Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?5318

Madrid (queer.de) - Alberto Ruiz-Gallardón, konservative Bürgermeister von Madrid, ist aus den Reihen seiner eigenen Partei in die Kritik geraten, weil er ein schwules Paar getraut hatte. Ein Sprecher der Partido Popular (PP) sagte, die Homo-Ehe sei nicht mit dem Parteiprogramm vereinbar. PP-Vertreter sollten sich darum bemühen, ein möglichst einheitliches Bild abzugeben, daher solle Ruiz-Gallardón in Zukunft darauf verzichten, Homo-Paare zu verheiraten. Der Bürgermeister erwiderte in einer Pressemitteilung, er befolge nur das geltende spanische Gesetz. Bei dem Paar handelt es sich um zwei PP-Mitglieder: Der Parteistratege Javier Gómez heiratete seinen langjährigen Freund Manuel Ródenas, der beim Stadtrat arbeitet. Bislang haben sich seit der Öffnung der Ehe 2005 über 4.500 schwul-lesbische Paare in Spanien das Ja-Wort gegeben. (dk)



#1 TimchenAnonym
  • 31.07.2006, 16:04h
  • Die Konservativen dieser Welt (nicht nur in Spanien) wollen sogar dazu aufrufen, das Gesetz nicht zu befolgen, nur um ihre Ideologie durchzusetzen.

    Die sind überall gleich: Demokratie und Rechtsstaatlichkeit interessiert die nicht, die wollen nur ihre eigene Gesinnung durchdrücken.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 SaschaAnonym
  • 31.07.2006, 16:12h
  • Vom eigenen Gesinnungsgenossen in bedeutendem Amt die Verlogenheit spießig-konservativer, kirchlich geprägter und parteipolitisch verordneter Angstmoral vorgeführt zu bekommen, ist schon ein starkes Stück!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 markuskrefeld
  • 31.07.2006, 17:08h
  • Ich kann dem Madrider Bürgermeister Alberto Ruiz Gallerdon nur gratulieren. Er ist ein Bürgermeister, der sich nach dem Gesetz und nicht nach einem Ideologischem Parteiprogramm richtet.

    Die Partei "Partido Popular" sollte sich in "Partido Christi" umbenennen, damit sie glaubwürdig ihren Schwachsinn vertreten kann. Eine Partei die sogar die Rückführung der Frau aus dem Beruf unter die Knute des Mannes fordert ist eine t Form von Wekltfremden Figuren.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 madridEUAnonym
  • 31.07.2006, 17:24h
  • Alberto Ruiz Gallardón ist auch Linken immer sympathisch gewesen. Ein Pragmatiker und liberaler Bürgermeister, der sich nun besonders den Angriffen des Klerus ausgesetzt sieht. Fast könnte man ihn wählen, wenn er nicht in der falschen Partei wäre. Der Erzbischof hat vor der Trauung übrigens daran erinnert, dass auch Gallardón immer noch katholisch ist und der Vatikan die Homo-Ehe ablehnt. Ein Skandal, aber nur noch für eine kleine Minderheit der Madrileños.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 SAMAnonym
  • 01.08.2006, 23:35h
  • @Sascha. würde das was du immer so faselst stimmen, müßten die Spanier mehrheitlich die Homoehe ablehnen was sie nicht tun! Wenn man natürlich deien Kommenate liest, könnte mans chon ein Gegner der Homo Ehe werden!

    Das ein Bürgermeister das Gesetz achtet ist selbstverständlich, egal welcher Partei er angehört und es gut das der Madrider BM das ebenso tut!
    ABer wenn die PP wirklich so konsequent ist wie sie tut, muß sie den Bräutigam ( Parteistratege) ja rausschemißen, denn der ist jetzt sogar per HOMOEHE verheiratet:-)!
  • Antworten » | Direktlink »