Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?5317

Berlin (queer.de) - Das ab morgen geltende Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wird nach Ansicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zu weniger Neueinstellungen führen. "Das neue AGG verschärft die Unsicherheiten der Unternehmen beim sensiblem Thema Kündigungsschutz", erklärte heute DIHK-Präsident Ludwig-Georg Braun. "Trotz vermeintlich eindeutiger Regelung – es soll ausschließlich Kündigungsschutzrecht gelten – weiß bisher niemand, welche Rolle dort das Benachteiligungsverbot des AGG spielt." Unternehmen würden sich darum mit Einstellungen zurückhalten: "Chancen auf neue Arbeitsplätze werden damit verspielt."
Selbständige: AGG ist Verschärfung des Kündigungsschutzes
Kritik kommt auch von der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU): "Die Koalition wollte den Kündigungsschutz vereinfachen und weniger prozessträchtig machen", so Präsident Patrick Adenauer zum "Handelsblatt". Das AGG werde dagegen den Kündigungsschutz "weiter aufpumpen" und damit "für Arbeitgeber die Risiken noch erhöhen, die mit Einstellungen verbunden sind." (dk)



#1 TimchenAnonym
  • 31.07.2006, 16:08h
  • Lügen und Verdrehungen werden nicht deshalb richtiger, weil man sie oft wiederholt!

    1. Die Industrie hätte das AGG verhindern können, wenn sie einfach keinen Anlass für das AGG gegeben hätten. Aber sie haben gepokert, dass sie dennoch mit ihrer Diskriminierung durchkommen und haben verloren...

    2. Wer nicht diskriminiert hat auch nichts zu befürchten!

    3. Wer wohl diskriminiert, hat Konsequenzen zu erwarten, aber das ist ja wohl auch richtig so.

    4. Kann die deutsche Wirtschaft nur funktionieren, wenn sie diskriminieren darf?

    5. Wieso sind all diese ach so schlimmen Folgen in anderen Staaten (die teilweise noch weiter gehen) nicht eingetreten? Und wieso sollen sie dann hier wohl eintreten?

    Fragen über Fragen, die die Wirtschaft nicht beantworten kann und will - stattdessen wiederholt sie nur immer ihre ewig gleichen und ewiggestrigen Parolen!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SvenAnonym
  • 31.07.2006, 16:21h
  • Ja, das ist wie mit der Frauengleichstellung.
    Es gab Zeiten, da durften Frauen nicht arbeiten und nun werden sie immer noch diskriminiert (geringerer Verdienst, kaum Aufstiegschancen).
    Das ist doch nur ein Beleg dafür, das Leistung, Können, Bildung und Einsatz nichts mit Karriere in Wirtschaftsbetrieben zu tun hat.
    Aber wo nach werden dann Leute befördert und andere gefeuert???
    Eigentlich egal, denn solange nicht die Leistung zählt, schadet die Vorgehensweise der wirtschaftlichen Leistung. Im Klartext: Das AGG kann nur für MEHR writschaftliche Leistung sorgen, nicht für weniger!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 RalfAnonym
  • 31.07.2006, 16:24h
  • Die deutsche Wirtschaft kann also nur prosperieren und Arbeitsplätze schaffen oder erhalten, wenn sie Menschen diskriminieren darf. Um faule Ausreden für Arbeitsplatzabbau, Ausbildungsverweigerung und Massenentlassungen sind die abkassierenden Bonzen in den Vorstandsetagen nie verlegen. Armes Deutschland.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 markuskrefeld
  • 31.07.2006, 17:02h
  • Scheinbar bekommt Herr Ludwig-Georg Braun zuviel Gehalt er leidet unter massiven Realitätsverlust.

    Die wirtschaft steht nach den Jahren der Vergünstigung durch die Bundesrepublik patriotisch in der Pflicht, aber findet mit ihrem Unrealistischem Seppel immer wieder Ausreden sich davor zu drücken!

    Herr Braun, Leute wis Sie und Herr Hundt sind der Grund für den wirtschaftlichen Untergang Deutschlands und nicht das AGG!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 No E-PatentsAnonym
  • 31.07.2006, 17:58h
  • Immer die selbe Leier! Immer die selben, hirnlosen Scheinargumente.

    Genauso sieht es doch im Bezug auf Mindestlöhne aus. Die sollen ja angeblich auch Arbeitsplätze kosten, eben typische neoliberale, nein, neofeudale gehirnwäsche!

    Dieser Mann lebt genauso wie seinesgleichen im Falschen Land, in der Diktatur Russland oder in der Diktatur USA würden solche dummen Sprüche warscheinlich noch ziehen...
  • Antworten » | Direktlink »
#6 wolfAnonym
  • 31.07.2006, 20:00h
  • es ist doch immer wieder erschreckend, wieviel gutbezahlte idioten, sich trauen, ihren zu grossen mund aufzumachen..
    wie haben die es geschafft in ihre jetzigen positionen zu gelangen ? mit hirn eher nicht !!!!

    in dieser liga scheint schmarotzertum legal zu sein ?
  • Antworten » | Direktlink »
#7 manni2Anonym
  • 31.07.2006, 21:40h
  • Ach jetzt ist das AGG und die Schwulen die Schuldigen das es keine Jobs gibt. Dem Anschein nach hat die Kanzlerin mit den kleinen Schritten
    nicht mit der Arbeistlosigkeit zu tun.

    Und wie bereits mehrmals gesagt, gaebe es keinerlei Diskriminierung waere auch kein AGG notwendig oder??
  • Antworten » | Direktlink »
#8 SAMAnonym
  • 01.08.2006, 23:40h
  • Übrigens vielleicht hat niemand Herrn Braun gesagt, daß das Gesetz noch gar nicht vom Bundespräsidenten ratifiziert ist! Deshalb kann es auch gar nicht ab heute geleten!

    Nicht nur das die gegen ein Gesetz Sturm laufen, was sie wieder mal ( Frauengleichstellung, Behindertschutz, Jugendscgutz) sselbst verschuldet haben. Die merken noch nicht mal, daß das was sie sagen gar nicht stimmt, weil das Gesetz eben nicht heute in Kraft getreten ist!

    Und sowas ist Boss der Bosse , da müßen wir uns nicht wundern, daß unsere Wirtschaftskapitäne besser palavern, als denken können!!!!!!!!!
  • Antworten » | Direktlink »