim tanzen helfen. nicht abschießen !!!!!

    mail-adresse der türkischen botschaft in berlin, abteilung kultur.

    info@tuerkei-kultur-info.de

    ich dacht man kann, die jungs und auch die mädels von dort auf den artikel hinweisen:

    www.delidivane.de/

    www.kaosgl.com/?q=taxonomy/term/70
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#5 schnuffiAnonym
  • 28.07.2006, 18:30h
  • ... und so was will in die EU. Abwohl dieses land seit jahrhunderten 'klein asien' genannt wird.
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#6 hwAnonym
  • 28.07.2006, 19:25h
  • klein-asien ?
    so klein jetzt wieder auch nicht...
    freempegs.aebn.net/solomale_0090_5.mpg

    freempegs.aebn.net/solomale_0091_5.mpg

    freempegs.aebn.net/solomale_0092_5.mpg

    freempegs.aebn.net/solomale_0093_5.mpg

    freempegs.aebn.net/solomale_0094_5.mpg

    freempegs.aebn.net/solomale_0096_5.mpg

    freempegs.aebn.net/solomale_0097_5.mpg

    freempegs.aebn.net/solomale_0098_5.mpg

    türken ganz britisch für einen guten zweck..
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#7 SaschaAnonym
  • 28.07.2006, 20:54h
  • @schnuffi:

    Bei dir ist wohl dringend Nachhilfe in historischer Geographie erforderlich. Als Keinasien bezeichnet man in Ableitung von der ehemaligen römischen Provinz "Asia" denjenigen Teil der Türkei, der zu Vorderasien gehört, im Wesentlichen also Anatolien, nicht aber das ganze Land. Denn auch physisch-geographisch gehört ein großer Teil der Türkei zu Europa!

    Ansonsten kann ich bei aller Kritik nur darauf hinweisen, dass sich die Situation von Minderheiten in manchem osteuropäischen EU-Land sehr viel bedenklicher darstellt als in der Türkei.

    Dass man bei diesen - freilich "christlichen" Ländern - nicht die gleiche Sorgfalt in Bezug auf Menschenrechte hat walten lassen, wie dies bei der Türkei ohne jeden Zweifel der Fall sein wird (und gerade deshalb und wegen der zu erwartenden Signalwirkung für die islamisch-arabische Welt ist eine Integration der Türkei in die EU auch in UNSEREM Interesse!), ist der eigentliche Skandal!

    Man merkt auch bei den hier vertretenen Kommentaren, dass in diesem Zusammenhang gern mit zweierlei Maß gemessen wird. Der von reaktionär-konservativen Kräften propagierte Kulturkampf scheint fremdenfeindlichen (und v.a. islamophoben) Gesinnungen doch erheblich entgegen zu kommen.
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#8 SaschaAnonym
#9 IchAnonym
  • 29.07.2006, 01:12h
  • auch wenn ich es nicht gut heiße. Es handelt sich nur um "eine" ausgabe. Es ist kein totalverbot vom verlag.
    wenn in italien oder in frankreich plakate verboten werden, weil sie gegen christliche werte verstößen, fällt es nicht unter medienfreiheit oder wie?
    stichwort : werbeplakat "abendmahl".hätte gerne bessere argumente gelesen, schade.
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#10 manni2Anonym