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Vancouver (queer.de) - Kanadische CSD-Veranstalter versuchen, das Wort "Pride" markenrechtlich schützen zu lassen. "Wir wollen den Begriff schützen vor kommerziellen Anbietern, die damit tausende von Dollar in der Community verdienen", begründet Natasha Garda den Schritt gegenüber "Canadian Press". Damit hätte "Pride" einen ähnlichen Status wie "Olympische Spiele", ein vom IOC geschützter Begriff. In mehreren Orten stößt diese Politik auf Widerstand. So soll es am 6. August beim CSD im westkanadischen Vancouver zu einer Protestaktion kommen. Organisiert wird diese von der Transsexuellen Jamie Lee Hamilton, die den TrannyPride organisiert. Für die Benutzung des Namens musste sie 65 Dollar (45 Euro) an die "Vancouver Pride Society" abführen. "Pride zu schützen ist doch so absurd, wie ein Trademark auf Weihnachten oder Bürgerrechtsbewegung zu beantragen", argumentiert Hamilton. "Die machen das nur aus wirtschaftlichen Gründen. Meiner Meinung nach ist das obszön". (dk)



#1 pflanzen-freundAnonym
  • 01.08.2006, 18:26h
  • obszön?
    ist es auch obszön,
    wenn fleißige ingenieure erfindungen zum patent anmelden oder wenn clevere marketing-strategen marken rechtlich schützen lassen?
    nein, ist es nicht.
    also - warum sollte es das dann im falle des begriffs "Pride" sein?
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#2 redforceAnonym
#3 SAMAnonym
  • 01.08.2006, 23:28h
  • Es ist nicht obszön, weil selbst so Sachen wie Weihnachten oder oben genanntes direkt/indirekt geschützt sind. Daß sich die Minderheiten, aber gegenseitig dafür Geld abschnmarotzen, daß ist allerdings obszön!

    Ach und Redforce jede Form von Geldverdienen ist obszön, also sollten wir es direkt abschaffen:-)!
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